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Band 1

Zeit der Reife Roman

Aus der Reihe Die Wege der Freiheit
1

20,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.10.1987

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/11,5/3,1 cm

Gewicht

454 g

Farbe

Rost

Auflage

43. Auflage, Neuübersetzung

Übersetzt von

Uli Aumüller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-15813-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.10.1987

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/11,5/3,1 cm

Gewicht

454 g

Farbe

Rost

Auflage

43. Auflage, Neuübersetzung

Übersetzt von

Uli Aumüller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-15813-1

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Ich sucht Ich

Polar aus Aachen am 07.09.2007

Bewertungsnummer: 568522

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diesen Roman kann man nur aus seiner Zeit heraus lesen. Nach dem zweiten Weltkrieg war der Begriff der Freiheit etwas Absolutes, der Griff nach den Sternen. Die Lösung überhaupt. Wer wollte sich schon freiwillig noch einmal Ketten anlegen lassen? Die bürgerliche Existenz einer Ehe droht als Hort der Unfreiheit, wenn eine Geliebte ein Kind erwartet. Sartres Mathieu Delarue flüchtet in die Arme einer anderen Frau, überläßt dem Freund die werdende Mutter. Wie aber sieht seine wiedererlangte Freiheit aus, sie ähnelt sehr der Enthaltsamkeit, Askese. Aus Angst vor zu viel Beziehung geht man besser gar keine ein. Verantwortung zu tragen als Drohung, unter ihr zusammenzubrechen. Als kleinbürgerliche Spielwiese. Dann doch lieber der eigenen Philosophie des Existenzialismus folgen, das Leben als endlich, in Sein und Nichts aufgespalten sehen und das Nichts als das Ausschlaggebende betrachten, das jedem Menschen am Ende seines Weges bleibt. Wir verschwinden einfach. Tabula rasa. Warum Rücksicht nehmen? Warum sich nicht Selbstverwirklichen? Delarue plädiert sein Anrecht darauf, sich einsam fühlen zu wollen und unbehelligt von uns allen sein Ego zu pflegen. Wie Sartre ihn beschreibt, ist es ein faszinierendes Dokument eines Schriftstellers, der seiner Zeit Orientierung bietet, obwohl um ihn herum alles zusammengefallen ist. Heute wirkt der ganze Roman doch etwas egoman. Ein wenig angestaubt.

Ich sucht Ich

Polar aus Aachen am 07.09.2007
Bewertungsnummer: 568522
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diesen Roman kann man nur aus seiner Zeit heraus lesen. Nach dem zweiten Weltkrieg war der Begriff der Freiheit etwas Absolutes, der Griff nach den Sternen. Die Lösung überhaupt. Wer wollte sich schon freiwillig noch einmal Ketten anlegen lassen? Die bürgerliche Existenz einer Ehe droht als Hort der Unfreiheit, wenn eine Geliebte ein Kind erwartet. Sartres Mathieu Delarue flüchtet in die Arme einer anderen Frau, überläßt dem Freund die werdende Mutter. Wie aber sieht seine wiedererlangte Freiheit aus, sie ähnelt sehr der Enthaltsamkeit, Askese. Aus Angst vor zu viel Beziehung geht man besser gar keine ein. Verantwortung zu tragen als Drohung, unter ihr zusammenzubrechen. Als kleinbürgerliche Spielwiese. Dann doch lieber der eigenen Philosophie des Existenzialismus folgen, das Leben als endlich, in Sein und Nichts aufgespalten sehen und das Nichts als das Ausschlaggebende betrachten, das jedem Menschen am Ende seines Weges bleibt. Wir verschwinden einfach. Tabula rasa. Warum Rücksicht nehmen? Warum sich nicht Selbstverwirklichen? Delarue plädiert sein Anrecht darauf, sich einsam fühlen zu wollen und unbehelligt von uns allen sein Ego zu pflegen. Wie Sartre ihn beschreibt, ist es ein faszinierendes Dokument eines Schriftstellers, der seiner Zeit Orientierung bietet, obwohl um ihn herum alles zusammengefallen ist. Heute wirkt der ganze Roman doch etwas egoman. Ein wenig angestaubt.

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Zeit der Reife

von Jean Paul Sartre

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