Produktbild: Die Reise nach Petuschki

Die Reise nach Petuschki Ein Poem

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36503

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.1987

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

176

Maße (B/H)

12/18,5 cm

Gewicht

172 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

23. Auflage

Originaltitel

Moskwa- Petuschki

Übersetzt von

Natascha Spitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-20671-6

Beschreibung

Rezension

»Vergnüglich« ("Welt am Sonntag")
»Ich habe noch nie ein lustigeres und nie ein traurigeres Buch gelesen.« ("Die Welt")

Produktdetails

Verkaufsrang

36503

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.1987

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

176

Maße (B/H)

12/18,5 cm

Gewicht

172 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

23. Auflage

Originaltitel

Moskwa- Petuschki

Übersetzt von

Natascha Spitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-20671-6

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    30.04.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Zum Brüllen komisch !

    Wenja reist mit dem Zug von Moskau nach Petuschki, wo er endlich seine Geliebte wiedersehen wird. Da er sich etwas zuviel mit Alkohol in den verschiedensten Darreichungsformen beschäftigt, wird aus einer beschaulichen Reise bald eine der wildesten Sauftouren der Weltliteratur. Den Inhalt hier zu beschreiben ist einfach unmöglich, zu wild die Erlebnisse und Gedanken des Protagonisten. Die eigentlich einzige Frage, die in seinen Gesprächen über Gott und die Welt offen bleibt, ist, "wie Puschkin sich den Tod geholt hat". Dafür kennt der geneigte Leser ab sofort die richtige Rezeptur für die Cocktails "Kuss der Tante Klara", "Kanaanbalsam" und "Geist von Genf", weiss, warum Schiller Champagner trank und Goethe nicht, und wie das damals war mit Simone de Beauvoir und Sartre in Paris. Beste Unterhaltung voller Wahnsinn und Anspielungen, ein zum Brüllen komisches Buch mit einem leider herzzerreissenden Ende. Unvergesslich !

  • Sandra

    5/5

    21.04.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Pflichtlektüre für Zug-Reisende

    Das Reisebuch schlechthin, es lädt ein zum Mitdenken, Mitfühlen, Mittrinken. Eines der ganz, ganz seltenen Bücher, die zum ständigen Begleiter werden dürfen, ohne ihren Besitzer bieder wirken zu lassen. Ich verneige und bedanke mich!

  • sabatayn76

    aus Deutschland

    4/5

    20.03.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn einer eine Reise tut.....

    Inhalt: Der Alkoholiker Wenedikt Jerofejew befindet sich im Zug von Moskau nach Petuschki. Dort möchte er die 'Favoritin unter den Flittchen' treffen, die er 12 Wochen zuvor kennengelernt und seitdem jede Woche besucht hat. In seinem Gepäck hat er jede Menge Schnaps, und die Zugfahrt entwickelt sich schließlich zu einem Saufgelage und einem Monolog über Politik, sowjetische Lebens- und Arbeitsbedingungen, Frauen u.v.m. Mein Eindruck: Der Ich-Erzähler ist ein einsamer und vom Leben enttäuschter Misanthrop, dessen einzige Lichtblicke der Alkoholrausch und die Frau in Petuschki sind. Der Autor schildert nicht nur das Problem des exzessiven Alkoholkonsums in Russland/der Sowjetunion, sondern der Leser erhält auch Einblicke in politische Begebenheiten und Lebenssituationen. 'Die Reise nach Petuschki' lässt sich nicht immer einfach lesen, denn die Sprache ist bisweilen konfus und spiegelt so die zerrissenen Gedankengänge des alkoholkranken Protagonisten perfekt wider. Als Gegnerin des übermäßigen Alkoholkonsums machte mich die Lektüre von Zeit zu Zeit ungeduldig und aggressiv. Ich hatte mehrmals das Gefühl, ich säße mit dem betrunkenen und dennoch immer weiter saufenden und sich in Kleinigkeiten verlierenden Wenedikt im Zug und müsste mir fortwährend seine surrealen Schilderungen anhören. 'Die Reise nach Petuschki' ist somit eine (erschreckend) authentische und glaubhafte Beschreibung einer Zugfahrt und eines Lebens am Abgrund. Mein Resümee: Sehr zu empfehlen!

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