Nora (Ein Puppenheim)
Band 1257

Nora (Ein Puppenheim)

Schauspiel in drei Akten

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

2438

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

104

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

2438

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

104

Maße (L/B/H)

14,7/9,5/1 cm

Gewicht

53 g

Übersetzt von

Richard Linder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-001257-4

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Nora

Bewertung aus Winterthur am 20.04.2021

Bewertungsnummer: 1468160

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr gutes Buch, welches die Probleme der damaligen Gesellschaft aufzeigt.
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Nora

Bewertung aus Winterthur am 20.04.2021
Bewertungsnummer: 1468160
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr gutes Buch, welches die Probleme der damaligen Gesellschaft aufzeigt.

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Über die Radikalität einer puppenhaften Hausfrau im 19. Jahrhundert

Bewertung am 22.11.2020

Bewertungsnummer: 487746

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Während meines Abiturs, das ich auf dem zweiten Bildungsweg an einem Kolleg nachgeholt habe, war das Schauspiel „Nora oder Ein Puppenheim“ Unterrichtsinhalt. Das Stück in drei Akten von Henrik Ibsen spielt in der Wohnung von Ehepaar Rechtsanwalt Torvald und Nora Helmer, die seit fast zehn Jahren verheiratet sind und drei Kinder haben. Dem Advokaten wird der Direktorposten seiner Bank angeboten, was einen gewaltigen gesellschaftlichen Aufstieg für die Familie bedeutet. Nora, die – ganz der Zeit gemäß, in der Frauen kaum etwas zu sagen und ganz vom Wohlwollen ihres Gatten abhängig waren – wird von Torvalt kaum ernst genommen, sondern eher wie eine Puppe behandelt. Den Konflikt der Handlung bildet ein Schuldschein, den Nora in der Vergangenheit ohne das Wissen ihres Mannes durch die Fälschung seiner Unterschrift aufgenommen hat, um dem schwerkranken Gatten zu einer Reise zu verhelfen, die vermutlich sein Leben gerettet hat. Der Gläubiger und Kollege Torvalds, Krogstad, hat auf diesen Moment gewartet, um an Noras alte Schuld zu erinnern und zu verhindern, dass er entlassen wird, indem er die Unterschriftenfälschung publik zu machen, und damit einen gesellschaftlichen Skandal und Abstieg auszulösen droht. Torvald versagt Nora die Rückendeckung und treibt sie zu einer Entscheidung, die für damalige Verhältnisse undenkbar war. Das Stück, das unsere damalige Klasse auch in einer durchaus interessanten Aufführung angesehen hat, hat mich damals nachhaltig beeindruckt. Dass Schauspiele alles andere als langweilig sein können, hat Ein Puppenheim für mich damals bewiesen. Die Figur der Nora, kindlich und naiv bei der Begegnung im ersten Akt, vollführt am Ende des dritten Akts eine emanzipatorische Handlung, in der sie auf eine radikale Weise für sich selbst einsteht.
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Über die Radikalität einer puppenhaften Hausfrau im 19. Jahrhundert

Bewertung am 22.11.2020
Bewertungsnummer: 487746
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Während meines Abiturs, das ich auf dem zweiten Bildungsweg an einem Kolleg nachgeholt habe, war das Schauspiel „Nora oder Ein Puppenheim“ Unterrichtsinhalt. Das Stück in drei Akten von Henrik Ibsen spielt in der Wohnung von Ehepaar Rechtsanwalt Torvald und Nora Helmer, die seit fast zehn Jahren verheiratet sind und drei Kinder haben. Dem Advokaten wird der Direktorposten seiner Bank angeboten, was einen gewaltigen gesellschaftlichen Aufstieg für die Familie bedeutet. Nora, die – ganz der Zeit gemäß, in der Frauen kaum etwas zu sagen und ganz vom Wohlwollen ihres Gatten abhängig waren – wird von Torvalt kaum ernst genommen, sondern eher wie eine Puppe behandelt. Den Konflikt der Handlung bildet ein Schuldschein, den Nora in der Vergangenheit ohne das Wissen ihres Mannes durch die Fälschung seiner Unterschrift aufgenommen hat, um dem schwerkranken Gatten zu einer Reise zu verhelfen, die vermutlich sein Leben gerettet hat. Der Gläubiger und Kollege Torvalds, Krogstad, hat auf diesen Moment gewartet, um an Noras alte Schuld zu erinnern und zu verhindern, dass er entlassen wird, indem er die Unterschriftenfälschung publik zu machen, und damit einen gesellschaftlichen Skandal und Abstieg auszulösen droht. Torvald versagt Nora die Rückendeckung und treibt sie zu einer Entscheidung, die für damalige Verhältnisse undenkbar war. Das Stück, das unsere damalige Klasse auch in einer durchaus interessanten Aufführung angesehen hat, hat mich damals nachhaltig beeindruckt. Dass Schauspiele alles andere als langweilig sein können, hat Ein Puppenheim für mich damals bewiesen. Die Figur der Nora, kindlich und naiv bei der Begegnung im ersten Akt, vollführt am Ende des dritten Akts eine emanzipatorische Handlung, in der sie auf eine radikale Weise für sich selbst einsteht.

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