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Lushins Verteidigung Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12562

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.1999

Herausgeber

Dieter E. Zimmer

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

318

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,3 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

9. Auflage, Neuausgabe

Originaltitel

The Defense

Übersetzt von

Dietmar Schulte + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-22550-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12562

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.1999

Herausgeber

Dieter E. Zimmer

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

318

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,3 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

9. Auflage, Neuausgabe

Originaltitel

The Defense

Übersetzt von

  • Dietmar Schulte
  • Dieter E. Zimmer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-22550-5

Herstelleradresse

Rowohlt Repertoire
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Weltliteratur in der Beschreibung...

Bewertung am 13.05.2022

Bewertungsnummer: 1711467

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Weltliteratur in der Beschreibung eines autistischen Savants. Nie das große Ganze sehend. Es fühlt sich bei jedem Satz an, als würde man etwas "Mächtiges" lesen.

Weltliteratur in der Beschreibung...

Bewertung am 13.05.2022
Bewertungsnummer: 1711467
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Weltliteratur in der Beschreibung eines autistischen Savants. Nie das große Ganze sehend. Es fühlt sich bei jedem Satz an, als würde man etwas "Mächtiges" lesen.

"Schönes" Buch aber deprimierend

Bewertung aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 04.01.2007

Bewertungsnummer: 554818

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lushins Verteidigung ist eines der Frühwerke von Vladimir Nabokov. Völlig zu Recht wird dieses Werk als der Durchbruch des so eloquenten Russen angesehen. Bereits kurz nach dem Erscheinen dieses Buches wurde der Autor in eine Reihe mit Dostojewski und ähnlichen Größen gestellt. Ebenso wichtig ist bei einem Schriftsteller wie Nabokov auch der Übersetzer, denn der Sprachgewalt die er hier an den Tag legt, muss auch der Übersetzer standhalten. Zweifellos ist das hier ebenfalls gelungen. Lassen Sie uns noch kurz bei der Sprache verweilen: Das wunderbare an Nabokovs Sprache ist seine Art Bilder mit Worten zu malen - in diesem Sinne ist auch der Titel dieser Rezension "Schönes Buch" zu verstehen. In seinen detaillierten Beschreibungen stellt er den Leser mitten in die Szene und läßt ihn sämtliche Eindrücke erleben, ohne dabei jemals langweilig zu werden. Inhaltlich ist dieses Buch ein echter Hammer. Oberflächlich betrachtet schildert Nabokov einen Knaben - einen Außenseiter, der sich zu einem der weltbesten Schachspieler entwickelt und daran zugrunde geht. Nabokov schildert aber viel mehr. Er schildert ein krankes Kind, aus dem ein psychisch schwer kranker Mensch wird. Bereits als Junge hat Lushin erste Züge dieser Krankheit - und in den Kapiteln über den erwachsenen Lushin hat sich diese Krankheit zu einer Psychose ausgeweitet. Bereits mit 30 hat Lushin fast greisenhafte Züge, seine Wahrnehmung der Realität ist schwer gestört - beinahe autistisch. Lushin ist an hebephrener Schizophrenie erkrankt, würde man heute diagnostizieren. Direkt vom Turnierbrett weg wird er in die Psychiatrie eingeliefert und gesund gepflegt, aber wirklich geheilt wird er nicht. Der Leser nimmt an der Gefühlswelt und dem gestörten Realitätsempfinden des Kranken teil. Eine Erfahrung die man manchmal richtiggehend schmerzhaft empfindet. Fazit: Wenn Sie schöne Sprache mögen und nicht gerade eine depressive Phase Ihres Lebens durchmachen, sollten Sie dieses Werk jedenfalls lesen.

"Schönes" Buch aber deprimierend

Bewertung aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 04.01.2007
Bewertungsnummer: 554818
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lushins Verteidigung ist eines der Frühwerke von Vladimir Nabokov. Völlig zu Recht wird dieses Werk als der Durchbruch des so eloquenten Russen angesehen. Bereits kurz nach dem Erscheinen dieses Buches wurde der Autor in eine Reihe mit Dostojewski und ähnlichen Größen gestellt. Ebenso wichtig ist bei einem Schriftsteller wie Nabokov auch der Übersetzer, denn der Sprachgewalt die er hier an den Tag legt, muss auch der Übersetzer standhalten. Zweifellos ist das hier ebenfalls gelungen. Lassen Sie uns noch kurz bei der Sprache verweilen: Das wunderbare an Nabokovs Sprache ist seine Art Bilder mit Worten zu malen - in diesem Sinne ist auch der Titel dieser Rezension "Schönes Buch" zu verstehen. In seinen detaillierten Beschreibungen stellt er den Leser mitten in die Szene und läßt ihn sämtliche Eindrücke erleben, ohne dabei jemals langweilig zu werden. Inhaltlich ist dieses Buch ein echter Hammer. Oberflächlich betrachtet schildert Nabokov einen Knaben - einen Außenseiter, der sich zu einem der weltbesten Schachspieler entwickelt und daran zugrunde geht. Nabokov schildert aber viel mehr. Er schildert ein krankes Kind, aus dem ein psychisch schwer kranker Mensch wird. Bereits als Junge hat Lushin erste Züge dieser Krankheit - und in den Kapiteln über den erwachsenen Lushin hat sich diese Krankheit zu einer Psychose ausgeweitet. Bereits mit 30 hat Lushin fast greisenhafte Züge, seine Wahrnehmung der Realität ist schwer gestört - beinahe autistisch. Lushin ist an hebephrener Schizophrenie erkrankt, würde man heute diagnostizieren. Direkt vom Turnierbrett weg wird er in die Psychiatrie eingeliefert und gesund gepflegt, aber wirklich geheilt wird er nicht. Der Leser nimmt an der Gefühlswelt und dem gestörten Realitätsempfinden des Kranken teil. Eine Erfahrung die man manchmal richtiggehend schmerzhaft empfindet. Fazit: Wenn Sie schöne Sprache mögen und nicht gerade eine depressive Phase Ihres Lebens durchmachen, sollten Sie dieses Werk jedenfalls lesen.

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Lushins Verteidigung

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