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Band 13514

Die Enden der Parabel

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29337

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.1994

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

1200

Maße (L/B/H)

19/12,3/5,5 cm

Gewicht

759 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

17. Auflage, Neuausgabe

Originaltitel

Gravity's Rainbow

Übersetzt von

Elfriede Jelinek + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-13514-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29337

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.1994

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

1200

Maße (L/B/H)

19/12,3/5,5 cm

Gewicht

759 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

17. Auflage, Neuausgabe

Originaltitel

Gravity's Rainbow

Übersetzt von

  • Elfriede Jelinek
  • Thomas Piltz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-13514-9

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    15.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Klassiker

    DER postmoderne Roman des 20. Jahrhunderts. Pynchon verbindet hier alle Elemente, die seine Romane so vielschichtig, anspruchsvoll und mystisch machen, in Perfektion: Paranoia, Technologie, entfremdete Ichs, menschliche Konditionierung, Mythologie, Verschwörungstheorien, Gewalt, enzyklopädische Informationsdichtet, Träume und Halluzinationen, Dominanzstreben, Subversion etc. Und das alles erzählt in einer glühenden, virtuosen Sprache. Ein Meisterwerk.

  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    14.06.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Leuchten

    Vielleicht der mystischste Roman des 20. Jahrhunderts. Die Handlung splittert sich auf und nicht umsonst wählt die deutsche Übersetzung die Form der Parabel als Titel, deren Enden im Ungefähren verlaufen. Im Mittelpunkt steht die V-2, eine Rakete, in deren Bann Tyronne Slothtrop gerät, ihn an immer wieder wechselnden Schauplätzen auf der Welt auftauchen läßt, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Im Verlauf des Romans scheint sich Slothrop in all den Geschichten, die um ihn herumranken, zu verlieren. Ein Blendwerk an Einfällen, an Erzählsträngen, an Wissen, an Zeitgeschehen, ein schier unerschöpflicher Brunnen an Möglichkeiten tatsächliche Ereignisse in Fiktion umzuwandeln. Es ist fast so, als explodiere der Roman in der Mitte wie eine Rakete und der Leser sieht auf einen Knall hin, ein Glitzern in der Luft. Um alle einzelnen Punkte, Geschichten aufzunehmen, ist er überfordert, doch für kurze Zeit schenkt Pynchon ihm das Gefühl, ein Buch wie kein zweites in der Hand zu halten. Die Zeit löst sich darin auf, man kann sich stets nur an dem festhalten, was gerade erzählt wird, weil schon in Kürze womöglich die Perspektive wieder wechseln wird. Mitten drin fragt man sich, wo bin ich überhaupt, aber trotzdem vermag man sich, dem Sog von Pynchons Sprache nicht zu entziehen. Man gerät in eine Strömung, deren Anfang und Ende zwar mit dem Abschuss und dem Einschlag einer Rakete klar umrissen zu sein scheint, aber dessen Turbulenzen während des Flugs eine Herausforderung ist. Es geht wie bei einem Fest zu. Viele Stimmen und man wandert umher, um sich immer wieder auf eine zu konzentrieren, sie zu verlieren, ihr später noch einmal zu begegnen. Die knapp zwölfhundert Seiten sind dazu da, zu rätseln, sich fallen zu lassen. Auch dazu da, aufzugeben, wenn man überhaupt nicht mehr durchblickt. Das ist nur etwas für jemanden, den der Mut auf halber Strecke nicht verläßt und der sich damit zufrieden gibt, dass die Welt als Ganzes längst nicht mehr darstellbar ist.

  • Tina Bauer

    aus Essingen

    5/5

    18.03.2020

    Hörbuch-Download

    Ein Mammutprojekt wird vertont!

    Thomas Pynchon ist und war nie einfach zu lesen. Pynchon treibt in seinen Romanen alles voran und ist schonungslos offen. Wir befinden uns am Ende des zweiten Weltkrieges. Mit dem amerikanischen GI Tyrone Slothrop sind wir in London stationiert. Slothrop profitiert in vielerlei Hinsicht vom Einschlag deutscher V2 Raketen. Ob im Traum oder in der Realität ist es für Slothrop und somit auch für den Leser oft unklar, in welcher Zeitschleife oder gar in welchem Traum wir uns gerade befinden. Allmächtig über den diversen Charakteren befindet sich immer die schwebende V2 Rakete. Diese Rakete führt uns durch Pynchons „Zone“. Hier herrscht vollständige Anarchie. Mystische Erzählungen, wirre Einblenden und mathematische Rätsel umgeben uns dort. Slothrop stellt während seines Auftrages fest, dass sich die vermeintlichen Gegensätze zum Ende des Krieges hin immer mehr anziehen. Die Enden der Parabel schließen sich immer deutlicher, während Slothrop immer mehr in Absurditäten abrutscht. Fazit: Was für den Leser eine Herausforderung scheint, ist für den Hörer ein wahres Abenteuer. Zeit- und Zonenwechsel beschäftigen das Hörvermögen und diverse Einblenden begleitet das Hörspiel. Oft ist wie auch im Buch nicht ganz klar, ob man sich in der Realität oder in irgendeinem Traum befindet. Pynchon macht es uns sehr deutlich, wo eine Welt die Menschen hinführt, welche in Anarchie, Freiheitskämpfen und auf der Suche nach der verlorenen Identität stecken bleiben. Mehr zum Mammutprojekt: Die Produktion des Hörspiels „Die Enden der Parabel“ dauerte über zwei Jahre. Dem SWR und seinem Hörspiel-Chefdramaturgen Manfred Hess ist es gelungen, dass Pynchon erstmalig der Bearbeitung seines Opus Magnum zustimmte. Die Radiopremiere findet am 17. und 18. April 2020 in SWR2 statt, ab dem 24. April ist das Hörspiel bei Hörbuch Hamburg erhältlich. Das Hörspiel ist das neue Großprojekt des renommierten und mehrfach ausgezeichneten Hörspielregisseurs und Komponisten Klaus Buhlert zum SWR-Schwerpunkt »Ende des II. Weltkrieges«. Es basiert auf der Übersetzung von Elfriede Jelinek und Thomas Piltz (Rowohlt, 1981). Die Ausstrahlung in SWR2 erfolgt am 17. und 18. April 2020, jeweils von 20.00 Uhr bis 3.00 Uhr, im Anschluss erfolgt eine Ausstrahlung im Deutschlandfunk. Zeitgleich erscheint das Hörspiel als Hörbuchausgabe bei Hörbuch Hamburg. Als Erzähler finden sich unter anderem Franz Pätzold, Felix Goeser, Corinna Harfouch und Golo Euler zusammen.

  • Joschne

    aus Sittensen

    4/5

    13.05.2020

    Hörbuch (CD)

    +++Ein akustisches Gesamtkunst…

    +++Ein akustisches Gesamtkunstwerk+++ Das Leben als Parabel. Parabelförmig ist die Flugbahn zwischen zwei Punkten, ist die Flugbahn der deutschen V-Waffen im Zweiten Weltkrieg, deren Entwicklung und Einsatz nur einen der zahllosen Handlungsstränge dieses Pandämoniums darstellen. Eine der Hauptfiguren ist der GI Tyrone Slothrop, der eine Erektion bekommt, bevor eine V2-Rakete einschlägt. Als lebendiges Frühwarnsystem ist er nicht nur für die Alliierten interessant. Der britische Officer Pirate Prentice und die holländische Doppelagentin Katje suchen mit Slothrop in einer wilden Verfolgungsjagd nach dem Geheimnis seiner Konditionierung. Sie reisen durch ein vom Krieg zerstörtes Deutschland in dem Anarchie und Paranoia herrschen. Thomas Pynchons großer Roman ist bereits zu einem Klassiker der modernen Literatur geworden. Bearbeitet und inszeniert vom ausgezeichneten Hörspiel-Regisseur Klaus Buhlert ist ein wahres akustisches Kunstwerk entstanden. Prominente Sprecher wie Bibiana Beglau, Felix Goeser, Franz Pätzold, Corinna Harfouch, Wolfram Koch, Jens Harzer oder Manfred Zapatka zählen zum knapp 40-köpfigen Ensemble. Autor Thomas Pynchon wurde 1937 in Long Island geboren. Er studierte Physik und Englisch an der Cornell University, später schrieb er für Boeing technische Handbücher und verschwand aus der Öffentlichkeit. Seither sind seine Bücher (u. a. »Die Enden der Parabel«, »V«, »Gegen den Tag«) die einzigen Spuren seiner Existenz. Pynchon gilt als einer der bedeutendsten englischsprachigen Gegenwartsautoren.

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