Römische Jurisprudenz in Gallien (2. bis 8. Jahrhundert).
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- Deutsch ausgewählt
88,50 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.10.2002
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
332
Maße (L/B/H)
23,3/15,7/1,8 cm
Gewicht
442 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-10936-4
In der Völkerwanderungszeit beherbergte Gallien das juristisch ehrgeizigste Germanenvolk, die Westgoten, die nicht nur für die eigenen Leute, sondern vor allem auch für ihre weit überwiegende romanische Bevölkerung eine Kodifikation schufen, welche die noch gültigen und beherrschbaren Teile des römischen Rechts zusammenfasste (506 n. Chr.). Als die Franken ganz Gallien erobert hatten, ließen sie das von den Westgoten kurzgefasste römische Recht für alle Romanen bei ihnen gelten und diese es auch selbstständig weiterentwickeln. Die dazu erhaltenen Rechtstexte aus dem 6. bis 8. Jh. werden hier gründlich untersucht, ebenso die älteren aus dem 4. und 5. Jh. Dabei zeigt sich, dass das römische Recht immer mehr von germanischer Denkart durchsetzt wird. Einen deutlichen Bruch aber führten erst die frühen Karolinger herbei.
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