Das Leben ist eine Karawanserei - hat zwei Türen - aus einer kam ich rein aus der anderen ging ich raus
Ausgezeichnet mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis 1991. Roman
Ein außergewöhnlicher Roman. Jeder sollte es lesen.
Ja, manchmal wiederholen sich die Dinge. Aber der Roman ist nicht nur das. Es hat eine andere und einzigartige Erzählung. Das Kind ist fast wie Scheherazade.
Herbert Huber
aus Wasserburg am Inn
1/5
19.02.2008
Buch (Taschenbuch)
Aus der Perspektive eines Kindes
Das Leben ist eine Karawanserei und hat zwei Türen: keine davon fand ich.
In freudiger Erwartung begann ich zu lesen.
Der merkwürdige Geburtsvorgang ... na ja, vielleicht eine Hürde zu Beginn.
Es kommen Brustwarzen, Schwanz am Arsch und Zeilen wie diese: "Bismillahirrahmanirrahim" (S. 17). Verstanden? Ich nicht. Noch immer dachte ich: das kann sie nicht durchhalten; das macht sie nur um als großartige Literatur zu gelten. Doch sie hält es durch.
Die Vergleiche sind blumig bis unglaubwürdig. Die Szenen ebenso. Gelegentlich gelingen ihr allerdings wunderbare Bilder.
Seite 100 ist bei einem Langweilerbuch so etwa die Grenze, bis zu der ich lese. Großzügig las ich eine Seite weiter und diesen Dialog: "Wird mein Vater ins Paradies gehen, Großmutter?" "Ja.""Wird meine Mutter ins Paradies gehen, Großmutter?" "Ja."
Ich will niemand langweilen: das Frage-Antwort-Spiel wird noch fünfmal wiederholt (S. 101-102).
Langweilig.
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