Gestaltungsfreiheit und Verkehrsschutz durch Abstraktion Eine rechtsvergleichende Studie zur abstrakten und kausalen Gestaltung rechtsgeschäftlicher Zuwendungen anhand des deutschen, schweizerischen, österreichischen, französischen und US-amerikanischen Rechts
209,80 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.02.1996
Verlag
Mohr SiebeckSeitenzahl
832
Maße (L/B/H)
23,6/16,9/5,3 cm
Gewicht
1358 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-16-146390-7
Ein weiterer entscheidender Vorteil abstrakter Verfügungen liegt in der Gestaltungsfreiheit, die sich daraus für Gesetzgeber und Parteien hinsichtlich der Grundgeschäfte (Verpflichtungsgeschäfte) bietet. Die durch Abstraktions- und Trennungsprinzip gewonnene Differenziertheit gewährleistet methodische Flexibilität und hat innovative Wirkung für die juristische Bewältigung neuer Gestaltungen. Die Klarheit sachenrechtlicher Zuordnung, losgelöst von schuldrechtlicher Fehleranfälligkeit, hat dabei über das Zivilrecht hinaus auch im Strafrecht und im öffentlichen Recht Vorteile. Im Prozeß der Euopäischen Einigung und Anpassung der nationalen Rechtsordnungen kann das Abstraktionspronzip in einzelnen Bereichen schon jetzt zu Lösungen beitragen, die sachenrechtliche Klarheit und schuldrechtliche Bindung von Parteiinteressen miteinander verbinden.
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