Die Grammatik der Metapher Eine gebrauchstheoretische Untersuchung des metaphorischen Sprechens
120,50 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
09.05.2001
Abbildungen
4 ill.
Verlag
De GruyterSeitenzahl
241
Maße (L/B/H)
24,6/17,5/1,9 cm
Gewicht
608 g
Auflage
Reprint 2013
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-484-30438-3
Die Arbeit beschäftigt sich mit grundlegenden Aspekten des metaphorischen Sprechens. Methodologisch liegt der Untersuchung das Konzept einer kommunikativen Grammatik zugrunde, das im Anschluß an die sprachanalytische Philosophie Eingang in die Linguistik gefunden hat. Ausgehend von einer intensiven Diskussion gängiger Begriffe und Theoreme widmet sich die Arbeit der Frage, wie das Bilden und Verstehen von Metaphern auf dem Hintergrund eines pragmatischen Modells adäquat beschrieben werden kann. An Beispielmaterial aus dem Multimedia-Diskurs wird exemplarisch aufgezeigt, wie eine Metapher in den Sprachgebrauch eingeführt wird und unter welchen Bedingungen es von der wiederholten Verwendung zur Habitualisierung und schließlich zur Konventionalisierung einer metaphorischen Lesart kommt. Die auf der Grundlage eines umfangreichen Zeitungskorpus vorgenommenen Analysen belegen für den untersuchten Zeitraum einen Sprachwandelprozeß auf der "Mikroebene" und dokumentieren, wie sich eine zunächst okkasionell gebildete Metapher über den Prozeß der Aneignung von wechselseitigem Wissen allmählich zu einer stabilen Gebrauchsweise entwickelt hat.
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