Osteuropas Bankensystem: Problematische Sanierung und Privatisierung der Staatsbanken Sechs Transformationsländer im Vergleich
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.05.1996
Abbildungen
4 Abbildungen, 11 Tabellen
Verlag
NomosSeitenzahl
123
Maße (L/B/H)
22,8/15,3/1 cm
Gewicht
194 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7890-4303-1
Eine detaillierte Zwischenbilanz nach fünf Reformjahren kommt zu folgenden Ergebnissen: Strukturelle Anpassungen in Richtung Marktwirtschaft gelangen lediglich in Teilbereichen. Aufgrund fehlenden Wettbewerbs dominieren Staatsbanken die Märkte auf Kredit- wie Einlagenseite; sie neigen - belastet mit uneinbringlichen Forderungen - zur passiven Kreditallokation an die alten verlustbringenden Staatsbetriebe, und ihre Privatisierung kommt wegen dieser "faulen" Kredite nur sehr langsam voran. Trotz und wegen suboptimaler Kapitalverteilung und verzögerter Risikodiversifizierung stehen die Bankmärkte der sechs Länder unter starkem Reformdruck, so daß sich die Aussichten zur finanziellen Unterstützung des Wandlungsprozesses und zur Verstetigung der Wachstumsdynamik schrittweise verbessern.
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