Produktbild: Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Band 1150

Die verlorene Ehre der Katharina Blum oder: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann – Erzählung

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36764

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1976

Verlag

dtv

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,1/12/1,4 cm

Gewicht

160 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

62. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-01150-1

Beschreibung

Rezension

Im Staccato kurzer Kapitel traf Böll die deutsche Gegenwart mitten ins Herz. Immer wieder aktuell.

Produktdetails

Verkaufsrang

36764

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1976

Verlag

dtv

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,1/12/1,4 cm

Gewicht

160 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

62. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-01150-1

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    27.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr spannend und aktueller denn je

    Es handelt sich bei "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" um ein sehr spanndendes Buch. Die Geschichte wurde sehr spannend und fixierend geschrieben. Leider muss man immer wieder parallelen zur heutigen Zeit erkennen, was kein gutes Zeichen ist. Der Autor Böll fühlt mit seinem Werk der heutigen Medienlandschaft auf den Zahn. Sehr empfehlenswert!

  • David

    aus der Karibik

    5/5

    01.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Hoffen und Verzweifeln

    Man stellt sich vor, dass es… …dem Autor nicht viel Mühe gemacht hat, dieses Buch zu schreiben… denn… …alles ist offensichtlich gewesen, ein Elfmeter für einen Schreiber, dieses Monopol der „Zeitung“, die Gläubigkeit der Menschen. Aber… Man stellt sich auch vor, dass es… …dem Autor eine Menge an Überwindung gekostet hat, dieses Buch zu schreiben… denn… …man schreibt hier gegen eine Mauer des Narzissmus, der Überheblichkeit und der Ignoranz. Was soll das bringen: Den Blinden die Augen zu öffnen – man sieht einen verzweifelten Heinrich Böll vor seinem Schreibtisch, der sich überlegt, was das soll. Er schreibt Selbstverständliches, für jeden mündigen Bürger zu jeder Zeit sichtbar – warum also…? Verzweiflung ist manchmal ein gutes Motiv und bringt große Werke hervor. Verzweiflung allerdings auch, wenn man sieht, wie wenig Bölls Werk bewirkt hat…

  • Kerstin Hirth

    aus Coesfeld

    5/5

    01.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Immer noch aktuell

    Eine unbescholtene und unpolitische junge Frau verliebt sich in einen polizeilich gesuchten Bundeswehrdesateur und verhilft diesem zur Flucht. Für die ZEITUNG ist klar: Katharina Blum ist eine charakterlose und gefährliche Kommunistin, die einen skrupellosen Terroristen unterstützt und deckt... Die gemeinte ZEITUNG ist heute sicherlich nicht mehr jenes politische Kampfblatt der 60er und 70er Jahre. Und auch die Kommunisten sind längst nicht mehr die größte Bedrohung, trotzdem ist Heinrich Bölls Erzählung auch heute noch ein wichtiges Stück Sozialkritik. "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" zeigt eindrucksvoll, wie öffentliche (Vor-)Verurteilung Menschen gesellschaftlich ruinieren kann (und sogar zu Verbrechern macht). Ein guter Einstiegsroman, für jeden, der sich mit Bölls Werken befassen möchte.

  • maja

    4/5

    08.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Interessantes Thema

    Das Buch behandelt ein äußerst interessantes und zeitloses Thema, welches zahlreiche ethische und gesellschaftliche Diskussionen anstößt. Ich musste es für die Schule lesen und in diesem Kontext empfand ich das Buch als überaus lehrreich und diskutabel, aber in einem guten Sinne. Die Einschübe des Autors selbst waren anfangs etwas verwirrend, jedoch gewöhnt man sich schnell an diese und versteht auch die Wichtigkeit im Kontext der Handlung. Ich kann mir zudem vorstellen, das Buch auch in privatem Kontext erneut zu lesen.

  • Bewertung

    4/5

    01.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr sachlich beschriebene Erzählung

    Heinrich Böll ist wohl der wichtigste Nachkriegsautor im deutschsprachigen Raum. Eines seiner Werke ist "Die verlorene Ehre der Katharina Blum". Der Autor hält sich sehr sachlich. Die Erzählung wirkt dann eher wie ein Bericht. Die Figuren haben kein richtiges Leben. Ebenfalls erfährt man nicht, wie einzelne Personen aussehen. Der Autor wechselt oft zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Das Buch liest sich recht flüssig, ab und zu kam ich ein bisschen ins Stocken, da oft dieser Wechsel Gegenwart - Vergangenheit vorkommt. Die Erzählung hat aber großen Wahrheitsgehalt. Vor allem das Vorgehen der ZEITUNG passt mit der heutigen Zeit noch perfekt zusammen. Ich würde "Die verlorene..." nicht als Meilenstein der Nachrkiegsliteratur bezeichnen, aber doch als gelungenes Werk eines Vertreters dieser Ära.

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