Produktbild: Nachts unter der steinernen Brücke

Nachts unter der steinernen Brücke Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43316

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2002

Herausgeber

Hans-Harald Müller

Verlag

dtv

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19,1/12/1,6 cm

Gewicht

225 g

Farbe

Goldfarben / Anthrazit

Auflage

19. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-13025-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Wir sollten viel mehr Perutz lesen, und die kunstvoll ineinander verschlungenen Arabesken rund um den Prager Hof von Kaiser Rudolf II. wären ein guter Einstieg in das Werk dieses Meistererzählers. ("Die Presse")
Der magische Realismus seines Romans, kunstvoll komponiert und sprachlich brillant zu Papier gebracht, entwickelt einen ganz eigenen Zauber. ("BuchMarkt, 01/2012")

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Verkaufsrang

43316

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2002

Herausgeber

Hans-Harald Müller

Verlag

dtv

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19,1/12/1,6 cm

Gewicht

225 g

Farbe

Goldfarben / Anthrazit

Auflage

19. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-13025-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Ein magisches Puzzle

Raumzeitreisender aus Ahaus am 02.03.2026

Bewertungsnummer: 3063827

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der historische Roman besteht aus vierzehn einzelnen Novellen, die Leo Perutz kunstvoll miteinander verwoben hat. Die Beziehungen zwischen den Erzählungen ergeben sich nach und nach und sind eine Herausforderung für die Leser. Diese werden zu Konstrukteuren einer Rahmenhandlung, die sich aus zeitlich ungeordneten einzelnen Handlungsfäden ergibt. Die Protagonisten sind der Römische Kaiser und König von Böhmen Rudolf II, der vermögende Jude Mordechai Meisl, dessen hübsche Ehefrau Esther und der Rabbi Loew. Das ergibt sich aber erst aus dem Gesamtzusammenhang, da in den einzelnen Geschichten häufig andere Personen im Fokus stehen. Die Geschichten spielen in Prag um 1600. Perutz ist ein Meister des magischen Realismus. Historie, Humor und Ironie fließen ein. Andere Autoren orientieren sich an seinen Werken. Auffallend ist, dass Perutz den Roman erst 1953, nach fast dreißig Jahren, fertiggestellt hat. Bedauerlich, dass der Roman, vermutlich aufgrund der Judenverfolgung im Dritten Reich, nicht die Aufmerksamkeit erhalten hat, die ihm zugestanden hätte.

Ein magisches Puzzle

Raumzeitreisender aus Ahaus am 02.03.2026
Bewertungsnummer: 3063827
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der historische Roman besteht aus vierzehn einzelnen Novellen, die Leo Perutz kunstvoll miteinander verwoben hat. Die Beziehungen zwischen den Erzählungen ergeben sich nach und nach und sind eine Herausforderung für die Leser. Diese werden zu Konstrukteuren einer Rahmenhandlung, die sich aus zeitlich ungeordneten einzelnen Handlungsfäden ergibt. Die Protagonisten sind der Römische Kaiser und König von Böhmen Rudolf II, der vermögende Jude Mordechai Meisl, dessen hübsche Ehefrau Esther und der Rabbi Loew. Das ergibt sich aber erst aus dem Gesamtzusammenhang, da in den einzelnen Geschichten häufig andere Personen im Fokus stehen. Die Geschichten spielen in Prag um 1600. Perutz ist ein Meister des magischen Realismus. Historie, Humor und Ironie fließen ein. Andere Autoren orientieren sich an seinen Werken. Auffallend ist, dass Perutz den Roman erst 1953, nach fast dreißig Jahren, fertiggestellt hat. Bedauerlich, dass der Roman, vermutlich aufgrund der Judenverfolgung im Dritten Reich, nicht die Aufmerksamkeit erhalten hat, die ihm zugestanden hätte.

ein magisches Buch

Bewertung aus Zürich am 29.09.2021

Bewertungsnummer: 1576232

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Langsam wird vom Autor ein Netz von Geschichten gesponnen, die allesamt irgendwie miteinander verknüpft sind. Jede Story kann auch für sich selbst stehen, aber zusammen ergeben sie ein Gemälde des alten Prags, insbesondere der alten Judenstadt um 1600. Im Zentrum der Geschichten stehen der Jude Mordechai Meisl, welcher zu unglaublichem Reichtum kommt, und der Kaiser. Meisls schöne Frau Esther und der Kaiser sind auf magische Weise ein unglückliches Liebespaar, dass es so nicht geben darf. Perutz hat über 25 Jahre an diesem Romanprojekt mit jahrelangen Unterbrechungen gearbeitet und es 1951 abgeschlossen. Sprachlich und inhaltlich bilden die Texte eine Einheit, wie man sie selten antrifft. Feiner Humor, groteske Situationen und eine mit viel Feingefühl geschilderte Kultur, die für immer verloren ging, bilden zusammen ein mystisches Ganzes, das man am ehesten als einen historischen Roman bezeichnen kann. Aber das Büchlein ist viel mehr, ein schriftstellerisches Kunstwerk, wie man es selten antrifft. Fazit: Wer etwas Muse hat, sollte es sich nicht nehmen lassen, dieses fantastisch gut gemachte Buch zu lesen.

ein magisches Buch

Bewertung aus Zürich am 29.09.2021
Bewertungsnummer: 1576232
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Langsam wird vom Autor ein Netz von Geschichten gesponnen, die allesamt irgendwie miteinander verknüpft sind. Jede Story kann auch für sich selbst stehen, aber zusammen ergeben sie ein Gemälde des alten Prags, insbesondere der alten Judenstadt um 1600. Im Zentrum der Geschichten stehen der Jude Mordechai Meisl, welcher zu unglaublichem Reichtum kommt, und der Kaiser. Meisls schöne Frau Esther und der Kaiser sind auf magische Weise ein unglückliches Liebespaar, dass es so nicht geben darf. Perutz hat über 25 Jahre an diesem Romanprojekt mit jahrelangen Unterbrechungen gearbeitet und es 1951 abgeschlossen. Sprachlich und inhaltlich bilden die Texte eine Einheit, wie man sie selten antrifft. Feiner Humor, groteske Situationen und eine mit viel Feingefühl geschilderte Kultur, die für immer verloren ging, bilden zusammen ein mystisches Ganzes, das man am ehesten als einen historischen Roman bezeichnen kann. Aber das Büchlein ist viel mehr, ein schriftstellerisches Kunstwerk, wie man es selten antrifft. Fazit: Wer etwas Muse hat, sollte es sich nicht nehmen lassen, dieses fantastisch gut gemachte Buch zu lesen.

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Nachts unter der steinernen Brücke

von Leo Perutz

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