Produktbild: Ich zähmte die Wölfin

Ich zähmte die Wölfin Die Erinnerungen des Kaisers Hadrian. Mit e. Anh. 'Notizen zur Entstehung des Buches'

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29063

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.1998

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19,3/12,1/2 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Rost / Lichtgrau

Auflage

32. Auflage

Originaltitel

Mémoires d'Hadrian ng

Übersetzt von

Fritz Jaffé

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-12476-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29063

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.1998

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19,3/12,1/2 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Rost / Lichtgrau

Auflage

32. Auflage

Originaltitel

Mémoires d'Hadrian ng

Übersetzt von

Fritz Jaffé

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-12476-8

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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1 Sterne

Großartig und bewegend

Bewertung am 14.10.2025

Bewertungsnummer: 2625247

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein wirklich großartiger Roman. Der sterbende Hadrian schaut zurück auf sein Leben. Ein sehr melancholisches Werk, welches sich in sehr poetischer und doch menschlich greifbarer Weise mit dem Leben des Kaisers und damit auch zu einem großen Teil mit seiner Trauer, auseinander setzt. Grade für die Zeit in der er verfasst wurde ein doch bemerkenswert ungefilterter Blick auf das Leben Hadrians. Natürlich ist das hier kein Action Thriller. Wer sich aber für die hier thematisierte Materie und für gute Literatur interessiert, dem kann ich diesen Roman wärmstens empfehlen. Mir wird er noch eine gute Weile nachhallen.

Großartig und bewegend

Bewertung am 14.10.2025
Bewertungsnummer: 2625247
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein wirklich großartiger Roman. Der sterbende Hadrian schaut zurück auf sein Leben. Ein sehr melancholisches Werk, welches sich in sehr poetischer und doch menschlich greifbarer Weise mit dem Leben des Kaisers und damit auch zu einem großen Teil mit seiner Trauer, auseinander setzt. Grade für die Zeit in der er verfasst wurde ein doch bemerkenswert ungefilterter Blick auf das Leben Hadrians. Natürlich ist das hier kein Action Thriller. Wer sich aber für die hier thematisierte Materie und für gute Literatur interessiert, dem kann ich diesen Roman wärmstens empfehlen. Mir wird er noch eine gute Weile nachhallen.

Maskeraden

Polar aus Aachen am 06.06.2007

Bewertungsnummer: 562849

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es mag am Ton liegen, daß die Lebensgeschichte des römischen Kaisers Hadrian wie ein in sich ruhendes Gewässer auf einen wirkt. Trotz der Finessen und Abgründe, die einen erst zum Kaiser machen, erweckt die historische Person Hadrians hier abgeklärt, sensibel, spiegelt sich sein homoerotisch musisches Wesen im machtpolitischen Alltag wieder. Das Ganze von Marguerite Yourcenar bewußt von weit außen betrachtet. Hadrian schreibt an Marc Aurel, doch seine Lebensbeichte hört sich wie die eines anderen an. Wer sich über die Zeit Hadrians informieren will, ist in Yourcenars Buch gut aufgehoben, wer eine spannende Lektüre erwartet weniger. Kunstvoll und literarisch. Nicht langweilig, aber es bleibt viel Distanz, die der intellektuellen Annäherung bedarf.

Maskeraden

Polar aus Aachen am 06.06.2007
Bewertungsnummer: 562849
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es mag am Ton liegen, daß die Lebensgeschichte des römischen Kaisers Hadrian wie ein in sich ruhendes Gewässer auf einen wirkt. Trotz der Finessen und Abgründe, die einen erst zum Kaiser machen, erweckt die historische Person Hadrians hier abgeklärt, sensibel, spiegelt sich sein homoerotisch musisches Wesen im machtpolitischen Alltag wieder. Das Ganze von Marguerite Yourcenar bewußt von weit außen betrachtet. Hadrian schreibt an Marc Aurel, doch seine Lebensbeichte hört sich wie die eines anderen an. Wer sich über die Zeit Hadrians informieren will, ist in Yourcenars Buch gut aufgehoben, wer eine spannende Lektüre erwartet weniger. Kunstvoll und literarisch. Nicht langweilig, aber es bleibt viel Distanz, die der intellektuellen Annäherung bedarf.

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Ich zähmte die Wölfin

von Marguerite Yourcenar

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Meinung aus der Buchhandlung

Gregor Schwarzenbrunner

Thalia Zentrale

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5/5

Die (fiktiven) Erinnerungen des Kaisers Hadrian

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In seinem persönlichen Kanon der Weltliteratur, stellte Denis Schenk – seines Zeichens deutscher Literaturkritiker, auch Yourcenars – Ich zähmte die Wölfin – vor. Ganz zu Recht, wie ich meine, denn diese fiktive Memoiren des römischen Kaisers Hadrians ist sehr gut gelungen. Der Schriftstellerin, sie ist Namensgeberin des seit 2015 existierenden Prix Marguerite-Yourcenar, hat hier eine grandiose Aufgabe gemeistert: Aus spärlichen historischen Fakten und Mythen, hat sie dem Charakter Kaiser Hadrian eine Stimme verliehen und gekonnt in Szene gesetzt. Wer hier eine gewisse Basis an Wissen über die antike Welt mitbringt, hat einen Vorteil beim Lesen dieser Geschichte. Marguerite Yourcencar, die den Roman 1951 veröffentlicht hat, hat ihrer Erzählung einen besonderen Touch verliehen, als Leser hat man das Gefühl, er wäre direkt aus dem Lateinischen übersetzt. Sie lässt Hadrian in langen Briefen aus seinem Leben und die Liebe zu Antinous erzählen. Marguerite Yourcencar porträtiert einen Kaiser des römischen Reiches so gut, dass ich mir immer wieder ins Bewusstsein rufen musste, eine fiktive Biografie zu lesen. Hadrian hat zwar tatsächlich Memoiren geschrieben, allerdings gingen sie bereits in der Antike verloren. Durch fehlende Dialoge und die langen Absätze, sollte man dieses Buch mit einer nötigen Portion Konzentration lesen. Ähnlich und nicht minder interessant sind die Bücher über Alexander dem Großen von Mary Renault.
  • Gregor Schwarzenbrunner
  • Buchhändler/-in

5/5

Die (fiktiven) Erinnerungen des Kaisers Hadrian

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In seinem persönlichen Kanon der Weltliteratur, stellte Denis Schenk – seines Zeichens deutscher Literaturkritiker, auch Yourcenars – Ich zähmte die Wölfin – vor. Ganz zu Recht, wie ich meine, denn diese fiktive Memoiren des römischen Kaisers Hadrians ist sehr gut gelungen. Der Schriftstellerin, sie ist Namensgeberin des seit 2015 existierenden Prix Marguerite-Yourcenar, hat hier eine grandiose Aufgabe gemeistert: Aus spärlichen historischen Fakten und Mythen, hat sie dem Charakter Kaiser Hadrian eine Stimme verliehen und gekonnt in Szene gesetzt. Wer hier eine gewisse Basis an Wissen über die antike Welt mitbringt, hat einen Vorteil beim Lesen dieser Geschichte. Marguerite Yourcencar, die den Roman 1951 veröffentlicht hat, hat ihrer Erzählung einen besonderen Touch verliehen, als Leser hat man das Gefühl, er wäre direkt aus dem Lateinischen übersetzt. Sie lässt Hadrian in langen Briefen aus seinem Leben und die Liebe zu Antinous erzählen. Marguerite Yourcencar porträtiert einen Kaiser des römischen Reiches so gut, dass ich mir immer wieder ins Bewusstsein rufen musste, eine fiktive Biografie zu lesen. Hadrian hat zwar tatsächlich Memoiren geschrieben, allerdings gingen sie bereits in der Antike verloren. Durch fehlende Dialoge und die langen Absätze, sollte man dieses Buch mit einer nötigen Portion Konzentration lesen. Ähnlich und nicht minder interessant sind die Bücher über Alexander dem Großen von Mary Renault.

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Ich zähmte die Wölfin

von Marguerite Yourcenar

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