Produktbild: Der Name der Rose

Der Name der Rose Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26281

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.1986

Verlag

dtv

Seitenzahl

680

Maße (L/B/H)

19,1/12,1/4 cm

Gewicht

484 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

39. Auflage

Originaltitel

Il nome della rosa

Übersetzt von

Burkhart Kroeber

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-10551-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26281

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.1986

Verlag

dtv

Seitenzahl

680

Maße (L/B/H)

19,1/12,1/4 cm

Gewicht

484 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

39. Auflage

Originaltitel

Il nome della rosa

Übersetzt von

Burkhart Kroeber

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-10551-4

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • buchwürmchen

    aus reutlingen

    5/5

    27.08.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Mein absoluter Lieblingskrimi,…

    Mein absoluter Lieblingskrimi, obwohl die Handlung eigentlich nur als Rahmen dient. Vielmehr geht es um Macht, Glaube, Geschichte, die Institution Kirche mit al ihr negativen und positiven Machenschaften, Theologie und Philosophie. Die schier endlosen Beschreibungen sind so gekonnt verfasst, dass der Leser geduldig in der Erzählung bleibt und ich persönlich möchte keinen Absatz missen. Eco erschafft ein Bild des mittelalterlichen Klosterwesens, das ich so in keinem anderen Buch gefunden habe. Er beschreibt sehr deutlich die christliche Vergangenheit, ist schonungslos und erlaubt Einblicke in die Machtkämpfe der Kirche, die für den Leser heute schier nicht mehr nachvollziehbar sind. Für mich faszinierend, lebendig und sprachlich ein Hochgenuss.

  • Stefan Heidsiek

    aus Darmstadt

    5/5

    26.04.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Ein literarisches Meisterwerk!

    Im November des Jahres 1327 besucht Adson von Melk gemeinsam mit dem Franziskanerpater William von Baskerville, unter dessen Obhut er steht, eine Benediktinerabtei im ligurischen Appenin. Dort bittet der Abt des Klosters den für seinen Scharfsinn bekannten Bruder William, um die Untersuchung eines mysteriösen Todesfalls. Ein Mönch scheint auf äußerst ungewöhnliche Weise Selbstmord begangen zu haben. William sieht sich bald mit einer ganzen Reihe von Morden konfrontiert, die stets nach den sieben Posaunen der biblischen Apokalypse inszeniert zu sein scheinen. Und die Zeit drängt, denn mit der Ankunft der päpstlichen Legation, kündigt sich auch die von Bernard Gui an. Ein alter Widersacher Baskervilles und glühender Verfechter der heiligen Inquisition... Analog zu diesen bereits erwähnten sieben Posaunen ist auch das Buch in sieben Tage unterteilt, welches Elemente des Schauer- und Detektivromans ebenso beinhaltet, wie philosophische und literarische Anspielungen, und damit Merkmale des klassischen Bildungsromans. Es behandelt Fragen der Kultur, Religion und Geschichte des späten Mittelalters, thematisiert aber gleichzeitig auch die Empfindungen und Gedanken der einzelnen Figuren, welche als Gerüst einer Handlung dienen, die in ihren Verzweigungen epische Ausmaße annimmt. Für den Leser ist es hier nicht immer einfach den Überblick und damit den roten Faden der Handlung im Auge zu behalten. Seitenlange Dialoge und Monologe. Ganze Absätze in Latein. Ungeduldige werden das Buch wohl bereits nach wenigen Seiten in die Ecke geknallt haben. Wer sich jedoch Zeit nimmt, sogar rückblickend manches überdenkt und sich auf Ecos Stil einlässt, wird bald mit jeder Zeile in eine äußerst dichte und verdammt spannende Geschichte hineingezogen. Trotz der ausführlichen Schilderung größerer Konflikte und der Thematisierung theologischer Fragen (Häresie, Dolcinianer, Aristoteles Werke), welche ein komplexes und vielfarbiges Bild des mittelalterlichen Lebens in mehreren Verzweigungen und Nebenlinien zeichnen und die meiner Meinung nach die Lektüre dieses Buches erst so kostbar machen, bleibt die Aufklärung des Verbrechens stets der erzählerische Hauptstrang des Romans. Und der lebt natürlich in erster Linie von den beiden Hauptfiguren. William von Baskerville ist dabei, man kann es schon am Namen erahnen, ganz deutlich dem Vorbild des literarischen Meisterdetektivs Sherlock Holmes nachempfunden, mit dem er nicht nur seine Vorliebe zur Beobachtung und Deduktion, sondern auch ein paar anatomische Gemeinsamkeiten (z.B. die schmale Adlernase) teilt. William ist seiner Zeit voraus, ein Visionär, der jedoch nie anachronistisch wirkt und sich trotz anderen Denkens perfekt in die Gemeinschaft seiner Ordensbrüder einfügt. Auf der anderen Seite wiederum steht Adson von Melk, der Erzähler, welcher die Geschehnisse aus Sicht seiner damaligen jugendlichen Erfahrung schildert und als staunender Beobachter gleichsam als Identifikationsfigur für den Leser dient. An seiner Seite erlebt man die Geschehnisse rund um das Benediktinerkloster und lässt sich gefangen genehmen von einer Geschichte, die bis zur letzten Seite aufs allerbeste und spannendste unterhält. Insgesamt ist "Der Name der Rose" ein literarisches Meisterwerk, das von seiner sprachlichen Qualität und der enormen Tiefe lebt. Ein Buch, das sicherlich Aufmerksamkeit und Mitdenken erfordert, aber dafür auch lehrreiche Stunden bietet, ohne zu belehren. Ausgezeichnet recherchiert, sprachlich gewandt und nicht zuletzt auch erstklassig übersetzt.

  • CaWa - die Leseratte

    aus Hilden

    5/5

    03.03.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Atmosphärisch stark

    Das Buch ist einfach grandios. Man spürt die Kälte in dieser italienischen Abtei förmlich. Selten habe ich die Atmosphäre dermaßen körperlich verspürt, wie in diesem Buch. Der Fransziskanermönch William v. Baskerville ist zusammen mit Adson von Melk, seinem etwas tumben, jugendlichen Adlatus in einer höchst delikaten politischen Mission unterwegs. Doch in den sieben Tagen ihres Aufenthalts werden die beiden mit kriminellen Ereignissen und drastischen Versuchungen konfrontiert: Ein Mönch ist im Schweineblutbottich ertrunken, ein anderer aus dem Fenster gesprungen, ein dritter wird tot im Badehaus gefunden. Aber nicht umsonst stand William lange Jahre im Dienste der heiligen Inquisition. Das Untersuchungsfieber packt ihn. Er sammelt Indizien, entziffert magische Zeichen, entschlüsselt Manuskripte und dringt immer tiefer in ein geheimnisvolles Labyrinth vor, über das der blinde Seher Jorge von Burgos wacht ... Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Bitte nicht von der Vielzahl an lateinischen Sätzen, die im Anhang übersetzt werden, vom Lesen des historischen Thrillers abbringen lassen.

  • Jonas

    4/5

    08.02.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Mörderische Mönche

    Dieses Buch trägt bereits einen sehr prestigeträchtigen Namen, oftmals hochgelobt. Allerdings ist es nicht einfach zu lesen, die langen Dialoge sind verschlungen, noch wirrer sind die Monologe, in denen oft geschichtliche Fakten heruntergeleiert werden wie in einem Geschichtsbuch. Ganze Kapitel können aus Beschreibungen bestimmter Visionen bestehen, die nichts zur Weiterführung der Geschichte beitragen. Trotzdem schafft es Umberto Eco, sich nicht darin zu verlieren und eine spannende Geschichte, vor einem malerischen Hintergrund aufzuziehen. Es beinhaltet viele Fragestellungen und überraschende Wendungen, sowie spannende Dispute. Wenn man die langen lateinischen Passagen überspringt, kann man dieses Werk in einem angenehmen Lesetempo in sich aufnehmen, wirken und entfalten lassen. Auf jeden Fall ist es zu empfehlen für jeden, der sich ebenso für Geschichte interessiert, wie ich.

  • olgica

    4/5

    23.06.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Bruder William von Baskerville…

    Bruder William von Baskerville besucht mit seinem Novizen Adson von Melk ein Benediktinerkloster. Als dort ein Mönch ermordet wird, nehmen William und Adson die Spuren auf und suchen nach Indizien, verschollengeglaubten Manuskripten und geheimen Zeichen. Schon bald befinden sie sich in einem verwirrenden Strudel aus Glauben, Inquisition und weiteren seltsamen Todesfällen. Stellenweise zieht sich das Buch sehr hin, ist langatmig, fast langweilig. Die vielen Passagen auf Latein haben mich auch etwas gestört. Diese zwei Mankos konnten dem Lesevergnügen jedoch nicht viel anhaben. Das Buch ist großartig geschrieben, vor allem die Atmosphäre ist anschaulich beschrieben. Es ist faszinierend wie viel man nebenher über die damalige Zeit und das Leben im Kloster erfährt.

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    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vor fast 30 Jahren zum ersten...

    Vor fast 30 Jahren zum ersten Mal gelesen,lese ich dieser Tage ein komplett neues Buch für mich.Ja es passieren Morde in dieser Abtei im Norden Italiens aber heute lese ich noch viel mehr heraus. Ein „Klassiker“ der mich Tage danach noch über den Inhalt nachdenklich zurück lässt.

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