Für die Freunde Karl Barths war es eine kleine Sensation, als sie um die Monatswende Mai/Juni 1968 in dem vervielfältigten Dankbrief an die Gratulanten zu seinem 82. Geburtstag – dem letzten, den er erlebte – die folgenden Sätze lasen: «Mir ist im hohen Alter noch eine sehr merkwürdige neue Freundschaft zuteil geworden mit dem Dichter Carl Zuckmayer nämlich, den ich im vorigen Sommer, knapp bevor ich wieder auf die Nase fiel, in Saas-Fee aufsuchte und mit dem ich dann in eine muntere Korrespondenz geriet. Ganz neulich ist er (anläßlich der Basler Premiere von‚Des Teufels General‘) auch ausgiebig bei mir gewesen, und es schien ihm zwischen meinen starrenden Bücherwänden leidlich wohl zu sein. Er ist ein Mensch. Und er hat viele ganz ernste und viele ganz heitere Möglichkeiten.»(aus dem Vorwort von Hinrich Stoevesandt)
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Christine Böse
aus Euskirchen
5/5
07.08.2009
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein wunderbares Buch
Karl Barth macht anläßlich einer Aufführung des Stückes "Des Teufels General" die Bekanntschaft mit Carl Zuckmayer. Aus dieser kurzen Begegnung entwickelt sich ein Briefwechsel der beiden Männer, wie er schöner nicht sein kann. Dieses Buch über das Entstehen einer Freundschaft im hohen Alter zwischen zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, gehört zu den schönsten und berührensten Leseerfahrungen, die ich je gemacht habe.
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