Vom Geheimnis der Mönche
Band 21844

Vom Geheimnis der Mönche

Antonius, Pachomius, Basilius der Grosse, Augustin, Benedikt von Nursia, Bruno von Köln, Bernhard von Clairvaux, Franziskus von Assisi, Dominikus, Teresa von Avila, Ignatius von Loyola

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.02.2003

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,1/11,3/2,7 cm

Beschreibung

Rezension

»Mittels brillant geschriebener, von ökumenischem Geist geprägter Bücher führt Nigg nach und nach das ganze Spektrum christlicher Existenzmöglichkeiten vor Augen.«
»Nigg rückt die mystischen Gestalten der Heiligen in die geistige Reichweite des modernen Menschen.«
»Mittels brillant geschriebener, von ökumenischem Geist geprägter Bücher führt Nigg nach und nach das ganze Spektrum christlicher Existenzmöglichkeiten vor Augen.«
»Nigg rückt die mystischen Gestalten der Heiligen in die geistige Reichweite des modernen Menschen.«

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.02.2003

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,1/11,3/2,7 cm

Gewicht

325 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-21844-2

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Kaum zu übertreffende Darstellung des christlichen Mönchstums

Bewertung aus Pinzberg am 21.05.2021

Bewertungsnummer: 700322

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der protestantische Theologe Walter Nigg hat mit seinem Werk "Vom Geheimnis der Mönche" ein Buch vorgelegt, das kaum zu übertreffen ist. Dem geneigten Leser werden hier elf der größten Gestalten aus der Geschichte des christlichen Mönchstums vorgestellt, doch bleibt es nicht einfach bei einer nüchternen Darstellung - nein, Nigg vermag es, ein Stück weit das Glaubensfeuer, das von diesen großen Vertretern der christlichen Religion ausging, auch auf den heutigen Leser zu übertragen. Bereits die Vorstellung Antonius des Großen' - das zweite Kapitel des Buches nach einer kurzen Einführung - vermag es, den Leser tief berührt zurückbleiben zu lassen. Kann man etwas Besseres von einem Buch dieser Art sagen? Obgleich Nigg unzweifelhaft von der Leidenschaft des Glaubens getragen ist und diese auch in seinem Werk durchgehend zu spüren ist, verirrt er sich nie ins unreflektierte Schwelgen - stattdessen übt er Kritik auch an den von ihm vorgestellten großen Vertretern, wo immer es nötig ist; bei Nigg wird deutlich, daß es Perfektion eben nur bei Gott alleine geben kann und daß der Mensch letztlich immer auch seine Schattenseiten hat. Erfreulich ist, daß sich Nigg mit seinem Werk häufig auch bewußt gegen den modernen Zeitgeist stellt und in Kauf nimmt, unkonventionelle Positionen zu vertreten. Stets richtet sich seine Kritik vor allem an ein Christentum der Mittelmäßigkeit, dem er das durch die großen Mönche vorgelebte wahre Christentum entgegenstellt. Die vorgestellten Persönlichkeiten leben dabei ein aufrichtiges Christentum, zeigen aber auch gleichsam, wie schwierig ein solches tatsächlich ist. Doch gerade ob dieser Schwierigkeit vermögen es die Heiligen immer wieder, dem Gläubigen eine Stütze und Quelle der Orientierung zu sein - gerade auch dann, wenn man weiß, daß selbst eben diese mit Versuchungen des Teufels zu kämpfen hatten. Erfreulich ist auch, daß Nigg, obschon er dem Protestantismus angehört und dies auch an der einen oder anderen Stelle durchschimmert, nie in einen plakativen Konfessionalismus verfällt, der sowieso der wahren Christlichkeit zuwider wäre. Niggs Werk über das Mönchstum verdient es aus all diesen Gründen gerade heute, gelesen und beachtet zu werden.
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Kaum zu übertreffende Darstellung des christlichen Mönchstums

Bewertung aus Pinzberg am 21.05.2021
Bewertungsnummer: 700322
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der protestantische Theologe Walter Nigg hat mit seinem Werk "Vom Geheimnis der Mönche" ein Buch vorgelegt, das kaum zu übertreffen ist. Dem geneigten Leser werden hier elf der größten Gestalten aus der Geschichte des christlichen Mönchstums vorgestellt, doch bleibt es nicht einfach bei einer nüchternen Darstellung - nein, Nigg vermag es, ein Stück weit das Glaubensfeuer, das von diesen großen Vertretern der christlichen Religion ausging, auch auf den heutigen Leser zu übertragen. Bereits die Vorstellung Antonius des Großen' - das zweite Kapitel des Buches nach einer kurzen Einführung - vermag es, den Leser tief berührt zurückbleiben zu lassen. Kann man etwas Besseres von einem Buch dieser Art sagen? Obgleich Nigg unzweifelhaft von der Leidenschaft des Glaubens getragen ist und diese auch in seinem Werk durchgehend zu spüren ist, verirrt er sich nie ins unreflektierte Schwelgen - stattdessen übt er Kritik auch an den von ihm vorgestellten großen Vertretern, wo immer es nötig ist; bei Nigg wird deutlich, daß es Perfektion eben nur bei Gott alleine geben kann und daß der Mensch letztlich immer auch seine Schattenseiten hat. Erfreulich ist, daß sich Nigg mit seinem Werk häufig auch bewußt gegen den modernen Zeitgeist stellt und in Kauf nimmt, unkonventionelle Positionen zu vertreten. Stets richtet sich seine Kritik vor allem an ein Christentum der Mittelmäßigkeit, dem er das durch die großen Mönche vorgelebte wahre Christentum entgegenstellt. Die vorgestellten Persönlichkeiten leben dabei ein aufrichtiges Christentum, zeigen aber auch gleichsam, wie schwierig ein solches tatsächlich ist. Doch gerade ob dieser Schwierigkeit vermögen es die Heiligen immer wieder, dem Gläubigen eine Stütze und Quelle der Orientierung zu sein - gerade auch dann, wenn man weiß, daß selbst eben diese mit Versuchungen des Teufels zu kämpfen hatten. Erfreulich ist auch, daß Nigg, obschon er dem Protestantismus angehört und dies auch an der einen oder anderen Stelle durchschimmert, nie in einen plakativen Konfessionalismus verfällt, der sowieso der wahren Christlichkeit zuwider wäre. Niggs Werk über das Mönchstum verdient es aus all diesen Gründen gerade heute, gelesen und beachtet zu werden.

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