Produktbild: Robinson Crusoe
Band 21364

Robinson Crusoe Seine ersten Seefahrten, sein Schiffbruch und sein siebenundzwanzigjähriger Aufenthalt auf einer unbewohnten Insel

Aus der Reihe detebe
10

12,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19667

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.07.2001

Abbildungen

mit Illustrationen und Karten-Skizz.

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18/11,2/2,5 cm

Gewicht

283 g

Farbe

Elfenbein / Silbergrau

Auflage

10

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-21364-5

Beschreibung

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Verkaufsrang

19667

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.07.2001

Abbildungen

mit Illustrationen und Karten-Skizz.

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18/11,2/2,5 cm

Gewicht

283 g

Farbe

Elfenbein / Silbergrau

Auflage

10

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-21364-5

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Westermühlstrasse 29
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Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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Eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur

Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 01.03.2012

Bewertungsnummer: 769348

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Robinson Crusoe“ ist Bildungs- und Entwicklungsroman zugleich, vereint die unterschiedlichen Formen der zeitgenössischen Literatur wie Abenteuerroman, Reisebericht, Utopie, Bekehrungsliteratur und Seelentagebuch zu einem für damalige Zeit völlig neuem Ganzen. Besonders bei jüngeren Generationen genießt das Buch eine große Beliebtheit, in dessen Vorwort sich Defoe nur als Herausgeber präsentiert, um Anspruch auf die Authentizität des Geschilderten zu erheben und den Roman explizit von der bis dato üblichen Form der fiktiven Romanze abzugrenzen. Anhand verschiedenster Quellen lässt sich die Geschichte auf das wahre Leben des schottischen Seefahrers Alexander Selkirk zurückführen, der über vier Jahre lang einsam auf der Pazifikinsel Juan Fernandez lebte und somit wohl als Vorbild für Robinson diente. Diese „Authentizitätsfiktion“ hat sich seit diesem Werk zu einem entscheidenden Merkmal des Romans entwickelt. Die vielfältigen Erlebnisse und Erfahrungen auf der Insel, welche durch 28 Jahre führen, offenbaren dem Leser die seelische Wandlung und den Reifeprozess des Hauptprotagonisten Robinson. Im autobiographischen Stil verfolgt man den Weg dieses romantischen und risikofreudigen jungen Mannes, welcher der behütenden Geborgenheit des Elternhauses und einer bürgerlichen Laufbahn entfliehen will und durch diese Entscheidung unglücklicherweise in die Isolation und Einsamkeit einer Insel getrieben wird. Heraus kommt ein nüchterner, von Pragmatismus geprägter Mensch, der inmitten einer martialischen und spartanischen Welt bei seinem Kampf ums Überleben gleichsam das so lang gesuchte Glück findet. Gut möglich, dass Defoe, der mit einiger Bitternis auf seine missratene Karriere zurückblickte, sich absichtlich einen „Helden“ schuf, mit dem er auf einer fernen Insel von neuem und unter freieren Bedingungen beginnen konnte. Darüber hinaus versteckt sich hinter dem Roman eine gut versteckte Gesellschaftskritik, wirft grundlegende Fragen des Menschen und der Zivilisation auf. Kann ein Mensch auf Dauer alleine leben? Was braucht der Mensch wirklich, um überleben zu können? Was macht den Menschen aus und wofür ist er geschaffen? Diese Fragen verleihen dem Roman eine große Dynamik. Sie regen zum Philosophieren und Nachdenken an. In seine Abenteuergeschichte flocht Defoe vielerlei weitere Motive ein, die zur allgemeinen Attraktivität beitragen. Die Ambivalenz von Mensch und Natur, Erziehung und Politik, Wissen und Bildung, aber auch Spiritualität und Romantik. Bestimmte Arbeitsprozesse und Kompetenzen werden von Defoe minutiös beschrieben. Der "Bau" einer kleinen Festung, das Anbauen von Getreide, die Ziegenzucht, die Herstellung von Kleidern. Arbeiten, die den Menschen am Ursprung zeigen und dem Autor, muss es ein großes Anliegen gewesen sein, dass man sie nachvollziehen kann. Und nicht zuletzt führt „Robinson Crusoe“ als zentrales Thema vor Augen, dass der Mensch mithilfe von Gottvertrauen, Ausdauer, Tat- und Willenskraft, die Widerstände der Natur überwinden kann. Bis heute bleibt dieses Werk ein lesenswerter Klassiker, der auch in der zweiten, sich in Europa abspielenden Hälfte des Romans, nichts von seiner Faszination verliert, und trotz manch langatmiger Passage durch seine berührende Tiefe längerfristig im Gedächtnis haften bleibt. Das haben bereits damals Autoren wie Jules Verne und Robert Louis Stevenson erkannt, welche sich von Defoe stark inspirieren ließen. Insgesamt ist „Robinson Crusoe“ ein Meilenstein in der Geschichte der Literatur, der mich nachhaltig beeindruckt und nachdenklich gemacht hat.

Eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur

Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 01.03.2012
Bewertungsnummer: 769348
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Robinson Crusoe“ ist Bildungs- und Entwicklungsroman zugleich, vereint die unterschiedlichen Formen der zeitgenössischen Literatur wie Abenteuerroman, Reisebericht, Utopie, Bekehrungsliteratur und Seelentagebuch zu einem für damalige Zeit völlig neuem Ganzen. Besonders bei jüngeren Generationen genießt das Buch eine große Beliebtheit, in dessen Vorwort sich Defoe nur als Herausgeber präsentiert, um Anspruch auf die Authentizität des Geschilderten zu erheben und den Roman explizit von der bis dato üblichen Form der fiktiven Romanze abzugrenzen. Anhand verschiedenster Quellen lässt sich die Geschichte auf das wahre Leben des schottischen Seefahrers Alexander Selkirk zurückführen, der über vier Jahre lang einsam auf der Pazifikinsel Juan Fernandez lebte und somit wohl als Vorbild für Robinson diente. Diese „Authentizitätsfiktion“ hat sich seit diesem Werk zu einem entscheidenden Merkmal des Romans entwickelt. Die vielfältigen Erlebnisse und Erfahrungen auf der Insel, welche durch 28 Jahre führen, offenbaren dem Leser die seelische Wandlung und den Reifeprozess des Hauptprotagonisten Robinson. Im autobiographischen Stil verfolgt man den Weg dieses romantischen und risikofreudigen jungen Mannes, welcher der behütenden Geborgenheit des Elternhauses und einer bürgerlichen Laufbahn entfliehen will und durch diese Entscheidung unglücklicherweise in die Isolation und Einsamkeit einer Insel getrieben wird. Heraus kommt ein nüchterner, von Pragmatismus geprägter Mensch, der inmitten einer martialischen und spartanischen Welt bei seinem Kampf ums Überleben gleichsam das so lang gesuchte Glück findet. Gut möglich, dass Defoe, der mit einiger Bitternis auf seine missratene Karriere zurückblickte, sich absichtlich einen „Helden“ schuf, mit dem er auf einer fernen Insel von neuem und unter freieren Bedingungen beginnen konnte. Darüber hinaus versteckt sich hinter dem Roman eine gut versteckte Gesellschaftskritik, wirft grundlegende Fragen des Menschen und der Zivilisation auf. Kann ein Mensch auf Dauer alleine leben? Was braucht der Mensch wirklich, um überleben zu können? Was macht den Menschen aus und wofür ist er geschaffen? Diese Fragen verleihen dem Roman eine große Dynamik. Sie regen zum Philosophieren und Nachdenken an. In seine Abenteuergeschichte flocht Defoe vielerlei weitere Motive ein, die zur allgemeinen Attraktivität beitragen. Die Ambivalenz von Mensch und Natur, Erziehung und Politik, Wissen und Bildung, aber auch Spiritualität und Romantik. Bestimmte Arbeitsprozesse und Kompetenzen werden von Defoe minutiös beschrieben. Der "Bau" einer kleinen Festung, das Anbauen von Getreide, die Ziegenzucht, die Herstellung von Kleidern. Arbeiten, die den Menschen am Ursprung zeigen und dem Autor, muss es ein großes Anliegen gewesen sein, dass man sie nachvollziehen kann. Und nicht zuletzt führt „Robinson Crusoe“ als zentrales Thema vor Augen, dass der Mensch mithilfe von Gottvertrauen, Ausdauer, Tat- und Willenskraft, die Widerstände der Natur überwinden kann. Bis heute bleibt dieses Werk ein lesenswerter Klassiker, der auch in der zweiten, sich in Europa abspielenden Hälfte des Romans, nichts von seiner Faszination verliert, und trotz manch langatmiger Passage durch seine berührende Tiefe längerfristig im Gedächtnis haften bleibt. Das haben bereits damals Autoren wie Jules Verne und Robert Louis Stevenson erkannt, welche sich von Defoe stark inspirieren ließen. Insgesamt ist „Robinson Crusoe“ ein Meilenstein in der Geschichte der Literatur, der mich nachhaltig beeindruckt und nachdenklich gemacht hat.

Der Roman „Robinson Crusoe“…

MaWiOr aus Halle am 30.04.2022

Bewertungsnummer: 2769012

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman „Robinson Crusoe“ des englischen Schriftstellers Daniel Defoe (1660-1731) gilt oft als Kinderabenteuerbuch, dabei ist er längst ein Klassiker der Weltliteratur geworden. 1719 veröffentlicht, Defoe war da bereits 59 Jahre, verarbeitete er darin die wahren Erlebnisse eines Seemanns, der sich auf einer Insel vor der chilenischen Küste für vier Jahre aussetzen ließ. Defoe erzählt dagegen die Geschichte eines Kaufmanns, der gegen den Willen seiner El-tern seine gesicherte Existenz aufgibt und zur See fährt. Er besteht einige Abenteuer und erleidet schließlich Schiffbruch, den er als einziger der Besatzung überlebt. 28 Jahre voller Abenteuer und Gefahren verbringt Robinson auf einer unbewohnten Insel. Mit einfachsten Mitteln muss sich der Gestrandete ein neues Leben fernab von aller Zivilisation aufbauen. Doch mit Ausdauer, Geschicklichkeit und Beobachtungsgabe sichert er sein Überleben. Detailliert schildert Defoe, wie sich Robinson mühsam auf der Insel einrichtet. Nach geraumer Zeit entdeckt er Fußspuren im Sand: auf der einsamen Insel leben auch „wilde Männer“, die gerade einen Mann töten wollen. Robinson rettet den Eingeborenen und gewinnt dadurch einen Freund, den er Freitag nennt. Nach 28 Jahren legt endlich ein Schiff an und Robinson kann mit Freitag in seine englische Heimat zurückkehren. In der Penguin Edition ist jetzt eine preiswerte Ausgabe des Klassikers erschienen, die von einem ausführlichen Nachwort des Herausgebers Hans Reisiger (1884-1968) ergänzt wird. Der Schriftsteller und Übersetzer beleuchtete darin die Biografie von Daniel Defoe und die historischen Hintergründe des Romans.

Der Roman „Robinson Crusoe“…

MaWiOr aus Halle am 30.04.2022
Bewertungsnummer: 2769012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman „Robinson Crusoe“ des englischen Schriftstellers Daniel Defoe (1660-1731) gilt oft als Kinderabenteuerbuch, dabei ist er längst ein Klassiker der Weltliteratur geworden. 1719 veröffentlicht, Defoe war da bereits 59 Jahre, verarbeitete er darin die wahren Erlebnisse eines Seemanns, der sich auf einer Insel vor der chilenischen Küste für vier Jahre aussetzen ließ. Defoe erzählt dagegen die Geschichte eines Kaufmanns, der gegen den Willen seiner El-tern seine gesicherte Existenz aufgibt und zur See fährt. Er besteht einige Abenteuer und erleidet schließlich Schiffbruch, den er als einziger der Besatzung überlebt. 28 Jahre voller Abenteuer und Gefahren verbringt Robinson auf einer unbewohnten Insel. Mit einfachsten Mitteln muss sich der Gestrandete ein neues Leben fernab von aller Zivilisation aufbauen. Doch mit Ausdauer, Geschicklichkeit und Beobachtungsgabe sichert er sein Überleben. Detailliert schildert Defoe, wie sich Robinson mühsam auf der Insel einrichtet. Nach geraumer Zeit entdeckt er Fußspuren im Sand: auf der einsamen Insel leben auch „wilde Männer“, die gerade einen Mann töten wollen. Robinson rettet den Eingeborenen und gewinnt dadurch einen Freund, den er Freitag nennt. Nach 28 Jahren legt endlich ein Schiff an und Robinson kann mit Freitag in seine englische Heimat zurückkehren. In der Penguin Edition ist jetzt eine preiswerte Ausgabe des Klassikers erschienen, die von einem ausführlichen Nachwort des Herausgebers Hans Reisiger (1884-1968) ergänzt wird. Der Schriftsteller und Übersetzer beleuchtete darin die Biografie von Daniel Defoe und die historischen Hintergründe des Romans.

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