Produktbild: Kismet
Band 4

Kismet Kayankayas vierter Fall

Aus der Reihe detebe
2

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.08.2012

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,1/11,4/1,9 cm

Gewicht

226 g

Farbe

Weiß / Dunkellila

Auflage

12

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23336-0

Beschreibung

Rezension

»Der viel zu früh verstorbene Frankfurter Schriftsteller Jakob Arjouni war ein Spezialist für Helden in Schwierigkeiten.«
»Es gab und gibt keinen einzigen deutschen Schriftsteller außer ihm, der je so schöne, freundliche und einfache Worte dafür gefunden hätte, wie hässlich und kompliziert unser Leben hier ist.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.08.2012

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,1/11,4/1,9 cm

Gewicht

226 g

Farbe

Weiß / Dunkellila

Auflage

12

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23336-0

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Benjamin Haase

    aus Bremen, Weserpark

    5/5

    12.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Bei Unrecht Kayankaya-Pflicht!

    Kemal Kayankaya, Frankfurter Jung türkischer Abstammung, beginnt sein spektakuläres Kismet diesmal bewaffnet und gesellig in einem Imbißschrank und befehdet schlußendlich einen Bandenkrieg! – Eigentlich sonst eher beiläufig auf der Suche nach dem nächsten Fall (oder der nächsten Frau, dem nächsten Bier und fremdenfeindlichen Vorurteilen, die er provokant pariert), schlittert Kayankaya hier von einem Freundschaftsdienst in ein „Action-Adventure“ und läuft dabei zur Höchstform auf. Knatschig und ungebügelt finden Sie hier einen Typ, mindestens so sympathisch wie Maigret, weil er Herz, Charakter und auch Hände hat! –Tolles Story-Telling für Krimiliebhaber, die bei gepflegtem Tempo noch ein wenig gewitztes Hirn verschleißen...

  • Polar

    aus Aachen

    4/5

    12.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Freundschaft

    Man kann nicht behaupten, dass Kayankaya die Fälle in den Schoß fallen. Sie stürzen gleichsam auf ihn ein. Entweder stürmen sie sein Büro in bester Chandler-Manier oder wie in diesem Fall fühlt er sich herausgefordert, seine Freundschaft unter Beweis zu stellen, indem er Schutzgelderpresser in die Flucht schlägt. Die dann jedoch leider tot in einem Restaurant liegen. Pech gehabt. Kann passieren. Aber warum immer wieder Kayankaya? Das dies nicht ungesühnt bleibt, zumal wenn er sich mit der Mafia anlegt, dürfte selbst jemandem klar sein, der kein Fettnäpfchen auslässt. Dass er im Verlauf der Geschichte selber darauf angewiesen sein wird, eine mehr als zwielichtige Freundschaft aufzufrischen, um sich aus der Schusslinie zu bringen, ist ein Zeichen für Arjounis ausgefeilte Ironie, mit der er seine Romane, neben den famosen Dialogen würzt. Arjounis Welt erweitert sich diesmal um den Wahnsinn eines zerfallenden Jugoslawiens und seine Auswirkung bis nach Deutschland hin. Er zeigt auf, wie mit dem Elend Gewinne gemacht werden. Dass der Sinn nach Gerechtigkeit einen in Schwierigkeiten bringt, ist nicht neu. Wenn er jedoch mit solchem Schwung und Gefühl für Spannung vorgetragen wird, schlagen wir uns gern auf die Seite von Arjounis Helden. Zumal er keinen Respekt kennt, sein chaotisches Privatleben nicht in den Griff bekommt, er sein Liebesleben eher dem Ausleben als der Erfüllung überantwortet und leider nie den Makel des netten Verlierers abzustreifen vermag, der am Ende Glück gehabt hat. Wir mögen ihn trotzdem.

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