Wachtmeister Studer
detebe Band 21733

Wachtmeister Studer

Roman. Mit e. Nachw. v. Hugo Loetscher

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Beschreibung

Mord? Selbstmord? Oder doch Mord? Der Vertreter Witschi ist tot, und Wachtmeister Studer betritt die Bühne der Kriminalliteratur. Im kleinen Schweizer Dorf Gerzenstein wissen alle mehr, als sie zu sagen bereit sind. Und an die Schuld des Hauptverdächtigen kann Studer einfach nicht glauben.

Friedrich Glauser, geboren 1896 in Wien, wurde von seinem Vater wegen »liederlichen und ausschweifenden Lebenswandels« entmündigt. In Zürich geriet er in ein wahnwitziges Karussell von Irrenanstalten, Zuchthäusern und Kliniken, ein erster Versuch, sich daraus zu befreien, war die Fremdenlegion. 1938 fiel er, einen Tag vor der geplanten Hochzeit mit einer Krankenpflegerin – wahrscheinlich durch eine Überdosis Schlafmittel –, in eine tiefe Bewusstlosigkeit, aus der er nicht mehr erwachte.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.02.1989

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,1/11,3/2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.02.1989

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,1/11,3/2 cm

Gewicht

220 g

Auflage

19. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-21733-9

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Ein Ermittler mit viel Gespür, ein beschauliches Dorf, ein unspektakulärer Mord – ein klarer Fall?

Bewertung am 12.06.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Man ist direkt im Geschehen: Der Fahnderwachtmeister Studer von der Berner Kantonspolizei wird in das beschauliche Gerzenstein gerufen, nachdem der Wendelin Witschi tot aufgefunden wurde und kurz darauf schon der Verdächtige Erwin Schlumpf festgenommen wurde. Dieser sich dann in der Zelle erhängen wollen, weil keiner an seine Unschuld glauben wollte und er eine lebenslange Strafe befürchtete. Nur weil der gute Fahnderwachtmeister zufällig nochmal im Gefängnis vorbeischauen wollte, konnte er den Freitod des Schlumpfs verhindert. Und so erfährt Studer, dass er mitnichten den Mörder gefasst hat – und die Odyssee beginnt. Denn der gute Fahnderwachtmeister hat „den Schlumpfli“ lieb gewonnen und glaubt an seine Unschuld. Jetzt ist es an ihm diesen einfach erscheinenden, klaren Fall aufzurollen, Schlumpf von aller Schuld freizusprechen und den wahren Täter zu finden. In diesem beschaulichem Gerzenstein, dem Dorf „der Läden und Lautsprecher“. Friedrich Glauser, der selbst nicht vom Glück gesegnet war und mit psychischen Erkrankungen Zeit seines kurzen Lebens kämpfte, ist mit dem Wachtmeister Studer der Auftakt zu einem besonders guten und zeitlosen Kriminalroman gelungen. Die schöne, bildhafte Sprache, langsam im Fluss, durchsetzt von schweizerischen Idiomen gibt das Tempo der Ermittlung vor. Der Fahnderwachtmeister ist ein äußerst liebenswerter Charakter, schlau und firm in den Ermittlungen. Er hat ein Gespür für Menschen und schafft es durch Beobachtung seines Gegenübers den richtigen Ton zu treffen. Auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet und meisterhaft bildlich beschrieben, wie der Lehrer Schwomm, der Gemeindepräsident Äschbacher oder auch die Frau Anastasia Witschi. Die Verwendung des Dialektes und der Idiome geben dem Roman viel Substanz und regen die Phantasie an. Der Kriminalfall ist so einfach wie besonders. Schnell ist klar, was vermutlich abgelaufen ist, doch mehrfach werden die Details neu aufgearbeitet. Und das gelingt dem Autor, ohne dass der Roman an Spannung verliert oder uninteressant wird. Was ich letztlich besonders bemerkenswert finde ist, dass der Roman genauso in der heutigen Zeit spielen, auch wenn er 1936 veröffentlicht wurde. Ein wahres Lesevergnügen war der erste Kriminalroman von Friedrich Glauser, kurzweilig, atmosphärisch, mit viel Lokoalkolorit und spannend ohne dabei atemlos zu sein. Ich freue mich auf die anderen Bände.

Ein Ermittler mit viel Gespür, ein beschauliches Dorf, ein unspektakulärer Mord – ein klarer Fall?

Bewertung am 12.06.2022
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