Die Häupter meiner Lieben

Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Glauser-Preis 1994. Roman

detebe Band 22726

Ingrid Noll

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Beschreibung

Maja und Cora, Freundinnen seit sie sechzehn sind, lassen sich von den Männern so schnell nicht an Draufgängertum überbieten. Kavalierinnendelikte und böse Mädchenstreiche sind ebenso von der Partie wie Mord und Totschlag. Wehe denen, die ihrem Glück in der Toskana im Wege stehen!

Produktdetails

Verkaufsrang 38046
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 26.10.1994
Verlag Diogenes
Seitenzahl 288
Maße (L/H) 18/11,3/2 cm
Gewicht 242 g
Auflage 39. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22726-0

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5/5

Eine erneut spannende und abwechslungsreiche Geschichte ....

Walter M. aus Linz am 16.01.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

.... von 2 unzertrennlichen Freundinnen, welche für die Chance auf ein süßes Leben im sonnigen Florenz jede Möglichkeit nutzen, die sich ihnen bietet - auch wenn dazu die eine oder andere Maßnahme erforderlich ist. Dabei säumen Depression und Alkoholsucht, Kleptomanie und Mord den Weg der beiden Heldinnen. Möchten Sie mit Maja und Cora befreundet sein?

5/5

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4/5

Gute Unterhaltung, aber etwas oberflächlich

Sympathie-Dixer aus Deutschland am 04.03.2013

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In Form einer Lebensbeichte versucht Maja sich über ihr bisheriges Leben klar zu werden. Allmählich wird für den Leser erkennbar, auf welche Weise sie schon in ihrem jungen Alter – explizit wird es nirgends erwähnt, aber sie kann nicht älter als Anfang 20 sein - zu ihrem angenehmen Leben in einer Villa in Florenz kam. Einer trostlosen Kindheit in schwierigen, emotional armen Verhältnissen entflieht sie regelmäßig durch kleptomanische Anfälle. Doch erst die Freundschaft mit der gleichaltrigen, aber gerade gegenüber Männern deutlich abgebrühteren und mitleidloseren Cora gibt ihr wieder einen personalen Rückhalt. So gaunern die beiden sich von Diebstahl über Erpressung bis hin zu Mord und Totschlag durch ihr junges, aber erfolgreiches Leben. Die Kette der „Unglücksfälle“ geht ständig weiter, sobald dadurch die finanzielle Situation aufgebessert werden kann oder vorherige Ereignisse vertuscht werden müssen. Schließlich wird in Sizilien auch noch Majas Kind entführt; klar, dass die beiden jungen Frauen es aber selbst mit der Mafia aufnehmen würden. Maja und Cora werden sehr ausführlich geschildert und charakterisiert. Da dies alles aus Majas Sicht geschieht und sie sich bisweilen über sich selbst im Unklaren ist, manchmal auch Coras Gedanken nicht nachvollziehen kann, bleiben natürlich trotzdem Fragen offen. Die übrigen Personen – außer der italienischen Haushälterin Emilia, die Teil der selbstgewählten Familie wird - werden zum Großteil nur soweit geschildert, wie sie der Handlung dienlich sind. Vieles bleibt im Unklaren und Klischeebehafteten. Die selbstanalytischen Ansätze Majas jeweils zu Beginn der Kapitel und die Schilderung ihres familiären Hintergrunds in den ersten Kapiteln halte ich für sehr gelungen. Regelmäßige Vorausdeutungen, insbesondere gegen Ende der Kapitel fördern die Spannung und lassen ein angenehmes Krimi-Feeling aufkommen. Die Selbstverständlichkeit, mit der die beiden Frauen auch Schwerverbrechen in Kauf nehmen, um ihren Traum vom unabhängigen Leben in der Toskana abzusichern, hat in ihrer grotesken Zuspitzung zunächst eine ziemliche Wirkung auf mich ausgeübt. Die Beiläufigkeit, mit der kriminelle Handlungen angegangen und berichtet werden, hat schon etwas Faszinierendes. Allerdings hat für mich der rote Faden der Krimihandlung irgendwann etwas nachgelassen. Dann waren die Untaten der beiden meines Erachtens nicht mehr tatsächlich motiviert, sondern einfach noch eine beliebige Verlängerung des eingeschlagenen Kurses, der auf keinen weiteren Höhepunkt mehr zusteuert. Die letzten Verwicklungen um die Entführung von Majas Sohn Béla erschienen mir nur noch aufgesetzt. Größtes Manko für mich ist, dass die starke Abhängigkeit, ja fast schon Hörigkeit, Majas von Cora für mich nur unzureichend nachvollziehbar wird. Dies zusammen mit den, wie oben bereits erwähnt, nur holzschnittartig gezeichneten Nebenfiguren führt zu etwas Abwertung eines Buches, das mich ansonsten gut unterhalten hat. Insgesamt vergebe ich vier Sterne. Die beiden Nachfolgebände werde ich sicher auch noch lesen, habe es aber nicht sonderlich eilig damit.

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Wer stört muss weg!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die zwei jungen Freundinnen Maja und Cora suchen ihren Platz im Leben und schrecken dabei auch nicht vor Diebstählen und anderen Kavaliersdelikten zurück. Damit aber nicht genug, auch Mord scheint für sie ein adäquates Mittel, für die Lösung einige ihrer Probleme zu sein. "Die Häupter meiner Lieben" empfehlen ich vor allem dem "starken" Geschlecht - den Frauen, für mich auf jeden Fall eines meiner Lieblingsbücher, ich liebe den schwarzen Humor von Frau Noll.
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