Die Reinheit des Mörders

Roman

detebe Band 22827

Amélie Nothomb

Buch (Taschenbuch)
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12,95
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Beschreibung

Prétextat Tach, dreiundachtzigjährig und Nobelpreisträger für Literatur, hat laut Aussage der Ärzte nur noch zwei Monate zu leben. Als dies bekannt wird, bemühen sich Medienleute aus der ganzen Welt um ein Interview. Fünf Journalisten dürfen bei ihm vorsprechen – und kommen selbst in arge Bedrängnis. Doch dann kommt eine, die dem alten Zyniker gewachsen ist.

"Ein geistreiches Streitgespräch. Daß es aber unter dieser Oberfläche brillanter Rhetorik um existentielle Fragen geht, um die mit harten Bandagen gekämpft wird, das macht den besonderen Reiz dieses Romans aus."(Norddeutscher Rundfunk)
"Wie herrlich kann Bosheit sein, wenn sie in guter Prosa daherkommt! Amelie Nothomb: eine prächtige Ladung Vitriol in die gepflegte Visage unserer Literatur. Eine Entdeckung!"(Le Nouvel Observateur)
"Ein ganz erstaunlicher Roman."(L'Express)
"Ein intellektueller Schlagabtausch zwischen einem monströsen Zyniker und Frauenhasser und einer gescheiten Frau. Beide treiben die Frage nach dem Sinn des Daseins, der Liebe und der Literatur bis zum Äußersten." (Ellen Pomikalko / Brigitte, Hamburg)
"Erstaunlich, wie profund und abgründig Amelie Nothomb erzählt." (Die Weltwoche, Zürich)

Amélie Nothomb, geboren 1967 in Kobe, Japan, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. In Frankreich stürmt sie mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten und erreicht Millionenauflagen. Ihre Romane erscheinen in über 40 Sprachen. Für ›Mit Staunen und Zittern‹ erhielt sie den Grand Prix de l'Académie française, für ›Premier Sang‹ den Prix Renaudot 2021. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 02.01.1996
Verlag Diogenes
Seitenzahl 224
Maße (L/B/H) 18,2/11,3/1,5 cm
Gewicht 190 g
Auflage 15. Auflage
Originaltitel Hygiène de l'assassin
Übersetzer Wolfgang Krege
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22827-4

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Ein verbaler Schlagabtausch

Katrin Schamaun aus St. Gallen am 30.06.2010

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Prétextat Tach, Nobelpreisträger für Literatur, hat noch ungefähr zwei Monate zu leben. Dutzende Journalisten bemühen sich um ein Interview, einige wenige werden vorgelassen, nur um vom sarkastischen Autoren in der Luft zerrissen zu werden. Denn eigentlich will der nicht mehr reden - nicht über seine Bücher, nicht über sein Sterben und schon gar nicht über sein Leben. Doch dann erscheint die junge, kluge Journalistin Nina auf der Bildfläche. Sie hat all seine 22 Romane gelesen und schafft es, an den unnahbaren Mistanthropen heranzukommen. Das Buch ist ein einziger Dialog zwischen einem boshaften alten Mann und einer jungen intlligenten Journalistin und genau davon geht für mich auch der Sog dieses Buches aus. Empfehlenswert!

Ein verbaler Schlagabtausch

Katrin Schamaun aus St. Gallen am 30.06.2010
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Prétextat Tach, Nobelpreisträger für Literatur, hat noch ungefähr zwei Monate zu leben. Dutzende Journalisten bemühen sich um ein Interview, einige wenige werden vorgelassen, nur um vom sarkastischen Autoren in der Luft zerrissen zu werden. Denn eigentlich will der nicht mehr reden - nicht über seine Bücher, nicht über sein Sterben und schon gar nicht über sein Leben. Doch dann erscheint die junge, kluge Journalistin Nina auf der Bildfläche. Sie hat all seine 22 Romane gelesen und schafft es, an den unnahbaren Mistanthropen heranzukommen. Das Buch ist ein einziger Dialog zwischen einem boshaften alten Mann und einer jungen intlligenten Journalistin und genau davon geht für mich auch der Sog dieses Buches aus. Empfehlenswert!

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