Thomas Lauszus, geboren 1983 in Karl-Marx-Stadt, jetzt Chemnitz, ist Zeitsoldat bei der Bundeswehr und studierte Bildungs- und Erziehungswissenschaften mit den Schwerpunkten Berufliche Bildung und Beratungspsychologie an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg, wo er im Jahr 2011 den Bachelorabschluss erlangte. Während des Studiums absolvierte er zwei Praktika bei Bildungsträgern, in denen er sich verstärkt mit der Umsetzung nationaler Bildungspolitik befasste. Diese Praktika sind die Grundlage seiner Masterarbeit.
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Der Einfluss der EU auf das deutsche Berufsbildungssystem: Lebenslanges Lernen, EQR und ECVET
Durch die verstärkte Zusammenarbeit der einzelnen Länder ist die europäische Bildungspolitik weitaus komplexer geworden. Die EU nimmt dabei zunehmend die Rolle des Initiators und Koordinators ein. Das Verständnis für europäische Beschlüsse und Maßnahmen ist demnach die Voraussetzung dafür, nationale Entwicklungen richtig einschätzen und bewerten zu können. Denn aus den europäischen Initiativen ergeben sich auf nationalstaatlicher Ebene enorme Investitionen und ein grundlegender Reformbedarf.
Die in Lissabon gesteckten Ziele waren Anlass für zahlreiche Debatten auf europäischer und nationaler Ebene. Im Jahre 2010 muss man feststellen, dass sie zwar nicht erreicht wurden, aber der Grundstein für die weitere Modernisierung gelegt ist. Die neue Strategie Europa 2020 für Beschäftigung und Wachstum soll daran anschließen.
Diese Arbeit soll einen Überblick über die europäischen Strategien und Instrumente für den Bereich der beruflichen Bildung geben.
Buch (Taschenbuch)
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