Stefan Karner, Univ. Prof., Dr. Dr. h.c., Historiker, geb. 1952 in St. Jakob bei Völkermarkt/Ktn; Gründer und langjähriger Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung, Graz – Wien – Raabs; langjähriger Vorstand des Instituts für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte sowie Leiter des Medienlehrgangs der Universität Graz.
Österreichischer Wissenschafter des Jahres (1995); Forschungsschwerpunkte: Nationalsozialismus, Kalter Krieg, Osteuropa, Russland.
Über 300 wissenschaftliche Publikationen, Autor von über 30 Büchern, Herausgeber mehrerer Buchreihen; Leiter großer Ausstellungen (wie Staatsvertragsausstellung auf der „Schallaburg“ 2005, 90 Jahre Republik Österreich im Parlament 2008 oder der grenzüberschreitenden, nö. Landesausstellung Österreich – Tschechien in Horn-Raabs-Telč 2009); ab 1990/91 Auswertung der russischen Archive für Kriegsgefangene und Internierte aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und Luxemburg. Erstkonzeption eines „Hauses der Geschichte der Republik Österreich“,
Konzeption und erster Direktor des „Hauses der Geschichte“ im Museum NÖ;
dzt. Arbeit an einer Integrationsausstellung; Leitung eines Nationalbank-Projektes an der
Univ. Graz zu Ludwig von Mises (gem. mit Richard Sturn); Co-Vorsitzender der Österr.-
Russischen und Mitglied der Österr.-Ukrainischen Historikerkommission; Moderator
im Kärntner Ortstafelkonflikt (2005–2011, „Karner-Papier“); Vertreter Österreichs in
der der Europaratskommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI in Straßburg,
1995-2010), ebenso im EU-Monitoring Center on Racism and Xenophobia (EUMC,
2000-2010); Mitglied der Histor. Landeskommission für Steiermark; Präsident des Österreichischen
Schwarzen Kreuzes (seit 2025). Träger hoher nationaler und internationaler
Auszeichnungen und Orden.
Der 50. Band des Österreichischen Jahrbuchs für Politik versorgt Meinungsbildner, Profis, Beobachter der politischen Szene, Journalisten und alle an der Politik Interessierten mit Informationen über das politische Geschehen in Österreich und der Welt.
Im Zentrum des Jahrgangsbandes 2025 stehen:
.) die Landtagswahlen in Wien und Burgenland
.) die Chronologie der Regierungsbildung der Dreierkoalition ÖVP, SPÖ und NEOS
.) ÖVP, SPÖ und NEOS im ersten Regierungsjahr. Eine wissenschaftliche Bilanz der Wahlversprechen
.) Bildungs- und Reformagenda und Sozialstaatsreform
.) Handelspolitik, Deregulierung und Wachstumsoffensive
.) die Jahre der Besatzung bis zum Staatsvertrag