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René van Osten

RENÉ VAN OsteN, geboren im Juli 1952 in Deutschland, Studium der modernen Musik, Musiktherapeut, Philosoph, Pädagoge, Dozent und Buchautor.
Seit mehr als 40 Jahren widmet er sich dem Studium des I Ging, des Tao te king, der daoistischen Meditationspraktiken und der Verbindung von I Ging und Traditioneller Chinesischer Medizin.
René van Osten ist Autor mehrerer Bücher sowie unzähliger Lehrskripte.
Neben der fachlichen Leitung seiner im Jahre 2002 gegründeten „ZhanDao Yijing Akademie“ ist er engagierter Kursleiter der von ihm entwickelten Ausbildungsreihen und Seminarzyklen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

H 21 - Das Durchbeißen von René van Osten

Zuletzt erschienen

H 21 - Das Durchbeißen

H 21 - Das Durchbeißen

Buch (Kunststoff-Einband)

ab 20,95€

„Das Durchbeißen hat Gelingen. Fördernd ist es, Gericht walten zu lassen.“ (R. Wilhelm)

Dschen, der erschütternde Donner unten steht für den gelegten Samen. Li, das haftende Feuer oben für die Blüte und das Gesicht. Vom verborgenen Untergrund ans Licht des Lebens, das ist der Weg des Durchbeißens und er bedeutet ein klares Bekenntnis. Werde, der du bist, ist der Hintergrund und damit auch die Frage nach dem, was wirklich nährt im Leben, was stimmig ist und was nicht. Vom Richten und gerichtet werden spricht das Zeichen, und tatsächlich steht es im Rechtswesen für das Strafgericht und das klare Auge eines Richters, dessen Strafe gerecht, aber unerbittlich ist.

Der Frühling ist die Vorstufe des Sommers und der Weg vom einen zum anderen kurz. Verzögerungen oder Verschleppungen sind nicht möglich. Wenn die Zeit reif ist, dann sind auch die Richtung und das Bekenntnis klar. Selbsttäuschungen, Verdrängung und Manipulation müssen ans Licht gebracht werden. Was den Weg der Ordnung übertreten hat, sein Unwesen im triebhaften Dunkelraum des Untergrundes getrieben hat, wird zur Rechenschaft gezogen. Die Spreu wird vom Weizen getrennt.

Es wird ein Zeitfenster der Wahrheitsfindung, der vielen Anschuldigungen und Prozesse werden und da die Zeit es so will, der rigorosen Aufdeckung von Verfehlungen, die großen Schaden angerichtet haben. Dies gilt aber auch für den Einzelnen, denn das, was ihn da aus „Kindertagen“ heraus regiert, zu unbeherrschten und manipulativen Aktionen verführt und ihm dann ins Gesicht geschrieben steht, ist nicht dauerhaft tragfähig und unterhöhlt die menschliche Gemeinschaft mehr und mehr. Eine Anders-Zeit braucht eine geläuterte Gesellschaftsstruktur, wobei die Frage der Identität jedes Einzelnen im Vordergrund steht.

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