Prof. Dr. Klaus S. Davidowicz lehrt Judaistik an der Universität Wien. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Rolle des Spielfilms als moderner Midrasch – als visuelle Form jüdischer Auslegung, Erinnerung und Traditionsbildung. Er untersucht die Darstellung, Deutung und Transformation jüdischer Narrative im Medium Film.
Jüdinnen und Juden schafften nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges etwas Unglaubliches: Sie gaben angesichts der Verbrechen der Nationalsozialisten nicht auf, sondern hielten die jüdische Gemeinschaft in Europa am Leben und bauten sie neu auf.
In 200 Porträts stellen die Autoren die wichtigsten jüdischen Persönlichkeiten der 2. Republik vor. Künstler und Schriftsteller, Politiker und Geschäftsleute, Musiker, Schauspieler und Kabarettisten leisteten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der österreichischen Gesellschaft. Diese Persönlichkeiten verbindet die Hoffnung auf eine bessere Welt. Und auf ein Zuhause in ihrer Heimat.