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Ilse Aichinger

lse Aichinger, geb. am 1.11.1921 in Wien, gest. am 11.11.2016 ebenda. Ihr Werk zählt mit Büchern wie "Die größere Hoffnung" (1948) und "Der Gefesselte" (1953) zum Bedeutendsten der deutschen Nachkriegsliteratur.

Die Frühvollendeten von Ilse Aichinger

Zuletzt erschienen

Die Frühvollendeten
  • Die Frühvollendeten
  • Buch (gebundene Ausgabe)

In den 50er-Jahren, der großen Zeit des Radios, verfasste Ilse Aichinger nicht nur Hörspiele, sondern auch umfangreiche Radio-Essays über Autoren, die ihr wichtig waren: 1955 eine Sendung über Adalbert Stifter, 1957 unter dem Titel »Die Frühvollendeten« eine Reihe über Schriftsteller, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg jung gestorben sind: Georg Trakl, Alain-Fournier, Felix Hartlaub, Wolfgang Borchert, die Geschwister Scholl.

In den Radio-Essays erweckt Ilse Aichinger die Toten, indem sie mit ihnen und dem Radiopublikum in einen doppelten Dialog tritt: Die Autoren kommen zu Wort und Stimme durch ausführliche Zitate aus deren Dichtung und Briefen. Aichinger stimuliert das Gespräch, indem sie das Publikum mit Leben und Werk der Autoren bekannt macht, die gelesenen Texte persönlich kommentiert und immer wieder fragt, was sie hier und heute für jeden Einzelnen bedeuten können.

Ilse Aichingers Radiostücke sind als substantieller Teil ihres essayistischen Werks zu entdecken.

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