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Franz Werfel

Franz Werfel (1890–1945) wurde in Prag als Sohn des wohlhabenden Handschuhfabrikanten Rudolf Werfel und dessen Frau Albine, geb. Kussi, geboren. Neben der jüdischen Familientradition prägte auch die katholische Frömmigkeit seiner tschechischen Kinderfrau den jungen Franz Werfel. Schon während seiner Schulzeit veröffentlichte er Gedichte.

Werfel stand in Verbindung mit den Literaten des Prager Kreises. Freundschaftlich verbunden war er jahrelang mit den Schriftstellern Willy Haas, Max Brod und Franz Kafka sowie dem Schauspieler Ernst Deutsch und dem Literaturagenten Ernst Polak, seinem ehemaligen Mitschüler. 1929 heiratete Franz Werfel Alma Mahler, 1938 emigrierten sie nach Südfrankreich und 1940 in die USA, wo Werfel 1945 starb.

Franz Werfel: Eine blassblaue Frauenschrift von Franz Werfel

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Franz Werfel: Eine blassblaue Frauenschrift
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Franz Werfel: Eine blassblaue Frauenschrift | Neu editierte Ausgabe 2021 | Ein schlichter, kleiner Brief ist es, der den Wiener Beamten Leonidas Tachezy aus der Bahn wirft. Geschrieben in zarter, blassblauer Schrift. Und Leonidas ahnt, von wem er kommt: seiner früheren Geliebten Vera. - Durch Anstrengung und Anpassung hat sich Leonidas zu einem wichtigen Beamten im Wiener Unterrichtsministerium hochgearbeitet. Er, der aus kleinen Verhältnissen stammt, charakterschwach und mit einem veritablen Minderwertigkeitsgefühl ausgestattet. Er, der immer sehnsüchtig aufblickte, zu den »Oberen Zehntausend«. - Und dann dieser Brief! Vera, die Jüdin, bittet ihn um Hilfe. In Deutschland herrschen die Nazis, Österreich steht kurz vor dem »Anschluss«. Panik macht sich in Leonidas breit, als er zu ahnen beginnt, dass er mit Vera stärker verbunden ist, als er dachte.

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