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Starke Stimmen: Mareike Fallwickl

Liebe neu gedacht

Die österreichische Autorin Mareike Fallwickl wuchs in den 1980ern in einem Bergdorf auf, wo die Mütter pünktlich um zwölf das Schnitzel auf den Tisch stellten. Erst als sie selbst Mutter wurde, fiel ihr auf, wie starr diese Rollenmuster waren. Heute beschreibt sie Mütter als vollgepackte Lkw, die sich quietschend durch den Alltag bewegen — und dabei erstaunlich viel stemmen. Ihr Buch "Die Wut, die bleibt" hat sogar einen österreichischen Politiker dazu gebracht, mehr Zeit für seine Familie zu nehmen.

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Ein anderes Wir

Haltet euch fest

Mareike Fallwickl

Der neue Roman von Bestsellerautorin Mareike Fallwickl stellt unsere Glaubenssätze zu Freundschaft und Romantik infrage und beschreibt mutig die Utopie, die wir uns für unser Leben wünschen.

Luzia wächst in einer Gemeinschaft auf, die für ganz unterschiedliche Menschen eine Zuflucht bietet. Im  Haus werden queere und platonische Formen von Liebe sowie geteilte Elternschaft gelebt. Später, als Erwachsene, kämpft Luzia als Theaterregisseurin gegen patriarchale Strukturen an und versucht, etwas zum Guten zu verändern. Ihre Jugendfreundin Marle verspürt mit Anfang vierzig einen starken Kinderwunsch und entscheidet sich für einen ungewöhnlichen Weg abseits von Beziehungen mit Männern. 

Doch plötzlich, nach einem verheerenden Unwetter, scheint alles bedroht, was diese Wahlfamilie über Jahrzehnte miteinander aufgebaut hat. Was braucht es, damit eine solche Gemeinschaft in Zeiten wie diesen bestehen kann?

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Buch (Gebundene Ausgabe)

25,50 €

"Ich sitze im Käfig"

Wie starr und ungerecht [...] Rollenmuster sind, wurde mir erst so richtig bewusst, als ich Mutter geworden bin. Da habe ich gemerkt: Ich sitze im Käfig. Der hat zwar goldene Stäbe, aber es ist ein Käfig. So wie viele andere bin auch ich unvorbereitet in die Elternschaft gestolpert und habe erst dann gemerkt, wie Mütter in unserer Gesellschaft behandelt werden. Was ihnen alles an Verantwortung umgehängt wird und wie sie auch noch dafür beschämt werden.

Produktbild Männer, Männlichkeit und Liebe

Mareikes Buchtipp

Männer, Männlichkeit und Liebe

Bell hooks

„Männer können nicht lieben, wenn ihnen die Kunst zu lieben nicht beigebracht wurde. Es ist nicht wahr, dass Männer sich nicht ändern wollen. Wahr ist, dass viele Männer Angst vor Veränderung haben. Um lieben zu können, müssen Männer imstande sein, sich von ihrem Wunsch zu verabschieden, andere zu beherrschen."

bell hooks erforscht die Welt von Männern und Männlichkeit, um ihren Bedürfnissen und Verletzlichkeiten nachzuspüren, einschließlich der Angst vor Intimität und dem Verlust ihres vom patriarchalen System geprägten Platzes in der Gesellschaft. Sie stellt einfühlsam, feinsinnig und radikal dar, wie männliche Konditionierung Männer prägt und schädigt und ihnen den Zugang zu ihren Gefühlswelten verwehrt. Ihr Buch ruft auf zur Revolution der Werte, zum Abgesang auf traditionelle Männlichkeit und appelliert an uns alle, dem Ethos der Liebe zu folgen. Ein mutiger und wegweisender Text – die Wiederentdeckung einer großen Autorin.

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Buch (Gebundene Ausgabe)

25,50 €

"Veränderung ist möglich!"

Wir brauchen einen Feminismus des Miteinanders. Ein echter Wandel gelingt nur, wenn wir Männer nicht ausgrenzen, sondern als Verbündete sehen. Es nimmt ihnen ja auch sehr viel weg, wenn sie sich so vom Familienleben entfremden - auch sie leiden unter dem Druck, Familienversorger sein zu müssen.

Autorinnenprofil

Mareike Fallwickl debütierte 2018 mit Dunkelgrün fast schwarz, 2019 folgte Das Licht ist hier viel heller. Die Wut, die bleibt (2022) war ein großer Erfolg bei Presse und Publikum, kam bei den Salzburger Festspielen auf die Bühne und wird fürs Kino verfilmt. Und alle so still (2024) gelangte in die Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste und wird ebenfalls an verschiedenen Theatern inszeniert. Mareike Fallwickl lebt im Salzburger Land und setzt sich online wie offline für Literaturvermittlung ein, mit Fokus auf weiblichen und diversen Erzählstimmen.

 

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