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Starke Stimmen: Hamadan Hasun

Gegen Rasissmus & für Frauenrechte

Hamadan Hasun, eine Jesidin, die in Deutschland aufwuchs, hat ihre eigene Stimme gefunden. Sie spricht öffentlich aus, was sie denkt – mit Energie, Witz und einer klaren Botschaft. Ihr Satz "Ich bin so dankbar, am Leben zu sein" zeigt, was es heißt, den eigenen Weg zu gehen und anderen Mut zu machen.

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Flucht nach vorn

Aus der Asche unserer Angst

Hamadan Hasun

Ein Plädoyer für Zusammenhalt, Sisterhood und den Mut, laut zu sein: Das erste Buch der Aktivistin Hamadan Hasun (@hamihsn)

»Sei laut, sei unbequem und lass dich niemals von anderen abwerten.« Das würde Hamadan Hasun der kleinen Hami heute sagen. Dem Mädchen, das in der Schule hörte, es sei »nicht weiß genug«. Dem Mädchen, das die Last seiner Familie auf den Schultern trug und dem Vater schwor: »Papa, du musst nie mehr traurig sein.«

Die Familiengeschichte einer Flucht aus dem Irak und dem Neuanfang in Deutschland

Als Jesiden vor dem Genozid im Irak geflohen, musste sich Hamis Familie aus dem Nichts eine neue Existenz aufbauen. Gemeinsam mit ihren Schwestern tat sie alles, um die Eltern nicht zu enttäuschen – und zerbrach fast am Leistungsdruck, am familiären Trauma, an misogynen, patriarchalen Strukturen.

Was sie rettete, war ihre Sisterhood: Starke Frauen, die einander unterstützen, anstatt miteinander zu konkurrieren. Aus der Asche ihrer Angst formte Hami den Weg in die Freiheit und kämpft seitdem für diejenigen unter uns, die ähnliches erleben müssen. Dies ist ihre Geschichte.

Creatorin Hamadan Hasun nutzt ihre Reichweite und fährt die Ellenbogen aus, um für jene Platz zu schaffen, die durch Frauenfeindlichkeit, Rassismus oder Klassismus marginalisiert werden.

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Buch (Taschenbuch)

19,00 €

"Ich bin laut, denn ich war viel zu lang leise"

Mein Buch ist eine Erinnerung daran, dass aus den schwersten Momenten neue Kraft entstehen kann. [...] Durch die Begegnungen mit anderen Frauen und die Hilfe meiner Eltern und Schwestern habe ich [...] einen Weg aus meiner Traurigkeit herausgefunden und irgendwann festgestellt: Schweigen und Aushalten bringen nichts! Seit Mitte 2023 lasse ich deshalb meinen Frust über Rassismus, misogyne und homophobe Männer in Videos auf Social Media raus und stoße damit auf eine große Resonanz. Das ist für mich wie ein Befreiungsschlag!

Produktbild Ich bin Malala

Hamadans Leseempfehlung

Ich bin Malala

Malala Yousafzai

Am 9. Oktober 2012 wird die junge Pakistanerin Malala Yousafzai auf ihrem Schulweg überfallen und niedergeschossen. Die Fünfzehnjährige hatte sich den Taliban widersetzt, die Mädchen verbieten, zur Schule zu gehen. Wie durch ein Wunder kommt Malala mit dem Leben davon. Als im Herbst 2013 ihr Buch "Ich bin Malala" erscheint, ist die Resonanz enorm: Weltweit wird über ihr Schicksal berichtet. Im Juli 2013 hält sie eine beeindruckende Rede vor den Vereinten Nationen. Barack Obama empfängt sie im Weißen Haus, und im Dezember erhält sie den Sacharow-Preis für geistige Freiheit, verliehen vom Europäischen Parlament. Malala Yousafzai lebt heute mit ihrer Familie in England, wo sie wieder zur Schule geht.



Malala Yousafzai wird mit dem Friedensnobelpreis 2014 ausgezeichnet.



»Dieses Memoir unterstreicht ihre besten Eigenschaften. Ihren Mut und ihre Entschlossenheit kann man nur bewundern. Ihr Hunger nach Bildung und Neugestaltung ist authentisch. Sie wirkt so unschuldig, und da ist diese unverwüstliche Zuversicht. Sie spricht mit einem solchen Gewicht, dass man vergisst, dass Malala erst 16 ist.« The Times



»Niemand hat das Recht auf Bildung so knapp, so einprägsam und überzeugend zusammengefasst wie Malala Yousafzai, die tapferste Schülerin der Welt.« Berliner Zeitung



»Der mutigste Teenager der Welt« Bild



»Bewegend erzählt Malala Yousafzai ihr Schicksal.« Brigitte

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Buch (Taschenbuch)

16,00 €

"Du bist zu viel"

Es gibt immer noch Männer, die sich angegriffen fühlen, wenn eine Frau nicht nur schön ist, sondern auch weiß, wie sie sich artikulieren kann, und  sagt, was sie denkt. Mit Kommentaren wie "Du bist zu laut" oder "Du bist zu viel" versuchen sie, mich kleinzuhalten. Dahinter steckt die Vorstellung vieler Männer, dass immer noch sie diejenigen sind, die in  unserer Gesellschaft bestimmen, wo es langgeht. Leider wird vielen kleinen Jungs bis heute beigebracht, alles Weibliche abzulehnen, anstatt ein positives Verständnis davon zu entwickeln, was es bedeutet, ein Mann zu sein.

Autorinnenprofil

Hami Hasun kämpft als Creatorin, Aktivistin und Künstlerin für Frauenrechte und setzt sich für soziale Gerechtigkeit sowie marginalisierte Gruppen ein. Ihre Videos gegen Rassismus, Sexismus und soziale Ungleichheit erreichen regelmäßig eine große Reichweite. 2025 wurde sie mit dem Voice for Change Award ausgezeichnet. Hami wuchs in Deutschland auf und lebt heute in den USA.

 

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