Nachhaltigkeit
#nachhaltigzeit beginnt schon mit kleinen Taten.
Veränderung braucht Inspiration!
Wie können wir mehr Nachhaltigkeit in unseren Alltag integrieren? Entdecken Sie Bücher zu Nachhaltigkeit und lassen Sie sich inspirieren, wie Sie diese Welt zu einer besseren machen können.
Bücher zum Thema Klimawandel
mehreBooks für nachhaltiges Wissen
mehr-
Bakterien - die heimlichen Helden
Peter Wohlleben
Bakterien - die heimlichen HeldeneBook (ePUB 3)
19,99 €
-
Spektrum Kompakt - Entsorgt
Spektrum Kompakt - EntsorgteBook (PDF)
5,10 €
-
Das Weltretter-Workout
Das Weltretter-WorkouteBook (PDF)
9,99 €
-
Nachhaltigkeit im Sport
Nachhaltigkeit im SporteBook (PDF)
35,97 €
-
Impact Navigator
Impact NavigatoreBook (PDF)
31,99 €
-
Kleine Schritte für eine bessere Welt
Kleine Schritte für eine bessere WelteBook (ePUB 3)
9,99 €
-
Nachhaltigkeitsmanagement kompakt
Nachhaltigkeitsmanagement kompakteBook (PDF)
19,99 €
-
Einfach weglassen?
Einfach weglassen?eBook (PDF)
21,99 €
-
Vom Glück der Ressource
Vom Glück der RessourceeBook (PDF)
26,99 €
-
Das Krisenhandbuch
Das KrisenhandbucheBook (ePUB 3)
9,99 €
-
In tiefer Sorge
In tiefer SorgeeBook (ePUB)
4,99 €
7,99 €* -
Mein Nähatelier
Mein NähateliereBook (ePUB)
4,99 €
Umweltschonender leben
mehrSpielwaren aus Natur-Materialien
mehrWas bedeutet Nachhaltigkeit?
#nachhaltigzeit ist jetzt:
Wie lässt sich Plastik vermeiden? Wie kann ich vegan kochen? Wie können wir alle mehr Nachhaltigkeit in unseren Alltag integrieren?
Auf diese Frage möchten wir Antworten geben. Freuen Sie sich auf Veranstaltungen mit Gästen wie Journalist Maik Meuser, Autor Jens Liljestrand oder Schauspielerin Lavinia Wilson. Schauen Sie regelmäßig vorbei und besuchen Sie Live-Lesungen und Live-Kochen.
„Welt, bleib wach“ gilt bei uns auch für den Umgang mit unserer Umwelt
Wir haben uns die Frage gestellt, was ein umsichtiger und ressourcenschonender Umgang mit Natur und Mensch konkret für den Buchhandel bedeutet. Hieraus entstanden sind erste Projekte und Neuerungen: Vom Fahrradlieferdienst und erweiterter Energie- und Müllvermeidung, über Baumpflanz-Projekte bis zum reduzierten CO₂-Fußabdruck.
Hier ein Überblick zu unseren ersten Erfolgen:
Plastik? Nein Danke!
Wir verzichten bei Gutscheinkarten auf Plastik und bieten Papier-Gutscheinkarten an. Auch unsere Plastiktüten haben wir auf Papier umgestellt.
Recycling-Papier
Unsere Werbemittel wie Kataloge und Flyer sind nicht nur aus recyceltem Papier, sondern werden auch klimaneutral hergestellt.
Minimaler Energieverbrauch
Wir haben ein Energie-Management eingeführt, das uns die Optimierung des Energieverbrauchs erlaubt. So reduzieren wir aktiv unseren CO₂-Fußabdruck.
Nachhaltig leben und handeln:
Nicht mehr verbrauchen als nachwachsen kann und damit den uns nachfolgenden Generationen einen ebenfalls lebenswerten Planeten hinterlassen.
Längst ist dies keine Wunschvorstellung mehr, sondern unsere Pflicht und der Wille vieler Menschen – und Unternehmen.
Bereits 2018 haben wir für uns definiert „Mit geistiger Nahrung Menschen und die Gesellschaft ein bisschen besser zu machen“. Daraus entstanden ist unsere Kampagne „Welt, bleib wach“, der wir die Werte Bildung, Demokratie, Familie und Nachhaltigkeit zugrunde gelegt haben.
Was bedeutet der Begriff Nachhaltigkeit genau?
Den Begriff Nachhaltigkeit gibt es schon seit vielen Jahren, er stammt aus der Forstwirtschaft im frühen 18. Jahrhundert und wurde das erste Mal vom Forstexperten Hans Carl von Carlowitz verwendet. Carlowitz nutzte den Begriff, um zu beschreiben, dass man nicht mehr Bäume abholzen sollte, als in diesem Wald in absehbarer Zeit wieder nachwachsen können. Das sollte den Bestand des Waldes langfristig garantieren und somit die kontinuierliche und nachhaltige Forstwirtschaft ermöglichen. Dadurch, dass der Wald die Basis der Forstwirtschaft bildet, waren der Begriff und das Konzept dahinter so wichtig für diese Praktik.
Das erste Mal, dass der Begriff Nachhaltigkeit internationale Bekanntheit erlangte, war im Abschlussbericht der Brundtland-Kommission. Diese Weltkommission für Umwelt und Entwicklung wurde von den Vereinten Nationen im Jahr 1983 damit beauftragt, langfristige, umweltschonende Perspektiven für eine gute Entwicklungspolitik zu zeigen. Im Jahr 1987 als der Abschlussbericht veröffentlicht wurde, nannten die Beauftragten auch das Wort Nachhaltigkeit.
Heutzutage versteht man unter dem Wort Nachhaltigkeit eher, dass auf die kommenden Generationen geachtet wird, und diese den gleichen, lebenswerten Planeten vorfinden wie wir. Unsere Nachfahren dürfen keine Einschränkungen haben und müssen, ebenso wie wir, wichtige Rohstoffe zum Überleben nutzen können. Dabei ist auf die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit zu achten: wirtschaftlich effizient, sozial gerecht und ökologisch tragfähig. Diese Dimensionen müssen gleichermaßen beachtet werden, um alle natürlichen Ressourcen für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.
Das Drei-Säulen-Modell
Das Drei-Säulen-Modell, das Nachhaltigkeitsdreieck oder „die drei Eckpfeiler“ müssen berücksichtigt werden, um den Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 – die Agenda für nachhaltige Entwicklung, geltend für alle Länder – nachzugehen. Das Ziel der Agenda ist es, bis 2030 unterschiedliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Verhältnisse auf dem Planeten zu verbessern.
Künftige Generationen sollen also bessere Lebensverhältnisse haben, um in einer gesunden Umwelt zu leben. Dafür sollen ökologische Ziele zusammen mit sozialen und ökonomischen Zielen vereinbar sein. Soziale Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Nachhaltigkeit müssen ebenso gegeben sein, um eine ökologische Nachhaltigkeit zu erzielen, da diese drei Aspekte das Menschenleben beeinflussen.
Warum ist Zero Waste so wichtig?
Zero Waste ist nur eine von vielen Alternativen, wie wir ökologisch bewusster leben können und unseren nachhaltigen Konsum steigern können. Vieles, was in unserer modernen Gesellschaft als selbstverständlich gilt, hat fatale Auswirkungen auf unsere Erde: Abgase verpesten die Luft, Abfälle verschmutzen die Meere und kostbare Rohstoffe wie Kohle oder Erdöl werden immer knapper. Die Umweltzerstörung und der damit verbundene Klimawandel machen sich in ganz alltäglichen Lebensbereichen durch extreme Dürreperioden, Starkregen oder das Bienensterben bemerkbar.
Für diese Entwicklungen sind vor allem reiche Industrieländer verantwortlich, die einen Großteil der weltweit verfügbaren und begrenzten Ressourcen beanspruchen und damit auch einen Großteil der weltweit produzierten Abfälle verursachen. Daher rufen Zero-Waste-Aktivisten dazu auf, in erster Linie das eigene Verhalten und den eigenen Konsum kritisch zu hinterfragen. Aktuelle Zahlen sind ernüchternd:
● Im Durchschnitt entsorgt jeder von uns über 400 kg Müll pro Jahr – das macht mehr als 1 kg täglich.
● Jedes Jahr gelangen circa 8 Tonnen Plastik in unsere Meere.
● Kunststoff lässt sich nur zu knapp 50 % recyceln, Elektroschrott sogar zu weniger als 40 %.
Hinzu kommt, dass die meisten Recyclingverfahren nur einen Bruchteil der ursprünglichen Stoffe tatsächlich wiederverwerten können und beim Verbrennen einiger Abfälle weitere gefährliche Schadstoffe entstehen. Es ist also nicht damit getan, unsere Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen. Wir müssen im Sinne von „Zero Waste“ dafür sorgen, dass solche Abfälle möglichst gar nicht entstehen. Aber wie kann das gelingen, wenn doch scheinbar überall tückische Plastikverpackungen lauern?
Wie kann ich meinen Plastikkonsum reduzieren?
Einige, sehr simple Tipps, um den eigenen Plastikkonsum zu reduzieren und den eigenen ökologischen Fußabdruck zu stärken, möchten wir an dieser Stelle auch mitgeben:
● Umweltbewusst und nachhaltig einkaufen: Dies kann auf Wochenmärkten, in einem Unverpackt-Laden oder mit regionalen Produkten ganz einfach umgesetzt werden. Mit den eigenen Jutebeuteln, Rucksäcken und Taschen lässt sich der Einkauf auch fair nach Hause tragen.
● Einwegverpackungen vermeiden: Wie Produkte eingepackt sind, ist entscheidend, denn bestimmte Produkte können in mehreren Plastikhüllen eingeschweißt sein, die definitiv keine umweltfreundliche Alternative sind.
● Großpackungen eher kaufen: Muss es doch einmal ein Lebensmittel oder zum Beispiel Papiertaschentücher eingepackt in Plastik sein, dann ist es sinnvoll diese in großen Packungen zu kaufen.
● Plastik mehrfach verwenden: Auch wenn es verrückt klingt, wenn es notwendig ist, eine Plastikverpackung zu nutzen, kann diese auch mehrmals eingesetzt werden. Leere Shampooflaschen oder Plastikdosen können perfekt in den Unverpackt-Laden mitgenommen werden.
Sie brauchen weitere Tipps und Tricks für weniger Plastikkonsum und einen nachhaltigeren Lebensstil? In unserem Ratgeber- und Sachbuchsortiment werden Sie garantiert fündig! Sowohl für die Großen als auch die Kleinen haben wir viele interessante Bücher zu den Themen Umweltschutz, begrenzte Ressourcen, nachhaltiges Gärtnern oder umweltschonendes Kochen.
Nachhaltigkeit als eine Antwort auf den Klimawandel
Durch natürliche Veränderungen im Erdsystem wandelt sich über Jahrtausende das Klima auf dem Planeten Erde. Das ist der normale Verlauf, bedingt durch verschiedene Faktoren wie unter anderem die Sonne, Vulkanismus oder die Plattentektonik. Die globale Erderwärmung, die gegenwärtig eines der größten Probleme unserer Zeit ist, ist eine durch den Menschen verursachte, auch anthropogene genannte, globale Erwärmung. Diese verläuft viel schneller als eine natürliche Veränderung und ist noch nicht abgeschlossen.
Seit Beginn der Industrialisierung nutzt die Menschheit fossile Brennstoffe, holzt die Regenwälder ab und betreibt unglaublich viel Viehzucht. Dadurch beeinflussen wir Menschen die Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und der Meere, sodass diese unaufhaltsam steigt. Der wahrscheinliche Anteil, den wir Menschen an der Erwärmung im Zeitraum von 1951 bis 2010 hatten, liegt bei mindestens 93 %. Eine signifikante Ursache des Klimawandels ist vor allem die steigende Treibhausgaskonzentration in der Erdatmosphäre. Auch diese verursachen wir Menschen, da wir durch unseren Lebensstil zu viele Gase produzieren und in die Atmosphäre ausstoßen. Am gravierendsten hat sich die Konzentration von CO₂ erhöht: Der Stand im Jahr 2020 war, dass jeden Tag circa 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid durch unsere Aktivitäten freigesetzt werden – alles andere als eine nachhaltige Entwicklung. Dies macht sich stark bemerkbar und die bereits oben beschriebenen Folgen des Klimawandels spüren wir zum Beispiel durch mehr Hitzewellen oder auch starke Unwetter mehr denn je. Es ist daher längst an der Zeit, das eigene Verhalten zu reflektieren und sich Gedanken zu machen, wie jeder von uns selbst dazu beitragen kann, die Erderwärmung zu bekämpfen. Der Versuch, nachhaltiger zu leben, ist ein gutes Beispiel dafür, dass es keine großen Einschnitte bedeuten muss, ein klimafreundliches Verhalten im eigenen Alltag zu etablieren.