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Druide der Spiegelkrieger

Spiegelkrieger-Trilogie Band I

Werner Karl

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Beschreibung

Britannien ist von römischen Legionen besetzt. Doch ein junger Druide der Picten findet ein Mittel für seine Rache und beginnt den Sturm auf den Hadrianswall. Und er findet die Liebe seines Lebens: die Tochter seines größten Feindes ... "Von Anfang an hat die Geschichte Tiefgang, ist glaubwürdig und schlüssig. Eine dicke 5-Sterne-Leseempfehlung." anke3006 "... gepaart mit dem tollen Schreibstil machen das Buch zu einem Vergnügen ..." Katinka "Dem Autor ist es gelungen, die Figuren zum Leben zu erwecken ... immer ist parallel in meinem Kopf ein kleiner Film abgelaufen ..." Tallianna "... der Schreibstil von Werner Karl ist sowas von unbeschreiblich, dass man den E-Book-Reader kaum aus der Hand legen kann. Für mich ist es das historische-Fantasy-Highlight des Jahres!" schwesternrezension

Werner Karl schreibt Romane, Stories, Artikel und Rezensionen im Bereich der phantastischen Literatur. Besonders haben es ihn die Genre Dark-/History-Fantasy, Fantasy allgemein und die Science-Fiction angetan. Mehrere seiner Kurzgeschichten erschienen in diversen Anthologien, z. B. des NOEL-, ARCANUM- und ATLANTIS-Verlages. Weiterhin war er für mehrere Jahre Chefredakteur einer Rezensionsplattform. Der Autor lebt mit seiner Familien in Franken.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 456 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783739315904
Verlag Via tolino media
Dateigröße 986 KB

Kundenbewertungen

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Fantasy und historisches Geschehen - eine gut gelunge Kombination
von einer Kundin/einem Kunden aus Jülich am 07.06.2018

Britannien 2. Jahrhundert A.D., Britannien ist von den landgierigen Römern besetzt, welche brutal morden und unterdrücken. Durch einen Dorfüberfall der Römer verliert der noch recht junge Túan mac Ruith seine Familie und Heimat und sinnt nach Rache. Alleine schlägt er sich durch die Wildnis und trifft hier auf einen jungen Wolf,... Britannien 2. Jahrhundert A.D., Britannien ist von den landgierigen Römern besetzt, welche brutal morden und unterdrücken. Durch einen Dorfüberfall der Römer verliert der noch recht junge Túan mac Ruith seine Familie und Heimat und sinnt nach Rache. Alleine schlägt er sich durch die Wildnis und trifft hier auf einen jungen Wolf, den ein gleiches Schicksal ereignet hat und auf den Druiden Kennaigh, der ihn als Schüler aufnimmt und in die geheimnisvolle Welt der damaligen Medizin und Kräuterlehre einweiht. Nach dem Tod seines Lehrmeisters gelangt Túan an eine mysteriöse Steinplatte mit außergewöhnlichen Kräften, welche ihm hilft, endlich seine Rache an den Römern auszuüben und beginnt somit den Sturm auf den Hadrianswall. Und er trifft auf seine große Liebe, allerdings unter seinen Feinden… Eigentlich viel zu lange lag die Trilogie der Spiegelkrieger bei mir im Bücherschrank. Verwehrte ich mich anfangs dieser Bücher aufgrund der Zeitepoche und des Genres (geschichtliches und Dark Fantasy ist nicht so das meinige) wurde das Auftacktbuch im Urlaub mein fast ständiger Begleiter. Werner Karl hat mit seinem Buch „Druide der Spiegelkrieger“ einen packenden und spannenden historischen Fantasyroman geschrieben, der geschichtlich sorgfältig recherchiert wurde. Der Leser erfährt einiges über das damalige einfache und auch „luxuriöse“ Leben der römischen Besatzer mit ihren Grausamkeiten und das Leben der einzelnen Clans der Picten. Werner Karls Schreibstil macht hungrig, Lust auf mehr. Alles ist packend und lebendig geschrieben. Die Charaktere sowie die Landschaften und Handlungen sind sehr bildhaft, detailliert und authentisch ausgearbeitet und beschrieben, auch mit allen blutigen Grausamkeiten der damaligen Zeit, sodass häufig ein großes Kopfkino bei mir einsetzte. Der Auftaktband „Druide der Spiegelkrieger“ ist ein gelungenes und spannendes Buch, das mich sofort in den Bann gezogen hat und Lust auf die Fortsetzungen macht. Am Ende des Buches gibt es ein Personenregister und Glossar mit Erklärungen. Das Personenregister war für mich nicht von großer Bedeutung, da im Buch mehrfach auf die einzelnen Charaktere eingegangen wurde. Die Erklärungen im Glossar allerdings wären beim Lesen das ein oder andere Mal hilfreich gewesen. Hier fehlte leider der Hinweis innerhalb der Story. Fazit: Der Autor Werner Karl hat mit dem Fantasy-Roman und Auftaktbuch seiner Spiegelkriegertrilogie ein in den Bann ziehendes gut lesbares Buch geschaffen, welches man nicht mehr weglegen möchte. Sein spannender und flüssiger Schreibstil, Beschreibungen von Charakteren und Handlungen sind einfach fantastisch. Ein Buch für alle Fantasy-Fans, auch für Non-Dark-Fantasy-Leser.

Römer geht nach Hause, der Druide kommt
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 25.10.2015

Der zwölfjährige Pikte Túan mac Ruith streift gerade durch die schottischen Wälder, als die Römer sein Dorf und seinen Clan vollständig auslöschen. Bevor der Junge dem Grauen entgegengeht, das ihn in seinem Heimatort erwartet, kann er noch einen Blick auf den Anführer des Massakers und dessen besonderes Merkmal werfen. Es ist Ce... Der zwölfjährige Pikte Túan mac Ruith streift gerade durch die schottischen Wälder, als die Römer sein Dorf und seinen Clan vollständig auslöschen. Bevor der Junge dem Grauen entgegengeht, das ihn in seinem Heimatort erwartet, kann er noch einen Blick auf den Anführer des Massakers und dessen besonderes Merkmal werfen. Es ist Centurio Trebius Servantus, der Mann mit dem dritten Auge, einem Muttermal auf der Stirn. Túan schwört ihm Rache. Aus dem Jungen ist einige Jahre später ein Druide geworden, er hat die Magie von seinem Meister Kennaigh gelernt. Als dieser stirbt, hinterlässt er seinem Schüler eine Prüfung und ein Geheimnis, mit dem die Cruithin vielleicht eine Chance haben, ihre Freiheit wiederzuerlangen. Zudem begegnet ihm die Liebe seines Lebens, die jedoch zugleich seine Feindin ist. Doch die Zeiten ändern sich. Bündnisse, die eigentlich undenkbar erschienen, werden geschmiedet und eine Armee tritt hervor, die es erst recht nicht geben dürfte. Fantasy meets Historie – eine spannende Begegnung Sicherlich sind viele Magier in der Fantasy-Literatur dem Bild des Druiden nachempfunden, doch nur recht wenige Romane verwenden bewusst Elemente aus der keltischen Mythologie. Der Self-Publisher Werner Karl hatte den Mut, das römische Reich und die keltische Mythologie in einem Fantasy-Abenteuer zu vereinen. Sein Fantasy-Epos um die „Spiegelkrieger“ spielt zur Zeit der römischen Besetzung Britanniens in Schottland und stellt die Mythologie und Kunst der Druiden in den Mittelpunkt. Historisch sind in dem Roman der Schauplatz am Hadrianswall und die Zeit der römischen Besatzung, die Personen, Schlachten und weiteren Geschehnisse sind jedoch fiktiv. Es kommt bei einem historischen Hintergrund auch mehr darauf an, dass die Atmosphäre stimmt. Man möchte sich vorstellen können, dass die Römer so wie beschrieben in Britannien aufgetreten sind und gekämpft haben. Und das gelingt dem Autor. Werner Karl beschreibt die die Dekadenz in den wohlhabenden römischen Haushalten, die Hierarchie und die unerbittliche Disziplin in der römischen Armee, die Macht der Garnisonen, ihre Grausamkeit und Überlegenheit im Kampf äußerst anschaulich. Auch die Lebensweise der Pikten, über die recht wenig bekannt ist, wirkt gut recherchiert und glaubwürdig. Die schroffe Schönheit der schottischen Landschaft, das einfache Leben in den Clans, die differenzierte Bildung die Túan von seinem Meister erhält, all das vermittelt dem Leser ein deutliches Bild vom Leben der Pikten. Die Entwicklung der Charaktere ist nur zum Teil gelungen. Die Römerin Lucia macht die gravierendste Veränderung durch, wofür Werner Karl weitere gute Gründe findet, als nur die Liebe zu einem Feind. Etwas stereotyp fällt die Charakterisierung des Helden und seiner Gegner aus. Der Druiden Túan ist ein überlegener, aber auch liebenswerter Held. Jedoch hätten ihm mehr Ecken und Kanten und die ein oder andere persönliche Niederlage etwas greifbarer gemacht. Ähnlich einseitig ist die Darstellung der Römer. Sie sind eindeutig die Unsympathen, die sich wie typische grausame Eroberer aufführen. Immerhin gibt es neben der Protagonistin Lucia eine weitere interessante Ausnahme von dieser Regel. Die Handlung des Romans ist schon aufgrund der raschen Schauplatz- und Erzählerwechsel abwechslungsreich, das Erzähltempo stets hoch. Größtenteils stimmt die handlungsinterne Logik, das Geschehen lässt sich gut nachvollziehen und der Leser fiebert mit. Allerdings muss man in einigen Szenen dann doch schmunzeln, zum Beispiel erscheint manche Kriegslist der Pikten (Stichwort: Wespen) doch allzu weit hergeholt. Und bei einigen Wendungen und Begegnungen hat der Zufall ein sehr glückliches Händchen. Insgesamt ist Werner Karls „Druide der Spiegelkrieger“ jedoch ein innovativer, gut geschriebener und vor allem spannender Fantasy-Roman mit deutlichem historischen Einschlag. Mit vielen Details über die Zeit der römischen Besatzung und der Kultur der Pikten schafft der Autor einen passenden Rahmen für sein düsteres Abenteuer. Fantasy-Lesern, die mehr über Druiden lesen möchten und ein Faible für historische Bezüge haben, sei die Trilogie der Spiegelkrieger empfohlen.


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