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Produktbild: Fatherland

Fatherland

Aus der Reihe Pocket
2

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5768

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2009

Verlag

Arrow Books

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19,5/12,8/3 cm

Gewicht

340 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-09-952789-3

Beschreibung

Rezension

The research is extraordinary. Daily Express

Produktdetails

Verkaufsrang

5768

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2009

Verlag

Arrow Books

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19,5/12,8/3 cm

Gewicht

340 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-09-952789-3

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Robert Harris eben

Bewertung aus Berlin am 23.10.2020

Bewertungsnummer: 1393241

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich hoffe jetzt einfach, dass dieses Buch gut sein wird. Ich habe es noch nicht gelesen. Bisher habe ich Pompeji und Imperium gelesen. Aber da er sehr gut schreibt und zwar so, dass ich es auch in Englisch gut verfolgen kann. Obwohl dieses nicht so geübt ist. Ich bin gespannt.

Robert Harris eben

Bewertung aus Berlin am 23.10.2020
Bewertungsnummer: 1393241
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich hoffe jetzt einfach, dass dieses Buch gut sein wird. Ich habe es noch nicht gelesen. Bisher habe ich Pompeji und Imperium gelesen. Aber da er sehr gut schreibt und zwar so, dass ich es auch in Englisch gut verfolgen kann. Obwohl dieses nicht so geübt ist. Ich bin gespannt.

Gewagt!

Mario Pf. aus Oberösterreich am 16.07.2008

Bewertungsnummer: 584410

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Und wer wagt gewinnt, meistens jedenfalls. Robert Harris ist mit seinem Wagnis "Fatherland" jedenfalls der internationale Durchbruch als Autor von historischen Thrillern gelungen, wie er mit seinen Bestsellern Enigma, Pompeji, Imperium und Ghost bewiesen hat. Dabei war es bei Fatherland anfangs äußerst schwer überhaupt ein Verlag für das Buch mit kontroversen Inhalt zu finden, da ein zu großer Proteststurm infolge seiner Veröffentlichung erwartet wurde. Denn Fatherland geht von einer einfachen Annahme aus, was wäre wenn Nazi-Deutschland den zweiten Weltkrieg gewonnen hätte? Ein gesonderter Friedensvertrag mit England und der entscheidende Durchbruch an der Ostfront machen es zusammen mit einer über New York gezündeten V3-Rakete als Antwort auf den Atombombenabwurf über Japan machen es möglich und so steht Deutschland 1964 vor der Verwicklichung aller seiner Ziele, wie Rassenlehre und Ostkolonialisierung, während Partisanenkrieg und Terroralarm, sowie vereinzelte Gefechte im Ural nach wie vor für eine gewisse Bedrohung sorgen. So ist es der SS-Sturmbannführer Xavier March der Kripo Berlin, der kurz vor Hitlers 70. Geburtstag zu einem Tatort gerufen wird und feststellen muss, dass es sich bei der anfangs namenlosen Wasserleiche, die von einem Jogger entdeckt wurde, um eine ehemalige Parteigröße handelt. Dr. Josef Bichler, ein Bürokrat aus Generalgouvernement Polen soll es sein und der einzige Zeuge, der die Leiche auch entdeckt hat, will 3 Männer und ein Auto erkannt haben, welche die Leiche abgeladen haben. Unter den mysteriösen 3 Männern scheint sich auch Odilo Globocznik, der ehemalige Gauleiter von Wien befunden haben, wodurch der Fall schnell an politischer Brisanz gewinnt und March in Schwierigkeiten bringen könnte, der ohnehin bereits als politisch nicht allzu zuverlässig gilt, was er jedoch noch hinter einer gehörigen Portion Sarkasmsus verbirgt. Als der Zeuge überraschend an die Ostfront geschickt wird, sind Kommissar Marc und die amerikanische Journalistin Charlotte Maguire, welche sich mit ihm auf der Suche nach Spuren zusammengetan hat auf sich allein gestellt, während sich immer mehr herausstellt dass hinter allem ranghohe Beamte und Gestapo-Leute stecken könnten... Ohne Zweifel, Fatherland ist ein geniales Debüt, nicht zuletzt weil es eine umfangreiche Hintergrundgeschichte mit einem spannenden Thrillerplot vereint (ein solcher wäre sonst nur in einer Science-Fiction-Welt möglich). Manches konnte Harris zwar nicht wissen, weshalb nicht alle Szenarien hundertprozentig korrekt sind, doch wie gesagt, für ein Debüt eine enorme Leistung. Die Charaktere selbst sind alles andere als plump und äußerst lebendig, wobei über allem eine sehr bedrohliche Atmosphäre schwebt, die durch eine für Diktaturen übliche Vermischung von Größenwahn mit Spitzelwesen und brutaler Unterdrückung jeglicher noch so winzigen Oppositionshaltung gezeichnet ist. Was dem Buch jedoch fehlen könnte ist der entscheidende Funke, denn Fatherland mag zwar den richtigen Stoff für eine explosives Spannungsfeuerwerk enthalten, doch fehlt dem Debüt ein entscheidendes Element, um wirklich aufzublühen. Fazit: Ein wagemutiges und erstrangig inszeniertes Thrillerdebüt mit historischen und charakterlichen Tiefgang, dem allerdings ein zündender Funke Genialität fehlt.

Gewagt!

Mario Pf. aus Oberösterreich am 16.07.2008
Bewertungsnummer: 584410
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Und wer wagt gewinnt, meistens jedenfalls. Robert Harris ist mit seinem Wagnis "Fatherland" jedenfalls der internationale Durchbruch als Autor von historischen Thrillern gelungen, wie er mit seinen Bestsellern Enigma, Pompeji, Imperium und Ghost bewiesen hat. Dabei war es bei Fatherland anfangs äußerst schwer überhaupt ein Verlag für das Buch mit kontroversen Inhalt zu finden, da ein zu großer Proteststurm infolge seiner Veröffentlichung erwartet wurde. Denn Fatherland geht von einer einfachen Annahme aus, was wäre wenn Nazi-Deutschland den zweiten Weltkrieg gewonnen hätte? Ein gesonderter Friedensvertrag mit England und der entscheidende Durchbruch an der Ostfront machen es zusammen mit einer über New York gezündeten V3-Rakete als Antwort auf den Atombombenabwurf über Japan machen es möglich und so steht Deutschland 1964 vor der Verwicklichung aller seiner Ziele, wie Rassenlehre und Ostkolonialisierung, während Partisanenkrieg und Terroralarm, sowie vereinzelte Gefechte im Ural nach wie vor für eine gewisse Bedrohung sorgen. So ist es der SS-Sturmbannführer Xavier March der Kripo Berlin, der kurz vor Hitlers 70. Geburtstag zu einem Tatort gerufen wird und feststellen muss, dass es sich bei der anfangs namenlosen Wasserleiche, die von einem Jogger entdeckt wurde, um eine ehemalige Parteigröße handelt. Dr. Josef Bichler, ein Bürokrat aus Generalgouvernement Polen soll es sein und der einzige Zeuge, der die Leiche auch entdeckt hat, will 3 Männer und ein Auto erkannt haben, welche die Leiche abgeladen haben. Unter den mysteriösen 3 Männern scheint sich auch Odilo Globocznik, der ehemalige Gauleiter von Wien befunden haben, wodurch der Fall schnell an politischer Brisanz gewinnt und March in Schwierigkeiten bringen könnte, der ohnehin bereits als politisch nicht allzu zuverlässig gilt, was er jedoch noch hinter einer gehörigen Portion Sarkasmsus verbirgt. Als der Zeuge überraschend an die Ostfront geschickt wird, sind Kommissar Marc und die amerikanische Journalistin Charlotte Maguire, welche sich mit ihm auf der Suche nach Spuren zusammengetan hat auf sich allein gestellt, während sich immer mehr herausstellt dass hinter allem ranghohe Beamte und Gestapo-Leute stecken könnten... Ohne Zweifel, Fatherland ist ein geniales Debüt, nicht zuletzt weil es eine umfangreiche Hintergrundgeschichte mit einem spannenden Thrillerplot vereint (ein solcher wäre sonst nur in einer Science-Fiction-Welt möglich). Manches konnte Harris zwar nicht wissen, weshalb nicht alle Szenarien hundertprozentig korrekt sind, doch wie gesagt, für ein Debüt eine enorme Leistung. Die Charaktere selbst sind alles andere als plump und äußerst lebendig, wobei über allem eine sehr bedrohliche Atmosphäre schwebt, die durch eine für Diktaturen übliche Vermischung von Größenwahn mit Spitzelwesen und brutaler Unterdrückung jeglicher noch so winzigen Oppositionshaltung gezeichnet ist. Was dem Buch jedoch fehlen könnte ist der entscheidende Funke, denn Fatherland mag zwar den richtigen Stoff für eine explosives Spannungsfeuerwerk enthalten, doch fehlt dem Debüt ein entscheidendes Element, um wirklich aufzublühen. Fazit: Ein wagemutiges und erstrangig inszeniertes Thrillerdebüt mit historischen und charakterlichen Tiefgang, dem allerdings ein zündender Funke Genialität fehlt.

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Fatherland

von Robert Harris

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