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ROMY

Ein Leben zwischen zwei Welten

Isabella Maria Kern

(9)
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Beschreibung

Ich habe Romy als Richard kennengelernt.
Im Alter von 28 Jahren erfährt Richard, dass er Eierstöcke und eine Gebärmutter hat. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich persönlich noch nie von Intersexualität gehört.
Richard entschließt sich zu einer geschlechtsangleichenden Operation und stößt damit auf Unverständnis in seiner Familie. Aus Richard wird Romy und Romy, skurril, abgehoben, destruktiv und doch liebenswert, versucht seitdem ihrer Identitätslosigkeit zu entfliehen. Sie stolpert dabei von einem Abenteuer ins nächste, nur um sich die Bestätigung zu holen, als Frau wahrgenommen zu werden, denn ihr Spiegelbild täuscht sie.
Dieses Buch basiert auf einer wahren Geschichte und soll Menschen Mut machen, die, so wie Romy, ein Leben führen wollen, das von den gesellschaftlichen Normen etwas abweicht.

Isabella Maria Kern ist 1968 in Oberösterreich geboren und lebt dort mit ihrem zweiten Ehemann und ihren drei Söhnen.
Mit ihrem Debütroman „Li – Tote Mädchen machen keinen Sex“ hat sie das Thema Zwangsprostitution aufgegriffen und setzt sich aktiv gegen Menschenhandel ein. Auch ihr zweiter Roman „Augustine – In den Schuhen der anderen“ ist im iatros-Verlag, Sonnefeld, Deutschland, erschienen.
Derzeit schreibt sie an ihrem sechsten Buchprojekt und betreibt nebenbei ein Kleinwasserkraftwerk. Ihre Arbeit als Krankenschwester hat sie 2017 an den Nagel gehängt und arbeitet nun als selbständige Schriftstellerin.
In ihrer Freizeit geht sie dem Tanzsport nach und filmt für ihren YouTube Kanal (Isabella Maria Kern – „3 min IMK“).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 348
Altersempfehlung 1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 07.07.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7529-7262-7
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 19/12,5/2 cm
Gewicht 408 g
Auflage 1

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Bewegend, ergreifend, sehr lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Enns am 20.12.2020

Eine Geschichte mit einem wahren Hintergrund. Ein tolles Buch sehr berührend und einfühlsam geschrieben, ich konnte es nicht aus der Hand legen!

Empfehlenswert
von Annett Wendt am 11.10.2020

Ein Kampf gegen sich selbst und den Rest der Welt. Die Geschichte von Romy geht unter die Haut. Getrieben von dem Wunsch zu sterben und dem Streben nach Perfektionismus geht Romy durchs Leben. Sie fällt dabei von einem Extrem ins andere. Die Autorin schafft durch ihren Schreibstil den Leser auf diese Berg- und Talfahrt der Gefüh... Ein Kampf gegen sich selbst und den Rest der Welt. Die Geschichte von Romy geht unter die Haut. Getrieben von dem Wunsch zu sterben und dem Streben nach Perfektionismus geht Romy durchs Leben. Sie fällt dabei von einem Extrem ins andere. Die Autorin schafft durch ihren Schreibstil den Leser auf diese Berg- und Talfahrt der Gefühle mitzunehmen. Mir selbst wurde teilweise ganz schwindelig von Romys Gefühlschaos sowie Selbstzweifeln und Isas verzweifelten Versuchen ihr aufzuzeigen, was für eine besondere Frau sie ist … Romy ist durch ihre Kindheit und Jugend als Junge (Richard) in dörflicher Umgebung stark geprägt, die Rollenverteilungen in ihrem Umfeld sind gesetzt, Abweichungen werden befremdlich beäugt und mit Verachtung und Distanz begegnet. Heute wie damals ist diese Thematik in unserer Gesellschaft ein Tabuthema. Der Leser erhält zu Beginn hilfreiche fachliche Informationen, um sich dem Thema fundiert nähern zu können. Auch gewährt die Autorin einen kritischen Einblick in die Strukturen des Gesundheitswesens. Gleichwohl Romy dieses nutzt, um ihrem Traum vermeintlich ein Stück näher zu kommen, dem Traum eine perfekte Frau zu sein. Ein Unterfangen, welches allerdings einer Obsession gleicht. Isa steht Romy zur Seite, ist scheinbar immer für sie da, gleichwohl wiederholt zu spüren ist, wie sehr Romys Gemüt sie überfordert. Man möchte rufen, lass Romy ihre eigenen Erfahrungen machen, sie muss selbst laufen, um ihren Weg zu finden und begib dich nicht in Diskussionen, die einer Endlosschleife ähneln. Hier erinnert mich Isa teilweise an ein Elternteil, welches der „ich habe es dir gleich gesagt“ Mentalität folgt, gleichwohl mir bewusst ist, wie schwer es ist, jemanden, den man mag in den Abgrund springen zu sehen. Aber ich denke Grenzen zu setzen, ist in einer Freundschaft ebenso wichtig wie füreinander da zu sein. Romy kämpft sich durchs Leben, schafft es allerdings nicht, sich selbst zu lieben und somit zu genügen. Ihr Drang nach Bestätigung bringt sie immer wieder in gefährliche Situationen und man leidet mit ihr. Ich wünsche Romy alles Glück der Welt und bin gespannt, wie ihre Geschichte weitergeht, die Autorin deutet am Ende des Buches eine Fortsetzung an, was durchaus wünschenswert ist. Danke für dieses Leseerlebnis.

Selbstfindung
von einer Kundin/einem Kunden aus Lichtenstein am 01.10.2020

Sehr berührend und beeindruckend finde ich diese Geschichte über Romy, die eigentlich schon immer weiblich ist, es aber aufgrund des Irrtums eines Arztes nie sein durfte. Sie wächst als Junge auf, fühlt sich dabei nie wohl und ist immer Außenseiter. Eines Tages erkennt Romy endlich, dass sie eine Frau ist. Ein schwerer, sehr... Sehr berührend und beeindruckend finde ich diese Geschichte über Romy, die eigentlich schon immer weiblich ist, es aber aufgrund des Irrtums eines Arztes nie sein durfte. Sie wächst als Junge auf, fühlt sich dabei nie wohl und ist immer Außenseiter. Eines Tages erkennt Romy endlich, dass sie eine Frau ist. Ein schwerer, sehr steiniger Weg beginnt für sie. Unverständnis, Hass, Hohn und Spott schlagen ihr entgegen. Für sich selbst ist es schon hart genug, das neue, eigentlich aber ursprüngliche Geschlecht anzuerkennen. Nun kommen auch noch die Schwierigkeiten von außen dazu, oft unerträglich. Zum Glück hat Romy eine wirkliche Freundin, nämlich ihre damalige Kollegin und jetzige Autorin, die ihr immer in berührender Weise zur Seite steht und Überdurchschnittliches für sie tut. Gemeinsam mit ihr, ihrem Mann und teils auch der eigenen Familie versucht die Protagonistin, endlich im Leben anzukommen und ihr Glück zu finden. Das dauert allerdings lange, vermutlich bis heute. Man kann Romy nur Glück und verständnisvolle Mitmenschen wünschen.


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