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Generation haram

Warum Schule lernen muss, allen eine Stimme zu geben

Melisa Erkurt

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Beschreibung

„Das Buch von Melisa Erkurt sollte Lektüre werden in der Ausbildung von Pädagog*innen und Lehrkräften. Es zeigt präzise, pragmatisch, konstruktiv die Verfehlungen und Unwegsamkeiten der Bildungssysteme, in denen viele Kinder aus ‚bildungsfremden‘ Familien auf der Strecke bleiben … Eine Wucht!“ Saša Stanišic

Melisa Erkurt ist als Kind mit ihren Eltern aus Bosnien nach Österreich gekommen. Sie hat studiert. Sie arbeitet als Lehrerin und Journalistin. Sie hat es geschafft. Doch sie ist eine Ausnahme. Denn am Ende eines Schuljahres entlässt sie die Klasse mit dem Wissen, dass die meisten ihrer Schülerinnen und Schüler nie ausreichend gut Deutsch sprechen werden, um ihr vorgezeichnetes Schicksal zu durchbrechen. Hier wächst eine Generation ohne Sprache und Selbstwert heran, der keiner zuhört, weil sie sich nicht artikulieren kann. Über den „Kulturkampf“ im Klassenzimmer befinden einstweilen andere. Melisa Erkurt leiht ihre Stimme den Verlierern des Bildungssystems. Nicht sie müssen sich ändern, sondern das System Schule muss neue Wege gehen.

„Das Buch von ?Melisa Erkurt sollte Lektüre werden in der Ausbildung von Pädagoginnen und Lehrkräften. Es zeigt, präzise, pragmatisch, konstruktiv, die Verfehlungen und Unwegsamkeiten der Bildungssysteme, in denen viele Kinder aus ‚bildungsfremden‘ Familien auf der Strecke bleiben. Eine Wucht!“ Saša Stanišic, 30.08.20

"Eine Streitschrift, die man verschlingt." Lenore Lötsch, NDR Kultur, 11.09.20

"Wie Melisa Erkurt in ihrem klugen, realistischen Buch 'Generation haram' beeindruckend schildert, sind wir dabei, eine Generation 'ohne Sprache und Selbstwert‘ zu erzeugen." Hans Rauscher, Der Standard, 26.08.20

"'Generation Haram' ist ein gesellschaftspolitisches Buch, das jede*r lesen sollte, die*der nur irgendwas mit Bildung zu tun hat - und das schließt sowohl Eltern als auch (ehemalige) Schüler*innen mit ein." Wienerin, 19.08.20

"Melisa Erkurt hat mit ihrem Buch 'Generation Haram' einen Nerv getroffen." Martin Tschiderer, Wiener Zeitung, 21.08.20

"Melisa Erkurt nimmt sich kein Blatt vor den Mund. Nicht auf Twitter, nicht in ihren Kolumnen im Falter und bei der taz, nicht impersönlichen Gespräch. Sie formuliert und argumentiert präzise, jeder Satz ein Treffer." Carmen Baumgartner-Pötz, Tiroler Tageszeitung, 15.08.20

„Erkurts Buch ist mit einer argumentativen Dichte und gleichzeitig mit einem Furor geschrieben, die ihresgleichen suchen. Es sollte Pflichtlektüre sein für alle, die sich an Bildungspolitik bzw. den Diskussionen darüber beteiligen – und am besten gleich auch für jedwede Pädagogin und jedweden Pädagogen.“ Simon Hadler, orf.at, 18.08.20

„Wer auf kurzweilige Unterhaltung mit einer fein dosierten Mischung aus Tragik und Komik aus ist kommt ebenso auf seine Kosten wie jemand, der zum Nachdenken, Reflektieren und Zweifeln angeregt werden oder ein bisschen Geschichtsunterricht erhalten will.“ Köksal Baltaci, Die Presse, 18.08.20

 Melisa Erkurt, geboren 1991 in Sarajevo, war Redakteurin beim Magazin biber und zwei Jahre mit dem biber Schulprojekt „Newcomer“ an Wiener Brennpunktschulen unterwegs. Erkurt unterrichtete an einer Wiener AHS und ist seit September 2019 Redakteurin beim Report (Innenpolitik) im ORF. Sie schreibt eine wöchentliche Kolumne im Falter und ihre Kolumne in der taz heißt „Nachsitzen“.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 17.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-07210-7
Verlag Zsolnay, Paul
Maße (L/B/H) 20,8/13,2/2 cm
Gewicht 274 g
Auflage 5
Verkaufsrang 15

Buchhändler-Empfehlungen

Ich möchte es allen in die Hand drücken

Dylan S., Thalia-Buchhandlung Wien Westbahnhof

Unser Bildungssystem, so wie es jetzt ist, setzt ein hohes Maß an elterlichen Privilegien voraus. Finanzielle Ressourcen, Bildung, Zeit, Sprachkenntnisse, und so weiter und so weiter. Wessen Eltern das nicht haben, tja, der muss dann halt doppelt und dreifach so hart arbeiten wie alle anderen, der schafft‘s dann halt nicht so weit, kurz: der hat dann halt Pech gehabt. Anstatt zu versuchen diese Defizite auszugleichen werden betroffene Kinder als dumm, asozial, integrationsunwillig abgestempelt, sich selbst überlassen und aufgegeben. Wer sich trotz all der Hürden durchbeißt und es „schafft“, von dem wird erwartet sich anzupassen, nicht anzuecken und dankbar zu sein. Beim Lesen musste ich unweigerlich an alle meine ehemaligen Mitschüler*innen mit Migrationshintergrund denken und all die Schwierigkeiten, mit denen sie über die Jahre konfrontiert wurden (und davon auch nur der kleine Anteil den ich direkt mitbekommen habe). Die ständig falsch ausgesprochenen Namen, die aus Prinzip schlechteren Noten auch bei gleicher Leistung, „Du schaffst es doch eh nie“ und „Willst du nicht doch auf die Hauptschule wechseln?“, sowohl von offensichtlich konservativen Lehrern wie auch von jenen, die sich selbst als „freigeistig“, „aufgeschlossen“ und „weltoffen“ bezeichnen würden. Melisa Erkurt hat mit „Generation Haram“ ein essentielles Buch für eine längst überfällige Bildungsreform vorgelegt, das nicht nur die Probleme benennt die derzeit vorherrschen, sondern auch konkrete Lösungsvorschläge bietet, um es besser zu machen. Eine wichtige Antwort auf „Kulturkampf im Klassenzimmer“ und Konsorten, charmant, zielstrebig und klar geschrieben und hoffentlich ein Buch, das in Politik, Pädagogik und Bildung breit gelesen und diskutiert werden wird. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen.

Eine Abrechnung mit dem Schulsystem

Leon Asen, Thalia-Buchhandlung Braunau am Inn

Migration ist weder Neuland noch eine Art unlösbares Problem, soweit dürfte das bekannt sein. Leider scheinen entscheidend große Teile des Schul- und Bildungssystems das nach so langer Zeit immer noch nicht verstanden zu haben. Und so erschweren sich die Bildungswege für Kinder, wie die gebürtige Bosnierin Melisa Erkurt eines war, oft extrem. "Generation Haram" ist ein wirklich wichtiges und gut geschriebenes Buch einer erfahrenen Lehrerin, die ihr Leben lang beobachten musste, wie das gesamte Schulsystem mit dem Scheitern gar nicht aufhören konnte. Quasi die lang ersehnte Antithese zu "Kulturkampf im Klassenzimmer" und da Probleme sich schon gar nicht durch Ignorieren in Luft auflösen, empfehle ich das Buch dringend, um zu erfahren was in unseren Schulen schief läuft und was gemacht werden muss!

Kundenbewertungen

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Danke
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 04.09.2020

Danke für dieses Buch! Es ist Augenöffnend! „Der Kaiser ist nackt!“, welch erleuchtender befreiender Ausruf im Märchen und während dieser Lektüre stellt sich selbiges Gefühl ein.


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