Produktbild: Kurz & Kickl

Kurz & Kickl Ihr Spiel mit Macht und Angst

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.07.2019

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

22,3/14,7/2,7 cm

Gewicht

428 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01192-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.07.2019

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

22,3/14,7/2,7 cm

Gewicht

428 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01192-1

Herstelleradresse

Kremayr & Scheriau
Rotenturmstr. 27/5
1010 Wien
AT
office@kremayr-scheriau.at

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Der Politik auf die Finger geschaut

Sikal am 05.08.2019

Bewertungsnummer: 1234988

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Helmut Brandstätter, jahrelang beim Kurier beschäftigt, zeigt in diesem Buch auf, was in unserem Land alles möglich ist – frei nach dem Motto: „Man wird sich noch wundern, was alles möglich ist“. Das Spiel mit Macht und Angst hat in Österreich schon lange Tradition – nicht erst seit die Regierung Kurz die Balkanroute „geschlossen“ hat und Kickl brandgefährliche Lehrlinge abschiebt. Das Spiel mit Macht und Angst regiert die österreichische Politik schon seit Jörg Haider die FPÖ übernommen hat. Geändert hat sich in den letzten Jahren aber eines dramatisch – aus dem Spiel mit der Angst wurde Wirklichkeit und diese Wirklichkeit, diese Angst wird von der Politik instrumentalisiert und die Gesellschaft gespalten. Politik sollte als ein Ziel verstehen, die Menschen im eigenen Land zu vereinen, möglichst einen breiten Konsens für alle im Land Lebenden zu schaffen und darauf Wohlstand und Sicherheit aufzubauen. Dass es bei der türkis-blauen Regierung um genau das Gegenteil ging – eben eine Atmosphäre von Angst zu schaffen und zu bedienen, die Menschen in diesem Land zu spalten und nur die eigene Macht (der agierenden Politiker) zu sichern, davon berichtet der Autor. Ebenso vom Versuch (von ersten Ansätzen bis zu konkreten Handlungen), einen autoritären Staat nach dem Vorbild Ungarns aufzubauen, ist was die Bevölkerung Österreichs in den letzten Monaten mitansehen musste. Und Helmut Brandstätter ist nicht einfach irgendein Autor, sondern jemand, der es wissen muss… Durch seine Arbeit beim Kurier hat er Einblicke, die anderen leider fehlen. Durch seinen Werdegang hat er einen weiten Horizont, der es ihm ermöglicht, Dinge aufzuzeigen, die ansonsten im Verborgenen blieben. Von „Einzelfällen“ bis zum „BVT-Skandal“, von „Message-Control“ bis Ausländerhass, vom Umfärben bis zum „Einknicken vor Putin“ beschreibt der Autor die Hintergründe der Geschehnisse. Wobei das „Umfärben“ auch die früheren Regierungen bereits perfekt inszenierten. Wer nach der Lektüre dieses Werkes noch immer denkt, die letzte Regierung hat für Österreich und deren Bürger gearbeitet, dem sei eines ans Herz gelegt: „Die beste Versicherung dagegen [gegen eine autoritären Staat] ist Bildung.“ (Seite 176). Danke Herr Brandstätter für diese großartigen Zeilen. Es bleibt nur zu hoffen, dass Ihre Worte in Österreich Anklang finden und die Politik zu dem zurück findet, was sie sein sollte: Ein Instrument um die Menschen zusammenzubringen und Frieden und Wohlstand zu sichern! 5 Sterne

Der Politik auf die Finger geschaut

Sikal am 05.08.2019
Bewertungsnummer: 1234988
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Helmut Brandstätter, jahrelang beim Kurier beschäftigt, zeigt in diesem Buch auf, was in unserem Land alles möglich ist – frei nach dem Motto: „Man wird sich noch wundern, was alles möglich ist“. Das Spiel mit Macht und Angst hat in Österreich schon lange Tradition – nicht erst seit die Regierung Kurz die Balkanroute „geschlossen“ hat und Kickl brandgefährliche Lehrlinge abschiebt. Das Spiel mit Macht und Angst regiert die österreichische Politik schon seit Jörg Haider die FPÖ übernommen hat. Geändert hat sich in den letzten Jahren aber eines dramatisch – aus dem Spiel mit der Angst wurde Wirklichkeit und diese Wirklichkeit, diese Angst wird von der Politik instrumentalisiert und die Gesellschaft gespalten. Politik sollte als ein Ziel verstehen, die Menschen im eigenen Land zu vereinen, möglichst einen breiten Konsens für alle im Land Lebenden zu schaffen und darauf Wohlstand und Sicherheit aufzubauen. Dass es bei der türkis-blauen Regierung um genau das Gegenteil ging – eben eine Atmosphäre von Angst zu schaffen und zu bedienen, die Menschen in diesem Land zu spalten und nur die eigene Macht (der agierenden Politiker) zu sichern, davon berichtet der Autor. Ebenso vom Versuch (von ersten Ansätzen bis zu konkreten Handlungen), einen autoritären Staat nach dem Vorbild Ungarns aufzubauen, ist was die Bevölkerung Österreichs in den letzten Monaten mitansehen musste. Und Helmut Brandstätter ist nicht einfach irgendein Autor, sondern jemand, der es wissen muss… Durch seine Arbeit beim Kurier hat er Einblicke, die anderen leider fehlen. Durch seinen Werdegang hat er einen weiten Horizont, der es ihm ermöglicht, Dinge aufzuzeigen, die ansonsten im Verborgenen blieben. Von „Einzelfällen“ bis zum „BVT-Skandal“, von „Message-Control“ bis Ausländerhass, vom Umfärben bis zum „Einknicken vor Putin“ beschreibt der Autor die Hintergründe der Geschehnisse. Wobei das „Umfärben“ auch die früheren Regierungen bereits perfekt inszenierten. Wer nach der Lektüre dieses Werkes noch immer denkt, die letzte Regierung hat für Österreich und deren Bürger gearbeitet, dem sei eines ans Herz gelegt: „Die beste Versicherung dagegen [gegen eine autoritären Staat] ist Bildung.“ (Seite 176). Danke Herr Brandstätter für diese großartigen Zeilen. Es bleibt nur zu hoffen, dass Ihre Worte in Österreich Anklang finden und die Politik zu dem zurück findet, was sie sein sollte: Ein Instrument um die Menschen zusammenzubringen und Frieden und Wohlstand zu sichern! 5 Sterne

Lesenswert

Bewertung aus Linz am 02.08.2019

Bewertungsnummer: 1234276

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Entwicklungen der letzten Jahre Revue passieren lassen, das ermöglicht das Buch bravourös! Einerseits intellektuell und andererseits leicht zu lesen, ein wirklich gelungenes hochbrisantes Zeitdokument, ich bin begeistert!

Lesenswert

Bewertung aus Linz am 02.08.2019
Bewertungsnummer: 1234276
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Entwicklungen der letzten Jahre Revue passieren lassen, das ermöglicht das Buch bravourös! Einerseits intellektuell und andererseits leicht zu lesen, ein wirklich gelungenes hochbrisantes Zeitdokument, ich bin begeistert!

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Kurz & Kickl

von Helmut Brandstätter

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Meinung aus der Buchhandlung

Gregor Schwarzenbrunner

Thalia Zentrale

Zum Portrait

5/5

Journalismus vs. Politik

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Nach dem Ibiza-Skandal-Video, dass die Regierung 2019 in Österreich zu Fall gebracht hat, kam das Sachbuch „Kurz & Kickl – Ihr Spiel mit Macht und Angst“ zur rechten Zeit heraus. Es zeigt dem Leser das schwierige Verhältnis von Medien und Politik, und zeigt auf wie Österreich knapp und beinahe in einen autoritären Staat, wie Victor Orbán in Ungarn es mit den Medien gemacht hat, umgewandelt worden wäre und rechnet nonanet mit der türkis-blauen Regierung ab. Dazu schreibt er: "In Wirklichkeit war diese Regierung der Beginn des Weges in eine autoritäre Republik" Er zeigt auf, dass das Innenministerium einen Machtapparat bietet, mit dem man auch die Menschenrechte und die Menschenwürde untergraben kann. Wie allgemein bekannt hat Kickl als Minister das BMI geleitet. In „Kurz & Kickl“ gibt es keine großartige neue Enthüllung, er lässt aber durch das eine oder andere Gespräch tief in die Zusammenarbeit mit Politikern blicken, wie der Titel schon verrät, vor allem mit Kurz und Kickl. Mit letzterem war es zudem, beinahe unmöglich ein Gespräch zu finden. Zwischen den Zeilen hat mir persönlich die journalistische Schärfe gefehlt. Bei der Veröffentlichung wurde bereits gemutmaßt, ob der Autor des Buches nicht doch die Seiten wechselt: Vom Journalisten zum Politiker. In seinem Buch spricht Helmut Brandstätter selbst die Neos an und schreibt, dass sie im EU-Wahlkampf 2019 eine gemeinsame europäische Armee gefordert hat. Weiters spricht er auch die „Vereinigten Staaten von Europa“ an. Letzteres ebenfalls eine Forderung der Neos. Die Vermutung, dass er für diese Partei kandidieren würde war eine, die sich kurz nach der Veröffentlichung dieses Buches bestätigt hat. Ihm nun reinste und linke Wahlwerbung vorzuwerfen, wie in einigen Kommentaren zu lesen, ist allerdings nicht wahr und rührt von der Polemik einiger Internettrollen her.
  • Gregor Schwarzenbrunner
  • Buchhändler/-in

5/5

Journalismus vs. Politik

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Nach dem Ibiza-Skandal-Video, dass die Regierung 2019 in Österreich zu Fall gebracht hat, kam das Sachbuch „Kurz & Kickl – Ihr Spiel mit Macht und Angst“ zur rechten Zeit heraus. Es zeigt dem Leser das schwierige Verhältnis von Medien und Politik, und zeigt auf wie Österreich knapp und beinahe in einen autoritären Staat, wie Victor Orbán in Ungarn es mit den Medien gemacht hat, umgewandelt worden wäre und rechnet nonanet mit der türkis-blauen Regierung ab. Dazu schreibt er: "In Wirklichkeit war diese Regierung der Beginn des Weges in eine autoritäre Republik" Er zeigt auf, dass das Innenministerium einen Machtapparat bietet, mit dem man auch die Menschenrechte und die Menschenwürde untergraben kann. Wie allgemein bekannt hat Kickl als Minister das BMI geleitet. In „Kurz & Kickl“ gibt es keine großartige neue Enthüllung, er lässt aber durch das eine oder andere Gespräch tief in die Zusammenarbeit mit Politikern blicken, wie der Titel schon verrät, vor allem mit Kurz und Kickl. Mit letzterem war es zudem, beinahe unmöglich ein Gespräch zu finden. Zwischen den Zeilen hat mir persönlich die journalistische Schärfe gefehlt. Bei der Veröffentlichung wurde bereits gemutmaßt, ob der Autor des Buches nicht doch die Seiten wechselt: Vom Journalisten zum Politiker. In seinem Buch spricht Helmut Brandstätter selbst die Neos an und schreibt, dass sie im EU-Wahlkampf 2019 eine gemeinsame europäische Armee gefordert hat. Weiters spricht er auch die „Vereinigten Staaten von Europa“ an. Letzteres ebenfalls eine Forderung der Neos. Die Vermutung, dass er für diese Partei kandidieren würde war eine, die sich kurz nach der Veröffentlichung dieses Buches bestätigt hat. Ihm nun reinste und linke Wahlwerbung vorzuwerfen, wie in einigen Kommentaren zu lesen, ist allerdings nicht wahr und rührt von der Polemik einiger Internettrollen her.

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