Regierungen vereinheitlichten Stimmen für bessere Kontrolle Sprachpolitik, globale Wirtschaft und digitale Macht im Zeitalter moderner Nationalstaaten
30,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
ISBN
978-3-565-47349-6
Auflage
1
Erscheinungsdatum
03.06.2026
Einband
Taschenbuch
Verlag
EpubliSeitenzahl
164
Maße (B/H)
21/29,7 cm
Gewicht
511 g
Sprache
Deutsch
Dieses Buch analysiert die Mechanismen sprachlicher Vereinheitlichung vom kolonialen Zeitalter bis zur digitalen Gegenwart. Nationale Bildungssysteme, Verwaltungsstrukturen und Medienplattformen bevorzugten dominante Sprachen, während regionale Dialekte zunehmend aus öffentlichem Leben verdrängt wurden. Besonders globale Arbeitsmärkte verstärkten diese Entwicklung, da wirtschaftlicher Aufstieg oft an bestimmte Sprachkompetenzen gebunden blieb.
Auch Wissenschaft, Technologie und digitale Kommunikation reproduzierten neue sprachliche Hierarchien. Internationale Publikationen, Softwareplattformen und künstliche Intelligenz konzentrierten Aufmerksamkeit auf wenige Weltsprachen, wodurch kleinere Sprachgemeinschaften weiter an Reichweite verloren.
Sprache erscheint hier nicht nur als kulturelles Erbe, sondern als Ressource politischer und ökonomischer Macht in einer global vernetzten Gesellschaft.
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