Greedy Goose MBE3 So viele Leckereien! Schnappt euch, was in euren gierigen Gänseschnabel passt. Doch alles hat seine Grenzen und was zu viel ist, ist zu viel. Denn auch die gierigste Gans hat irgendwann den Schnabel voll, und wer zu viele Snacks der gleichen Sorte sammelt, wird diese nicht in Punkte umsetzen können. Ein locker-flockiges Kartenspiel mit viel Interaktion und Emotion. Da kommt Stimmung auf - egal, ob mit der Familie oder bei der nächsten Party! So spielt man Greedy Goose MBE3: * Breitet alle Karten als verdeckten Haufen in der Tischmitte aus und nehmt euch davon jeweils 3 Handkarten. * Bist du an der Reihe, deckst du so lange Karten auf, bis du aufhören möchtest. Dann darfst du alle offenliegenden Karten auf die Hand nehmen oder für die nächste Person liegen lassen. * Falls durch die zuletzt von dir aufgedeckte Karte jedoch zwei gleiche Karten zu sehen sind, musst du sofort alle offenen Karten auf die Hand nehmen. * Immer wenn du Karten auf die Hand nimmst, schaust du, ob du zu viele Karten einer Farbe auf der Hand hast. Die Zahl auf der Karte gibt an, wie viele Karten dieser Farbe du auf die Hand haben darfst. Hast du davon zu viele Karten, musst du alle Karten dieser Farbe abwerfen. * Durch Aktionskarten könnt ihr Mitspielenden Karten schenken oder klauen. * Das Spiel endet, sobald alle Karten in der Tischmitte aufgedeckt wurden. Alle Karten, die du dann noch auf der Hand hältst, bringen dir Punkte. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt. Inhalt: * 90 Spielkarten * 1 Spielanleitung Maße: 12,4 x 9,6 x 2,1 cm Autor: George Feledichuk Grafik: René Amthor Erfolgsfaktoren: * In wenigen Sätzen erklärt * Stimmungsreiches Spielgefühl mit Ärgerfaktor * Lustige Illustrationen
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Push-Your-Luck Kartenspiel á la Push oder Flip 7
Matthias am 16.04.2026
Bewertungsnummer: 3111339
Greedy Goose ist ein Push-Your-Luck Kartenspiel bei der man mit jeder gezogenen Karte abwägt, ob man noch eine Karte nachzieht oder seinen Zug beendet.
Zum Spiel:
Die Spielkarten werden in der Mitte ausgelegt und jeder erhält drei Handkarten ausgeteilt. In seinem Spielzug deckt man solange Karten auf, bis man stoppt oder man zwei gleiche Karten aufdeckt. Je nachdem muss man dann alle Karten auf die Hand nehmen oder darf sie liegen lassen für den nächsten Spieler. Der Clou dabei: Jeder Karte hat ein Limit, welches durch die Zahl in den Ecken jeder Karte angegeben wird. Überschreitet man in der Anzahl an gleichen Karten dieses Limit, muss man seine Karten abwerfen und der nächste Spieler ist am Zug.
Ziel ist es am Ende möglichst viele Handkarten zu besitzen, welche dann Punkte ergeben.
Fazit: Das Spiel lebt davon möglichst viele Karten aufzudecken und möglichst unter dem angezeigten Limit der Karten zu bleiben. Die Runden gehen bis alle 90 Karten aufgedeckt wurden. Ein Abwerfen von Karten lässt sich nicht vermeiden und man versucht immer wieder möglichst viele Handkarten zu behalten. Von der Spielmechanik erinnert das Spiel an Push und Flip 7, die Umsetzung ist gut gemacht und oftmals verlaufen die Runden chaotisch. Ebenso machen die Aktionskarten einem das Leben schwer, in dem sie einen zwingen weitere Karten zu ziehen, auch wenn man nicht mehr möchte. Klare Empfehlung für alle, die ein lockeres und leichtes Kartenspiel für kurze Runden suchen.
Review-Fazit zu „Greedy Goose“, einem tierischen Sammelspiel.
Bewertung aus Kottgeisering am 25.03.2026
Bewertungsnummer: 3089175
[Infos]
für: 2-6 Spieler
ab: 8 Jahren
ca.-Spielzeit: 20min.
Autoren: George Feledichuk, David „Duvey“ Rudow und Leo Taylor
Illustration: René Amthor
Verlag: Amigo Spiele
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral
[Download: Anleitung/Übersichten]
dt., engl.: - (s. Downloads)
[Fazit]
„GG“ ist eines dieser kleinen Kartenspiele, die auf den ersten Blick harmlos wirken, aber am Tisch erstaunlich schnell für Gelächter, Gezeter und schadenfrohes Geschnatter sorgen. Die Prämisse ist herrlich simpel. Die Spieler sind hungrige Gänse, die sich durch einen Haufen bunter Snacks futtern wollen. Doch wie im echten Gänseleben gilt, wer zu gierig wird, verliert alles, was nicht mehr in den Schnabel passt.
Der Ablauf ist ein klassischer Push‑your‑Luck‑Mechanismus, aber mit einem charmanten Twist. In seinem Zug deckt der Spieler eine Karte aus der verdeckten Tischmitte auf. Nach jeder Karte entscheidet man: weitermachen, aufhören oder passen. Weitermachen ist natürlich verlockend, denn jede Karte ist ein Punkt wert – und die blauen Einser sogar drei. Doch wehe, man deckt zweimal denselben Snack auf. Dann muss man alle offenliegenden Karten nehmen, ob man will oder nicht und prüfen, ob das persönliche Snacklimit überschritten wurde. Jede Farbe hat nämlich eine Obergrenze und wenn man darüber hinaus schlingt, spuckt die Gans die komplette Farbe wieder aus. Diese Karten sind dann aus dem Spiel – und das Triumphgefühl gleich mit.
Besonders würzig wird das Ganze durch die Aktionskarten, die wie kleine Gemeinheiten zwischen den Snacks lauern. Eine Karte verschenken, eine Karte klauen oder flexibel entscheiden, ob man gibt oder nimmt – das sorgt für genau die richtige Portion Chaos. Und natürlich kann auch hier ein unbedachter Griff dazu führen, dass man plötzlich zu viele Karten einer Farbe hat und alles verliert. Das Spiel lebt von diesen Momenten, in denen jemand triumphierend eine Karte mopst und im selben Atemzug merkt, dass er damit sein eigenes Snacklimit gesprengt hat.
Die Partie endet, sobald die letzte Karte aufgedeckt wurde. Dann zähltBen alle ihre Beute und wer die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt. Bei Gleichstand entscheidet die Vielfalt der Snacks – eine schöne thematische Note, denn eine ausgewogene Gans ist eben eine glückliche Gans.
„GG“ spielt sich flott, leichtfüßig und mit einem angenehm hohen „nur noch eine Karte!“-Faktor. Es ist ein Spiel, das man ohne große Erklärung auf den Tisch werfen kann, das aber trotzdem genug Spannung erzeugt, um auch erfahrene Spieler zu kitzeln. Die Mischung aus Risiko, Schadenfreude und kleinen taktischen Entscheidungen macht es zu einem idealen Absacker, Familienhit oder Pausenfüller. Und wie bei allen guten Push‑your‑Luck‑Spielen ist der wahre Spaß nicht das Gewinnen, sondern das kollektive Aufstöhnen, wenn jemand wieder einmal zu gierig war. Ein netter Spaß für zwischendurch.
[Note lt. Kompetenz-Team]
4 von 6 Punkten.
[Links]
BGG: -
HP: -
Ausgepackt: n/a
[Galerie: 3 Fotos]
-
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