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  • Produktbild: Säugetiere - Faszinierende Einblicke von und mit Sir David Attenborough [2 BRs]
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Säugetiere - Faszinierende Einblicke von und mit Sir David Attenborough [2 BRs]

1

31,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

367

Medium

Blu-ray

Anzahl

2

FSK

Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Studio

Polyband

Genre

Tiere/Natur- & Nationalparks/Lebensräume

Spieldauer

300 Minuten

Originaltitel

Mammals - Season 1

Sprache

Deutsch, Englisch

Tonformat

Deutsch: DTS HD 5.1, Englisch: DTS HD 5.1

Bildformat

16:9 (1,78:1), HD

Besetzung

David Attenborough

Regisseur

Justine Allan + weitere

Komponiert von

Thomas Farnon

Erscheinungsdatum

30.01.2026

Produktionsjahr

2024

Verpackung

Softbox

EAN

4006448368142

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

367

Medium

Blu-ray

Anzahl

2

FSK

Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Studio

Polyband

Genre

Tiere/Natur- & Nationalparks/Lebensräume

Spieldauer

300 Minuten

Originaltitel

Mammals - Season 1

Sprache

Deutsch, Englisch

Tonformat

Deutsch: DTS HD 5.1, Englisch: DTS HD 5.1

Bildformat

16:9 (1,78:1), HD

Besetzung

David Attenborough

Regisseur

Komponiert von

Thomas Farnon

Erscheinungsdatum

30.01.2026

Produktionsjahr

2024

Verpackung

Softbox

EAN

4006448368142

Herstelleradresse

MFP Tonträger
Carl-Miele-Straße 22
33442 Herzebrock-Clarholz
DE

Email: info@mfp.de

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Gegen diese Kameraleute war Sisyphos ein Weichei

VolkerM am 15.02.2026

Bewertungsnummer: 3046500

Bewertet: BluRay (Blu-ray)

Seit Jahrzehnten setzt die BBC weltweit die Maßstäbe für Naturdokumentationen. Niemand treibt einen derart großen Aufwand, keiner liefert schönere und eindrucksvollere Bilder. Eine weitere Konstante ist David Attenborough. Im Mai wird er 100 und hat auch bei „Säugetiere“ wieder den englischen Kommentartext gesprochen, mit seiner warmen, einfühlsamen und immer noch sicheren Stimme. Ich erinnere mich, dass man ihn mit über 90 auf einer sonnendurchglühten, vegetationslosen Sandbank vor Australien ausgesetzt hatte und er dort seinen Text vortrug, heute sitzt er „nur“ noch im Studio. Trotzdem bemerkenswert. Ebenfalls bemerkenswert sind die Bilder von „Säugetiere“. Drohnenflüge, Nachtaufnahmen, die mit für die Tiere unsichtbaren Infrarotscheinwerfern fast schon unwirklich scharf sind, slow motion und unglaubliche Telezooms, bei denen man das Farbspiel der Iris erkennt, lassen den Zuschauer ganz nah dabei sein. Ehrlich gesagt hat man nicht einmal den Ansatz einer Chance, so etwas selber einmal live zu erleben. Was für katastrophale Ausmaße z. B. der Safaritourismus in Afrika angenommen hat, zeigt besonders eindrücklich die Folge „Die neue Wildnis“, in der 50 Jeeps eine Löwin mit ihren Jungen einkesseln. Der Mensch lässt der Natur wirklich keinen Ausweg mehr. Doch manche Tiere erobern sich dafür die Städte zurück, wie die indischen Fischotter, die am hellichten Tag in großen Clans z. B. in Singapur unterwegs sind. Aber wer dem Menschen zu nahe kommt, wird schnell zum „Problembär“. Etwas problematisch sind aus meiner Sicht die „Vermenschlichung“ von tierischen Verhaltensweisen und die geskripteten Geschichten, die aus den vorhandenen Bildern konstruiert werden. Da sind Jagd- und Fluchtbilder erkennbar an unterschiedlichen Orten gedreht, Jäger und Opfer haben sich wahrscheinlich nie gesehen und natürlich gelingt die „Flucht“. Davon gibt es ziemlich viele Szenen, die nach demselben Muster aufbereitet wurden. Und der Kommentartext beschreibt oft nur das, was man sowieso sieht. Als David Attenborough noch aktiv in die Produktion eingebunden war, kam so etwas nicht vor, da lieferte der gesprochene Text immer ergänzende Hintergrundinformationen. Ein weiterer Punkt ist, dass der Fokus auf Arten liegt, die man schon oft gesehen hat. Es gibt über 6000 Säugetierarten auf der Erde, da muss man nicht wieder den Schwerpunkt bei Elefant, Löwe, Schimpanse und Buckelwal setzen, wobei mir einzelne Szenen sogar aus anderen BBC-Dokus bekannt vorkamen. Bei diesen „Allerweltsarten“ gibt es kaum etwas wirklich Neues zu erzählen. Es gab 2002 schon einmal eine 10-teilige Serie von Attenborough über Säugetiere, die war erheblich (!) abwechslungsreicher. Inhaltlich darf ich Kritik üben, was die technische und gestalterische Qualität angeht, gibt es dagegen keinerlei Abstriche. Das ist derzeit nicht zu toppen und grenzt schon an Magie und wer das sehenswerte Making-of anschaut, der weiß, mit was für einem gigantischen Aufwand diese Magie entsteht. Die Liste der Kameraleute ist endlos und jeder davon hat im Durchschnitt noch keine 5 Minuten Filmmaterial geliefert. Sisyphos war ein Weichei dagegen.

Gegen diese Kameraleute war Sisyphos ein Weichei

VolkerM am 15.02.2026
Bewertungsnummer: 3046500
Bewertet: BluRay (Blu-ray)

Seit Jahrzehnten setzt die BBC weltweit die Maßstäbe für Naturdokumentationen. Niemand treibt einen derart großen Aufwand, keiner liefert schönere und eindrucksvollere Bilder. Eine weitere Konstante ist David Attenborough. Im Mai wird er 100 und hat auch bei „Säugetiere“ wieder den englischen Kommentartext gesprochen, mit seiner warmen, einfühlsamen und immer noch sicheren Stimme. Ich erinnere mich, dass man ihn mit über 90 auf einer sonnendurchglühten, vegetationslosen Sandbank vor Australien ausgesetzt hatte und er dort seinen Text vortrug, heute sitzt er „nur“ noch im Studio. Trotzdem bemerkenswert. Ebenfalls bemerkenswert sind die Bilder von „Säugetiere“. Drohnenflüge, Nachtaufnahmen, die mit für die Tiere unsichtbaren Infrarotscheinwerfern fast schon unwirklich scharf sind, slow motion und unglaubliche Telezooms, bei denen man das Farbspiel der Iris erkennt, lassen den Zuschauer ganz nah dabei sein. Ehrlich gesagt hat man nicht einmal den Ansatz einer Chance, so etwas selber einmal live zu erleben. Was für katastrophale Ausmaße z. B. der Safaritourismus in Afrika angenommen hat, zeigt besonders eindrücklich die Folge „Die neue Wildnis“, in der 50 Jeeps eine Löwin mit ihren Jungen einkesseln. Der Mensch lässt der Natur wirklich keinen Ausweg mehr. Doch manche Tiere erobern sich dafür die Städte zurück, wie die indischen Fischotter, die am hellichten Tag in großen Clans z. B. in Singapur unterwegs sind. Aber wer dem Menschen zu nahe kommt, wird schnell zum „Problembär“. Etwas problematisch sind aus meiner Sicht die „Vermenschlichung“ von tierischen Verhaltensweisen und die geskripteten Geschichten, die aus den vorhandenen Bildern konstruiert werden. Da sind Jagd- und Fluchtbilder erkennbar an unterschiedlichen Orten gedreht, Jäger und Opfer haben sich wahrscheinlich nie gesehen und natürlich gelingt die „Flucht“. Davon gibt es ziemlich viele Szenen, die nach demselben Muster aufbereitet wurden. Und der Kommentartext beschreibt oft nur das, was man sowieso sieht. Als David Attenborough noch aktiv in die Produktion eingebunden war, kam so etwas nicht vor, da lieferte der gesprochene Text immer ergänzende Hintergrundinformationen. Ein weiterer Punkt ist, dass der Fokus auf Arten liegt, die man schon oft gesehen hat. Es gibt über 6000 Säugetierarten auf der Erde, da muss man nicht wieder den Schwerpunkt bei Elefant, Löwe, Schimpanse und Buckelwal setzen, wobei mir einzelne Szenen sogar aus anderen BBC-Dokus bekannt vorkamen. Bei diesen „Allerweltsarten“ gibt es kaum etwas wirklich Neues zu erzählen. Es gab 2002 schon einmal eine 10-teilige Serie von Attenborough über Säugetiere, die war erheblich (!) abwechslungsreicher. Inhaltlich darf ich Kritik üben, was die technische und gestalterische Qualität angeht, gibt es dagegen keinerlei Abstriche. Das ist derzeit nicht zu toppen und grenzt schon an Magie und wer das sehenswerte Making-of anschaut, der weiß, mit was für einem gigantischen Aufwand diese Magie entsteht. Die Liste der Kameraleute ist endlos und jeder davon hat im Durchschnitt noch keine 5 Minuten Filmmaterial geliefert. Sisyphos war ein Weichei dagegen.

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  • - Originalkommentar von Sir David Attenborough
    - 50 Min. Making-of