ACHTUNG! Nur zum Gebrauch für Kinder über 10 Jahre. Benutzung nur unter der genauen Aufsicht von Erwachsenen. Anweisung vor Gebrauch lesen, befolgen und nachschlagebereit halten. Für Kinder unter 3 Jahren nicht geeignet. Erstickungsgefahr, da kleine Teile verschluckt oder eingeatmet werden können.
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
05.03.2026
EAN
4002051685799
Warnhinweis
ACHTUNG! Nur zum Gebrauch für Kinder über 10 Jahre. Benutzung nur unter der genauen Aufsicht von Erwachsenen. Anweisung vor Gebrauch lesen, befolgen und nachschlagebereit halten. Für Kinder unter 3 Jahren nicht geeignet. Erstickungsgefahr, da kleine Teile verschluckt oder eingeatmet werden können.
Ein Einhorn oder Pirat? Wer schafft es, die coolste Fantasy-Geschichte zusammenzustellen? In diesem fantasievollen Spiel vom Autor des Spiels Sky Team wetteifern zwei Spielerinnen und Spieler darum, die besten Fantasy-Charaktere für ihr Buch zu erschaffen. Runde für Runde wird abwechselnd ein Würfel aus dem gemeinsamen Würfelpool gewählt und auf einem Fantasiewesen platziert, um diesem Leben einzuhauchen. Wer schafft es als erster, 20 Kapitel zu vollenden oder 7 Symbole einer Farbe zu sammeln und mit den coolsten Fantasiewesen zu punkten? Die liebevoll illustrierten Karten und viel Interaktion sorgen für Spannung bis zum letzten Würfel. Für zwei Personen ab zehn Jahren. / 1 Anleitung, 15 Würfel, 66 Karten, 2 Tintenfässer, 1 Start-Tintenfass, 1 Kapitel-Leiste, 2 Schreibtische, 6 austauschbare Siegbedingungen, 12 Joker-Plättchen
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Gefällt uns nicht, für uns kein gutes Spiel
Matthias am 20.04.2026
Bewertungsnummer: 3114909
Fantasy Ink hatten wir vorbestellt, bevor wir das Spiel überhaupt kannten. Durch die positiven Erfahrungen der letzten 2 Personen Spiele von Kosmos und da Fantasy Ink auch vom Autor des Spiels Sky Team stammt, hatten wir da blindes Vertrauen. Leider kommt das Spiel bei uns nicht gut an, was nicht an den zu hohen Erwartungen sondern viel mehr an der Spielmechanik selbst liegt. Dazu in der Rezension später mehr.
Spielmaterial:
Das Spielmaterial ist in gewohnt guter Qualität. Von der Größe ist die Box ähnlich wie bei Tag Team oder Sky Team. Die Spielkarten sind kleiner als normale Spielkarten und habe schöne Illustrationen von Fantasiewesen. Daneben sind noch Würfel in verschiedenen Farben enthalten, die auch kleiner normale Würfel sind. Zudem gibt es noch ein paar Stanzbögen, die das Spielfeld darstellen.
Zum Spiel selbst:
Um zu gewinnen muss man entweder 20 Punkte erreichen oder die Siegbedingungen erfüllen durch das Sammeln von zwei unterschiedlichen farbigen Karten. Im Zug selbst werden in jedem Feld der Spieler Karten ausgelegt, die man durch Erfüllen von Bedingungen in seine Auslage verschieben kann. Diese Bedingungen werden erfüllt durch das Platzieren von Würfeln auf der Karte. Das Platzieren der Würfel ist auch die Mechanik des Spiel. Dabei steht ein gemeinsamer Würfelpool in der Mitte bereit, von dem jeder Spieler abwechselnd sich einen Würfel aussucht und auf einer seiner Karten platziert oder den Würfel abwirft und dadurch einen Joker bekommt. Sind alle Würfel aufgebraucht endet der Durchgang und der nächste Durchgang beginnt. Jeder Durchgang beginnt dabei mit 4 neuen Karten in der Auslage. Diese Karten werden in der obersten Reihe platziert. Insgesamt gibt es drei Reihen. Nach jedem Durchgang wandern die Karten eine Reihe nach unten und Karten aus der dritten Reihe werden aus dem Spiel genommen und können Minuspunkte bringen.
Bei den verfügbaren Jokern gibt es drei Arten, Farbe eines Würfels änder, Wert eines Würfels ändern oder die Würfel im Pool neu würfeln.
Zum Platzieren eines Würfels auf einer Karte muss deren Bedingung passen, also richtige Farbe, richtiger Wert oder beides. Sind alle Bedingungen auf der Karte erfüllt, nimmt man die Karte aus seiner rechten Auslage und platziert sie in der linken Auslage und erhält die Anzahl an Punkten, die auf der Karte angegeben sind.
Das geht solange bis jemand 20 Punkte oder die richtigen Karten gesammelt hat um die Siegbedingung zu erfüllen.
Für eine zusätzliche Variante sind noch drei Trank-Karten vorhanden. Von diesen erhält jeder eine Karte, mit dieser darf man zum Beispiel einmal dem Gegner etwas von Feld nehmen und wirken wie eine zusätzliche Fähigkeit.
Fazit und Kritik:
An sich klingt das Spiel erst mal gut. Ich habe es auch schon mehr als 15 mal gespielt und mir einen besseren Eindruck vom Spiel machen zu können. Leider kann das Spiel einfach nicht überzeugen, da dem Spiel etwas grundsätzliches fehlt. Zusammengefasst kann man sagen, dass es ein Würfel-Platzierungs-Mechanismus ist ohne jeglichen Kniff.
Beim Spielen hat man anfangs den Eindruck, man könne taktieren oder eine Strategie fahren, aber das ist schlicht nicht vorhanden und erlaubt das Spiel auch einfach nicht. Die einzige Interaktion mit dem Gegner besteht darin, dass man Würfel aus dem gemeinsamen Würfelpool entnimmt und beim anfänglichen Auslegen neuer Karten nach jedem Durchgang. Ansonsten spielt man nur aneinander vorbei bis jemand die Punkte oder Siegbedingung erfüllt. Bei uns stellte sich aber heraus, dass der Sieg eigentlich immer durch die Punkte erfüllt wird.
Anfangs denkt man zudem, dass man sich auch mal Würfel schnappt, die der Gegner braucht, um es ihm zu erschweren. Nach mehreren Runden wird aber klar, dass die Möglichkeit sich nicht ergibt aus zwei Gründen: 1. Es zu leicht Joker zu erhalten und die Würfel zu verändern. 2. Nehme ich mal einen Würfel, den ich vielleicht nicht unbedingt brauche, dann kann ich meine unterste Kartenreihe nicht schnell genug mit Würfeln füllen, was dann beim Entfernen der untersten Kartenreihe Minuspunkte bringt und mir mehr Nachteile beschert, als dass es sich lohnt dem Gegner einen Würfel, den er braucht weg zu schnappen.
Da möchte ich auch die Hauptkritik benennen: Nach den ersten Spielrunden fällt auf, dass man eigentlich nur beschäftigt ist, die unterste Kartenreihe mit Würfeln zu belegen, da die Minuspunkte einen zu starken Einfluss haben können. Man merkt schnell, dass das Spiel sehr repetiv ist und man nichts anderes macht als stupide einen Würfel aus der Mitte zu nehmen auf eine seiner unteren Karten zu legen und wenn die Karte voll ist, in die linke Auslage zu schieben. Das wiederholt sich solange bis einer gewonnen hat. Ansonsten macht man gefühlt nichts.
Das Spiel besteht nur aus dem Grundprinzip des Würfel-Platzierens, ohne mehr zu liefern. Da fragt man sich schnell, warum man das Spiel kaufen oder spielen sollte, denn es fehlt ein Kniff oder etwas, damit das Spiel sich von anderen unterscheidet oder überhaupt interessant macht.
Zudem haben wir uns auch gefragt, was es zu einem 2 Personen Spiel machen soll, denn es fehlt jeglicher Duell- oder Taktik-Charakter. Im Prinzip kann man auch einfach Würfelkönig oder Monster 12 spielen, denn diese Runden die gleiche Spielmechanik besser ab. Daher fühlt sich Fantasy Ink für uns etwas künstlich auf 2 Personen limitiert an.
Das Spielmaterial, die Illustrationen und das schöne Cover wollen wir hervorheben. Das Spiel selbst lohnt sich leider nicht und wir können sagen, dass man es getrost stehen lassen kann.
Wer Würfel-Platzierungs-Spiele (oder Dice Placement) mag, dem empfehlen wir stattdessen für zwischendurch Dragonwood, Monster 12, Würfelkönig oder Beutezug.
Für Kenner auch Die Weiße Burg, Die Weiße Burg - Das Duell oder Rajas of the Ganges.
Wer ein reines 2 Personen Spiel mit Würfeln sucht, sollte sich auch Soul Dice oder Sky Team anschauen.
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