Verwirrung der Gefühle Der neue Dr. Laurin 126 - Arztroman
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Sprache:Deutsch
3,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Verkaufsrang
53967
Erscheinungsdatum
04.06.2024
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
680 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783989865075
Die Familiengeschichte des Klinikchefs Dr. Leon Laurin tritt in eine neue Phase, die in die heutige moderne Lebenswelt passt.
Da die vier Kinder der Familie Laurin langsam heranwachsen, möchte Dr. Laurins Frau, Dr. Antonia Laurin, endlich wieder als Kinderärztin arbeiten. Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen.
Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert.
Kirsten Fischer sah den dreizehnjährigen Jungen, der mit verstocktem Gesicht vor ihr saß, nachdenklich an, ohne etwas zu sagen. Er hieß Merlin, aber er hatte so gar nichts von einem Zauberer an sich. Er war etwas zu dick und bewegte sich schwerfällig. Man sah ihm an, dass er viel saß oder lag und für Sport wenig übrig hatte. Im Vergleich zu seinem Körper war sein Gesicht erstaunlich schmal, aber er hatte bereits jetzt einen mürrischen Zug um den Mund, der sich mit der Zeit eingraben würde, wenn es nicht gelang, ihn auf einen anderen Weg zu bringen. Schöne Augen hatte er, das war Kirsten sofort aufgefallen. Sie waren blau und groß und von schwarzen Wimpern umrahmt, obwohl Merlins Haare dunkelblond waren. Er könnte, dachte Kirsten nicht zum ersten Mal, ein hübscher Junge sein, wenn er freundlicher in die Welt gucken würde. Sie dehnte das Schweigen aus, weil sie hoffte, so eher zum Ziel zu gelangen. Die meisten Menschen konnten nämlich Schweigen nicht gut ertragen, und so fingen sie irgendwann an zu reden, auch wenn sie sich vorgenommen hatten, genau das nicht zu tun. Merlin war ein notorischer Unruhestifter. In letzter Zeit wurde er oft auch aggressiv, schon mehrmals hatte er andere Schüler angegriffen. Immer waren es Jungen gewesen, die schwächer waren als er, an Stärkere traute er sich natürlich nicht heran. Die bisherige Schulpsychologin hatte an Kirstens erstem Arbeitstag gesagt: »Meinen Burn-out habe ich unter anderem Merlin Siebthal zu verdanken. Denken Sie an mich, wenn Sie mit ihm zu tun haben.« »Er hat mich genervt«, sagte Merlin jetzt in die Stille hinein. »Er ist ein blöder Angeber.« »Womit hat er angegeben?«, fragte Kirsten ganz sachlich.
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