Julias Weg ins Glück? Der Bergpfarrer 474 - Heimatroman
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Sprache:Deutsch
3,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Verkaufsrang
56128
Erscheinungsdatum
07.05.2024
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
778 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783989863699
Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert.
Julia Dippl hatte den Abendessentisch besonders liebevoll gedeckt. An diesem Tag, es war der 27. September, war es genau ein Jahr her, dass sie und Manfred sich verlobt hatten. Julia wollte keinen großen Akt aus diesem Jahrestag machen, aber sie fand es einfach schön, ihn in besonderer Stimmung zu genießen. Manfred Ebner, ihr Verlobter, war Außendienstmitarbeiter bei einem Münchener Großhandel für Bürobedarf. Er und Julia kannten sich seit über drei Jahren. Es ging auf achtzehn Uhr zu. Julia hatte sich an diesem Tag schon etwas früher freigenommen, um alles für den Abend vorzubereiten. Sie wollte Manfred mit seiner Leibspeise verwöhnen; Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln. Der Geruch des bratenden Fleisches erfüllte die Wohnung. Auf dem Tisch standen eine Flasche Trollinger, rot und halbtrocken, wie Manfred den Wein liebte, sowie zwei Gläser. Julia wollte an diesem Abend ihre Beziehung mit Manfred etwas auffrischen, denn was vor drei Jahren so liebevoll begonnen hatte, war Alltag geworden. Darum hatte sie sich für Manfred schön gemacht und einen engen, schwarzen Rock angezogen, der nicht ganz bis zu den Knien reichte, eine transparente Strumpfhose sowie eine dunkelgrüne Bluse. Rock und Bluse brachten ihre weiblichen Proportionen voll zur Geltung. Die langen, blonden Haare, die sie meistens zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden oder aufgesteckt hatte, trug sie offen, Augen und Lippen waren dezent geschminkt. Alles in allem war die dreißigjährige Julia eine sehr schöne, begehrenswerte und verführerische Frau, deren Ausstrahlung sich kein Mann entziehen konnte. Leider hatte sich Manfred in den vergangenen Monaten zu einem ausgesprochenen Langweiler entwickelt. An den Abenden saß er am liebsten auf der Couch, schaute auf den Fernseher und trank dazu Bier. Er hatte an Gewicht zugelegt und von dem einmal so sportlichen Typ war nicht mehr viel übrig geblieben. Wenn sie irgendeine Unternehmung vorschlug, lehnte er mit fadenscheinigen Argumenten ab.
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