Die Nachbarn

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Beschreibung

Details

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

Verlag Klaus Wagenbach

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

Verlag Klaus Wagenbach

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1041 KB

Übersetzt von

Gerd Busse

Sprache

Deutsch

EAN

9783803143785

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Voskuils private Herausforderungen

Bewertung aus Bayreuth am 28.11.2023

Bewertungsnummer: 2078092

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Von Voskuil hatte ich schon die bekannte Büro-Reihe, die in den Niederlanden ein enormer Erfolg war, komplett gelesen. „Die Nachbarn“ hat mit dieser Reihe nichts zu tun. Zwar tauchen hin und wieder einzelne bekannte Charaktere aus ihr auf oder sie werden kurz erwähnt, letztlich geht es hier aber ausschließlich um Maarten (Voskuils Alter Ego) und Nicolien Konings Verhältnis zu zwei neu in ihrem Haus eingezogenen Nachbarn, Peer und Petrus, einem schrulligen, sehr unterschiedlichen Paar mit noch dazu deutlichem Altersunterschied. Maarten, der sich im Umgang mit anderen Menschen schon immer schwer tut, findet auch mit den neuen Nachbarn keine gemeinsame Wellenlänge. Vieles an Peers und Petrus Verhalten befremdet ihn. Umso begeisterter von ihnen ist dagegen Nicolien, die Peer und Petrus schon alleine wegen ihres offenen Zusammenlebens als gesellschaftlich benachteiligt ansieht. Maarten kann dies nicht nachvollziehen, was in der Folge zu ständigen Streitereien zwischen den Eheleuten führt. Oft geht es nur um vermeintliche Kleinigkeiten, doch selbst bei kleinsten Meinungsverschiedenheiten oder z.B. Maartens Wortwahl zeigt sich Nicolien immens unnachgiebig und bricht quasi aus dem Nichts den nächsten Streit vom Zaun. All dies nimmt einen Großteil des Buches ein und hier hätte ich mir an manchen Stellen schon eine etwas straffere Erzählweise gewünscht. Im zweiten Teil des Buchs kippt dann nach und nach die Stimmung. Auch aus Nicoliens Sicht läuft nicht mehr alles reibungslos mit Peer und Petrus und es fällt ihr zunehmend schwer, ihre positive Grundhaltung den beiden Männern gegenüber aufrechtzuerhalten. „Die Nachbarn“ wurde von Voskuil im Jahr 2001 fertiggestellt, doch seine Ehefrau sprach sich zunächst gegen eine Veröffentlichung aus, vor allem aus Sorge, einer der Protagonisten könnte sich wiedererkennen. Erst nach dessen Tod im Jahr 2011 (und damit 3 Jahre nach Voskuils Tod) stimmte sie der Veröffentlichung des Romans zu. Auch wenn es ein eigenständiges, abgeschlossenes Buch ist, empfiehlt es sich meines Erachtens, wenn man „Das Büro“ bzw. zumindest einen Teil davon schon gelesen hat. Die Charaktere Maarten und Nicolien sind einem dann vertrauter und man kann ihr Handeln und ihre Schwierigkeiten sowohl miteinander als auch mit Peer und Petrus besser nachvollziehen. Verglichen mit der Büro-Reihe ist „Die Nachbarn“ eine eher ruhige Erzählung, viel spielt sich im Haus und im privaten Umfeld ab, mit der Außenwelt und anderen Personen gibt es abgesehen von ein paar Ausflügen und Einkaufsgängen nur wenig Berührungspunkte. Dennoch hat mir das Lesen Freude gemacht, insbesondere weil ich den knappen, präzisen Schreibstil Voskuils liebe. Für Fans von Voskuil ist das Buch ohnehin ein Pflichtkauf.
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Voskuils private Herausforderungen

Bewertung aus Bayreuth am 28.11.2023
Bewertungsnummer: 2078092
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Von Voskuil hatte ich schon die bekannte Büro-Reihe, die in den Niederlanden ein enormer Erfolg war, komplett gelesen. „Die Nachbarn“ hat mit dieser Reihe nichts zu tun. Zwar tauchen hin und wieder einzelne bekannte Charaktere aus ihr auf oder sie werden kurz erwähnt, letztlich geht es hier aber ausschließlich um Maarten (Voskuils Alter Ego) und Nicolien Konings Verhältnis zu zwei neu in ihrem Haus eingezogenen Nachbarn, Peer und Petrus, einem schrulligen, sehr unterschiedlichen Paar mit noch dazu deutlichem Altersunterschied. Maarten, der sich im Umgang mit anderen Menschen schon immer schwer tut, findet auch mit den neuen Nachbarn keine gemeinsame Wellenlänge. Vieles an Peers und Petrus Verhalten befremdet ihn. Umso begeisterter von ihnen ist dagegen Nicolien, die Peer und Petrus schon alleine wegen ihres offenen Zusammenlebens als gesellschaftlich benachteiligt ansieht. Maarten kann dies nicht nachvollziehen, was in der Folge zu ständigen Streitereien zwischen den Eheleuten führt. Oft geht es nur um vermeintliche Kleinigkeiten, doch selbst bei kleinsten Meinungsverschiedenheiten oder z.B. Maartens Wortwahl zeigt sich Nicolien immens unnachgiebig und bricht quasi aus dem Nichts den nächsten Streit vom Zaun. All dies nimmt einen Großteil des Buches ein und hier hätte ich mir an manchen Stellen schon eine etwas straffere Erzählweise gewünscht. Im zweiten Teil des Buchs kippt dann nach und nach die Stimmung. Auch aus Nicoliens Sicht läuft nicht mehr alles reibungslos mit Peer und Petrus und es fällt ihr zunehmend schwer, ihre positive Grundhaltung den beiden Männern gegenüber aufrechtzuerhalten. „Die Nachbarn“ wurde von Voskuil im Jahr 2001 fertiggestellt, doch seine Ehefrau sprach sich zunächst gegen eine Veröffentlichung aus, vor allem aus Sorge, einer der Protagonisten könnte sich wiedererkennen. Erst nach dessen Tod im Jahr 2011 (und damit 3 Jahre nach Voskuils Tod) stimmte sie der Veröffentlichung des Romans zu. Auch wenn es ein eigenständiges, abgeschlossenes Buch ist, empfiehlt es sich meines Erachtens, wenn man „Das Büro“ bzw. zumindest einen Teil davon schon gelesen hat. Die Charaktere Maarten und Nicolien sind einem dann vertrauter und man kann ihr Handeln und ihre Schwierigkeiten sowohl miteinander als auch mit Peer und Petrus besser nachvollziehen. Verglichen mit der Büro-Reihe ist „Die Nachbarn“ eine eher ruhige Erzählung, viel spielt sich im Haus und im privaten Umfeld ab, mit der Außenwelt und anderen Personen gibt es abgesehen von ein paar Ausflügen und Einkaufsgängen nur wenig Berührungspunkte. Dennoch hat mir das Lesen Freude gemacht, insbesondere weil ich den knappen, präzisen Schreibstil Voskuils liebe. Für Fans von Voskuil ist das Buch ohnehin ein Pflichtkauf.

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2 Sterne

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 11.11.2023

Bewertungsnummer: 2066097

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Nicolien begrüßt den Zuzug der neuen Nachbarn ins Mehrparteienhaus überschwänglich. Ihr Mann Maarten hingegen beschließt nach nur einer Begegnung, die beiden Männer völlig uninteressant zu finden. Der Kontakt zu Petrus und Peer ist zunächst bemüht freundlich, nimmt dann zusehends groteske Formen an. Die Auseinandersetzungen zwischen Maarten und Nicolien über die Nachbarn im Speziellen und Außenseiter im Allgemeinen werden immer fundamentaler. In fulminanten Streitszenen schafft J.J. Voskuil das bewegende und vor allem urkomische Porträt einer Ehe im Zeichen einer unlösbaren Frage. Dieses Puzzlestück aus Voskuils literarischem Universum, wie immer kongenial übersetzt von Gerd Busse, durfte erst nach dem Tod des Autors veröffentlicht werden. Zu groß war die Sorge, das Porträt der misslingenden Freundschaft könnte die realen Vorbilder verdrießen.“ Der Buchtitel sagt es bereits: es geht um eine Sicht auf die Nachbarschaft. Maartens und Nicoliens Geschichte rund um ihre neuen Nachbarn ist am Anfang des Buches ja noch recht interessant zu verfolgen. Das ändert sich aber von Seite zu Seite zusehest ins Negative. Beide hetzen sich gegenseitig so gegeneinander auf, dass aus dem vermeintlichen anfänglich „Spaß“ bald Ernst wurde und die Beziehung der Beiden leidet. Extrem leidet! Nicoliens Art empfand ich mehr als übertrieben. Ihr Beschützerinstinkt der neuen und noch dazu schwulen Nachbarn gegenüber war einfach unglaubwürdig bzw. man merkte Nicolien einfach an, sie brauchte eine Aufgabe der sie sich zu 100% widmen konnte - nur hat keiner gefragt ob man es möchte und auch ihr Ehemann wird bewusst nur noch falsch verstanden. Das Pärchen Peer und Petrus leben ebenfalls ihr Leben mit all ihren Macken und „Gewohnheiten“. Die bereits im Klappentext so hochgelobten Streitszenen nerven ab einem gewissen Zeitpunkt bis sie dann zum Schluss einfach nur noch langweilen. „Urkomisch“ empfand ich diese Geschichte überhaupt nicht, im Gegenteil. Es ist traurig mit anzusehen wie Nicolien immer weiter in eine für Maarten fremde Welt abtaucht, wo er ihr nicht folgen kann und will. Und Peer und Petrus gehen ebenfalls irgendwann einen seltsamen Weg des Unergründlichen. Der Schreibstil ist ebenfalls recht schnell zum gähnen: die Tagebuch-Form wird aus Maartens Sicht erzählt. Das geschieht alles recht steif und wie gesagt, es fällt schwer der Geschichte mit Genuss bis zum Schluss zu folgen. 2 von 5 Sterne hierfür
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2 Sterne

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 11.11.2023
Bewertungsnummer: 2066097
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Nicolien begrüßt den Zuzug der neuen Nachbarn ins Mehrparteienhaus überschwänglich. Ihr Mann Maarten hingegen beschließt nach nur einer Begegnung, die beiden Männer völlig uninteressant zu finden. Der Kontakt zu Petrus und Peer ist zunächst bemüht freundlich, nimmt dann zusehends groteske Formen an. Die Auseinandersetzungen zwischen Maarten und Nicolien über die Nachbarn im Speziellen und Außenseiter im Allgemeinen werden immer fundamentaler. In fulminanten Streitszenen schafft J.J. Voskuil das bewegende und vor allem urkomische Porträt einer Ehe im Zeichen einer unlösbaren Frage. Dieses Puzzlestück aus Voskuils literarischem Universum, wie immer kongenial übersetzt von Gerd Busse, durfte erst nach dem Tod des Autors veröffentlicht werden. Zu groß war die Sorge, das Porträt der misslingenden Freundschaft könnte die realen Vorbilder verdrießen.“ Der Buchtitel sagt es bereits: es geht um eine Sicht auf die Nachbarschaft. Maartens und Nicoliens Geschichte rund um ihre neuen Nachbarn ist am Anfang des Buches ja noch recht interessant zu verfolgen. Das ändert sich aber von Seite zu Seite zusehest ins Negative. Beide hetzen sich gegenseitig so gegeneinander auf, dass aus dem vermeintlichen anfänglich „Spaß“ bald Ernst wurde und die Beziehung der Beiden leidet. Extrem leidet! Nicoliens Art empfand ich mehr als übertrieben. Ihr Beschützerinstinkt der neuen und noch dazu schwulen Nachbarn gegenüber war einfach unglaubwürdig bzw. man merkte Nicolien einfach an, sie brauchte eine Aufgabe der sie sich zu 100% widmen konnte - nur hat keiner gefragt ob man es möchte und auch ihr Ehemann wird bewusst nur noch falsch verstanden. Das Pärchen Peer und Petrus leben ebenfalls ihr Leben mit all ihren Macken und „Gewohnheiten“. Die bereits im Klappentext so hochgelobten Streitszenen nerven ab einem gewissen Zeitpunkt bis sie dann zum Schluss einfach nur noch langweilen. „Urkomisch“ empfand ich diese Geschichte überhaupt nicht, im Gegenteil. Es ist traurig mit anzusehen wie Nicolien immer weiter in eine für Maarten fremde Welt abtaucht, wo er ihr nicht folgen kann und will. Und Peer und Petrus gehen ebenfalls irgendwann einen seltsamen Weg des Unergründlichen. Der Schreibstil ist ebenfalls recht schnell zum gähnen: die Tagebuch-Form wird aus Maartens Sicht erzählt. Das geschieht alles recht steif und wie gesagt, es fällt schwer der Geschichte mit Genuss bis zum Schluss zu folgen. 2 von 5 Sterne hierfür

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von J.J. Voskuil

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