Science Fiction Dreierband 3042
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.06.2023
Verlag
Uksak E-BooksSeitenzahl
(Printausgabe)
Dateigröße
3253 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783738979329
Eine unendlich weite Welt (Alfred Bekker)
Lennox und das Zeitfeld (Jo Zybell)
Krieg in der Hohlwelt (Luc Bahl)
Im Verlauf des 23.Jahrhunderts wird die Menschheit durch Angriffe aggressiver Alien-Zivilisationen bedroht. Die Raumschiffe des Space Army Corps stellen sich diesen Bedrohungen entgegen und erforschen die Weite des Alls.
Er hetzte keuchend durch das Unterholz. Die Sengulian-Lianen blieben mit ihren feinen Widerhaken an ihm hängen, zerrissen, zogen sich blitzartig zusammen und schlugen in ihrem Todeskampf wie Peitschenhiebe auf ihn ein. Sie zerrten immer wieder ganze Fetzen aus seinem Fell, und er reckte den Kopf so hoch wie möglich, um sein Gesicht, die empfindliche Nase und die großen Augen vor den Lianenschlägen zu schützen.
Ein Fehler. Denn deshalb hörte er das Surren nicht. Erst als sich die Schlinge um seinen Hals legte und ruckartig zusammenzog, begriff er voller Panik, was geschehen war ...
Er taumelte. Von einem Moment zum nächsten blieb ihm die Luft weg. Instinktiv bohrten sich seine Krallen in das dünne Seil, das sich unerbittlich um seinen Hals geschnürt hatte. Vergeblich versuchte er, seine Krallen noch zwischen Hals und Schlinge zu schieben. Je mehr er an der würgenden Schnur zog, desto enger wurde sie. Die Führungsleine, die aus der Wurfangel herausgeschnellt worden war, war straff gespannt. An ihrem Ende hing die tödliche Schlinge, die sich um seinen Hals gewunden hatte. Der Jäger - zweifellos einer seiner Kameraden - wollte ihn unter keinen Umständen entkommen lassen. Ihm wurde schwarz vor Augen. Verzweifelt versuchte er, wenigstens noch einen winzigen Luftrest in seine flatternden Lungen zu saugen. Vergeblich. Mit einer seltsamen Klarheit war ihm bewusst, dass zuerst sein Gehirn versagen, bevor auch der Rest seines Körpers aufgeben würde.
Zu oft hatte er selbst schon den Todeskampf seiner Gegner beobachtet, die er mit der Jagdschlinge eingefangen hatte, um sich Illusionen über sein eigenes Schicksal zu machen. Trotzdem gab er einfach nicht auf. Aber auch das war völlig normal ...
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