Emily Horowitz ist als Künstlerin, Frau eines modern-orthodoxen Rabbiners und Mutter zweier Söhne einiges an Chaos gewohnt. Ein spontaner Umzug nach Dublin bringt sie jedoch völlig aus dem Gleichgewicht. Was hatte sich ihr Mann nur dabei gedacht, ausgerechnet in Dublin eine neue Stelle anzunehmen? Und das ohne sich vorher mit ihr abzusprechen! In Irland angekommen, ignoriert sie Andrew, der viel lieber als Mordechai durch die Welt geht, mehr denn je. Emily vermisst ihre Freunde und Familie ungemein. Dann lernt sie plötzlich Joshua kennen, mit dem sie mehr gemeinsam hat, als ihr lieb ist... Als dann auch noch lang gehütete Familiengeheimnisse ans Licht kommen, ist das Schlamassel perfekt.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Moma
5/5
03.04.2023
eBook (ePUB)
Spannend und fesselnd
Das Cover finde ich sehr ansprechend und den Titel interessant.
Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten mit den ganzen jüdischen Begriffen, die aber sehr gut im beigefügten Glossar beschrieben sind. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und ich kann mich sehr gut in Emily, Künstlerin, Mutter zweier Kinder und die Frau eines modern-orthodoxen Rabbiners, hineinversetzen. Als sie aufgrund eines Stellenangebots ihres Mannes plötzlich nach Dublin umziehen müssen, bricht für sie das Chaos aus. Sie muss alles zurücklassen. Ihre Familie, wie Eltern und Geschwister sowie auch Freunde. Der Rabbiner überlässt seine Frau sich selbst und geht nur seiner Arbeit und seinen Hobbys nach. Es wird nur immer wieder an die strengen Regeln des jüdischen Glaubens erinnert. Als Emily Joshua kennen lernt, mit dem sie vieles gemeinsam hat, fühlt sie sich nicht mehr so einsam in Irland.
Der Roman ist sehr spannend und flüssig geschrieben. Am Ende wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende hätte ich mir persönlich etwas ausgeschmückter gewünscht. Aber das ist meine persönliche Ansicht.
Von mir auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.
Bücherversum
aus Neu Wulmstorf
5/5
25.03.2023
eBook (ePUB)
Die Frau des Rabbiners von Amelia Doyle ist ein toller Roman.
Dieser Roman war erst meine zweite Erfahrung mit einer jüdischen Geschichte, die ich gelesen habe. Hier bekam ich allerdings wesentlich mehr Hintergrundwissen auf erzählerische Weise beigebracht und konnte so mit den Charakteren mitfühlen.
Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn schwer in die Geschichte eintauchen konnte. Das legte sich allerdings ziemlich schnell und ich mochte das Buch dann gar nicht mehr aus der Hand legen. Das sorgte dafür, dass ich manchmal bis tief in die Nacht gelesen und dadurch nur wenige Stunden Schlaf bekommen habe. Jetzt bin ich ziemlich traurig, dass die Geschichte zu Ende ist.
Die Geschichte ist sehr schön und fesselnd. Der Schreibstil ist angenehm flüssig.
Das Cover passt gut zum Inhalt der Geschichte.
Ein klitzekleinen persönlichen Kritikpunkt habe ich allerdings doch noch anzumerken. Das Ende kam mir zu Schnell und zu wenig ausgeschmückt. Da ist deutlich mehr Potenzial vorhanden. Dadurch wirkt es auf mich so, dass die Autorin den Roman rasch beenden wollte. Aber das ist nur mein persönliches Empfinden und kann von einem anderen Leser wieder ganz anders wahrgenommen werden.
Insgesamt ist das ein hervorragender Roman, der mir sehr viele schöne Lesestunden beschert hat.
Ich gebe meine klare Leseempfehlung.
G.K.
5/5
06.03.2023
eBook (ePUB)
Die Frau des Rabbiners
Der Debütroman von Amelia Doyle hat mir sehr gut gefallen. Schauplätze und Charaktere sind authentisch. Eine etwas andere Liebesgeschichte. Gut gefallen hat mir die Auflösung diverser Familiengeheimnisse. Gerne mehr von dieser Autorin.
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