Eine deutsche Umweltschützerin entscheidet sich für die Liebe zu einem Massai - und für ein Leben in einer der patriarchalsten Kulturen der Welt.Auf einem Forschungsaufenthalt in Afrika begegnet die Biologin Stephanie Fuchs Sokoine, einem traditionell lebenden Massai. Die beiden verlieben sich, doch die Hürden sind groß, die ihrer Beziehung im Wege stehen. Schließlich geben sie ihrer Liebe eine Chance und Stephanie Fuchs zieht nach Tansania in Sokoines Dorf.Bald schon steht sie vor großen Herausforderungen: Sie muss ihren Platz in der traditionell lebenden Dorfgemeinschaft erst finden. Ihr Leben bei den Massai wird immer wieder überschattet von schweren Rückschlägen: Bei einem dramatischen Autounfall wird Stephanie verletzt und nach der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes Yannik erkrankt sie an einer postnatalen Depression.Doch die größte Prüfung stellt sich für Stephanie, Sokoine und ihr Dorf, als sich die Folgen des Klimawandels bemerkbar machen - in Form anhaltender Dürren, die ihre Existenzgrundlage bedrohen. Stephanie fasst einen Plan, wie sie ihren Sohn und ihre Familie vor den klimatischen Veränderungen schützen will.Eine bewegende und klug erzählte wahre Geschichte von Liebe, Heimat und den großen Herausforderungen unserer Zeit.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
12.10.2025
Hörbuch-Download (MP3)
Suchtpotenzial
Man taucht voll ein in Stefanies Masai-Welt! Ich kam nicht mehr los davon, bis ich das Hörbuch innerhalb von 2 Tagen in jeder freien Minute zu Ende gehört hatte.... Bewundernswerte Frau.
Bewertung
5/5
10.05.2023
Hörbuch-Download (MP3)
Eindrucksvoll und spannend
Eine spannende Geschichte von einer Person die Ihr Leben entschieden ganz anders lebt als „unser“ „normal“
Sehr inspirierend und interessant, ein großes Dankeschön an die Autorin für das Teilen dieser sehr persönlichen Geschichte.
Sehr empfehlenswert, mich hat es sehr beeindruckt und wieder einmal daran erinnert, worauf es eigentlich ankommt.
Das Thema Minimalismus treibt die Autorin eindrucksvoll auf die Spitze. Ich habe sehr großes Respekt vor der Stärke und Energy die die Autorin ausstrahlt.
Absolute Empfehlung.
Ich bin Hörbuch - Fan - toll, dass es als Hörbuch zur Verfügung stand.
Danke
Lesemaus
aus Zürich
5/5
12.04.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eindrucksvoll!
Die Autorin schreibt ihre Geschichte lebensnah und spannend nieder. Die exotischen Eindrücke klingen dabei nach, ebenso wie die kulturellen Brüche, denen die Gemeinschaft zuweilen gegenseitig ausgesetzt ist. Und dann immer wieder die Frage: Wie schafft Stephanie Fuchs das alles? Wohl u.a. darum, weil sie trotz aller Unterschiede ihren Platz in der Dorfgemeinschaft gefunden und gefestigt hat. Dabei kommt der Autorin wohl auch zugute, dass ihr von Anfang an mit viel Wärme und Offenheit begegnet wurde. Nicht nur hier können wir von den Massai lernen. Die erd- und naturverbundene Lebensweise lässt die Frage aufkeimen, was wir im Prinzip alles loslassen könnten... Die Reise geht daher - zumindest im Kopf - weiter.
Bewertung
5/5
24.03.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die inspirierende Geschichte einer...
Die inspirierende Geschichte einer Frau, die schon in jungen Jahren ihr Herz an Afrika und die Massai verloren hat. Ich fand es sehr interessant etwas über das Leben der Massai und deren Problemen zu erfahren, die durch den Klimawandel ausgelöst wurden.
Test-LR
5/5
14.03.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Das Leben bei den Massai und das Erleben des Klimawandels
Cover:
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Die Autorin blickt ernst und auch mit einem gewissen Stolz in ihrer Massai-Gewandung dem Leser entgegen. Das passt zu dem Titel sehr gut, dass ihr Platz bei den Massai ist. Sie gehört zu ihnen. Mich hat das Titelbild sehr angesprochen, denn es ist ungewöhnlich für eine Europäerin, einen solchen Schritt zu wagen.
Inhalt:
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Eigentlich wollte Stephanie Fuchs nur ein paar Monate Praktikum in Afrika machen, um ihr Studium der Fächer Biologie und Umweltschutz praktisch zu vertiefen. Ihr Ziel ist es, mehr über die Tiere und die Umweltgegebenheiten dort herauszufinden, um die Umwelt- und Tierschutz dort verbessern zu können. Doch dann trifft sie bei ihrer Arbeit auf den Massai Sokoine. Beide verlieben sich und trotz der kulturellen Differenzen wagen sie den Schritt zu heiraten und Stephanie zieht in sein Dorf in Tansania. Trotz vieler Problem lebt sie sich ein, bekommt mit Sokoine einen Sohn und lebt dort als Bestandteil der Dorfgemeinschaft. Von ihrem Leben dort und wie es dazu kam, erzählt sie in diesem Buch.
Mein Eindruck:
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"Ich wünschte, dass es anders gekommen wäre. Ich wünschte mir sehr, dass meine Mutter nicht krank gewesen wäre. Während ich von ihr Abschied nehme, gebe ich mir selbst ein Versprechen. Mein Leben nicht zu vergeuden, nicht zu verschenken, sondern seine Kostbarkeit zu spüren. In die Welt hinauszugehen und meine Aufgabe zu finden."
Ich liebe Geschichten aus anderen Kulturen und ein Leben bei den Massai fällt für mich so vollkommen aus meinem Komfortzonenbereich, dass ich erst recht neugierig auf diese Geschichte war. Mich hat der ehrliche, selbstkritische und teils auch humorvolle Stil der Autorin direkt gefesselt. Sie beschreibt ihre Selbstzweifel, auch das Thema Ehe betreffend, denn aus ihrer eigenen Familiengeschichte hat sie einige seelische Narben davon getragen. Doch trotz Bedenken, kultureller Unterschiede, einiger Krankheiten im Busch und Eheproblemen hält sie durch. Die Probleme des Klimawandels sind hier hautnah zu spüren und die Not schweißt sie mit Sokoine wieder zusammen. Sie hält durch, kämpft mit den Massai ums Überleben und auch für ein besseres Leben. Sie geht in die sozialen Medien, regt Projekte an, die zur Verbesserung der Lebensumstände der Massai beitragen und packt selbst mit an, wo sie kann.
"Es geht etwas Unschätzbares, Kostbares für immer verloren. Etwas, was man nie wieder zurückholen kann. Das will ich nicht miterleben und tatenlos dabei zuschauen.
Diesen Gedanken muss ich weit wegschieben. Nicht stehen bleiben, nicht in Angst erstarren. Aktiv werden, Lösungen finden. Es muss doch verdammt noch mal etwas geben, was ich tun kann. Ich werde hier nicht im Busch sitzen und zusehen, wie die Menschen und die Kultur, die ich lieben gelernt habe, zu Grunde gehen."
Man bekommt Einblicke in die guten, aber auch die schlechten Phasen, lernt viel über die Tierwelt Tansanias, das Leben der Massai und welche Auswirkungen der Klimawandel auf das Leben in Afrika hat. Das Buch regt zum Nachdenken an und dazu, sich selbst zu engagieren. Und es betont die Wichtigkeit von Toleranz gegenüber anderen Kulturen:
"In der westlichen Welt wird uns beigebracht, dass wir bewerten müssen, um zu verstehen. Aber eigentlich ist der einzige Weg zu verstehen, Fragen zu stellen und manchmal auch, Fragen offen zu lassen. Man muss nicht immer Antworten auf alles haben. Und meistens lernt man erst dann wirklich etwas. [...] Wir sind alle Menschen. Wir können alle voneinander lernen."
Vor allem aber sollte man die Hoffnung nie aufgeben, denn "Esepata" bedeutet Hoffnung in der Sprache der Massai.
Fazit:
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Eindrucksvolle Lebens- und Liebesgeschichte, die Einblicke in die Kultur der Massai gibt und die Auswirkungen des Klimawandels spürbar macht
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