Du musst wissen, wer du bist, um zu zeigen, wer du sein kannst!
David, aka »Toast«, hat eigentlich genug zu tun. Da wären sein verhasstes Studienfach, die schwierige Situation seiner Familie, das anstehende Praktikumsjahr, die Organisation eines Charity-Events und sein brach liegendes Liebesleben. Dass er schwul ist, ist kein Geheimnis. Dass er auf Cameron Walsh steht, dagegen schon. Denn Cameron ist alles, was Toast nicht ist. Und er hat alles, was Toast nicht hat. Und doch scheinen die beiden sich wie magisch anzuziehen. Aber auch wenn Cameron gutaussehend und scheinbar sorglos ist, eines ist er nicht: ehrlich...
Kundinnen und Kunden meinen
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Süße queere Liebesgeschichte
Bewertung aus Rösrath am 24.04.2025
Bewertungsnummer: 2474685
Bewertet: Modernes Antiquariat (Taschenbuch)
Inhalt: Die queere Geschichte „Counting Rainbows“ ist der zweite Band der Queens University-Reihe von Emily Bähr und gleichzeitig auch der letzte. Er kann unabhängig vom ersten Band „Catching Stardust“ gelesen werden. Er ist am 29.09.2022 bei Forever erschienen.
David, genannt Toast, ist ein Computernerd und ist unzufrieden mit seinem Leben. Er hasst sein Studienfach, hat es nicht so leicht mit seiner Familie und muss ein Praktikumsjahr machen. Obendrauf kommen die Organisation eines Charityevents und der Wunsch nach einem Liebesleben. Dass er schwul ist, weiß jeder, dass er aber auf Cameron Walsh steht, ist ein Geheimnis. Cameron ist anders als David. Er kommt aus reichem Hause und steht fest im Leben, aber tut sich schwer damit zu akzeptieren wie er ist. Nach einem Vorfall vor einiger Zeit, können sie sich eigentlich nicht ausstehen. Doch jetzt müssen sie zusammen ein Charityevent auf die Beine stellen. Dabei erhält David einen Blick hinter Camerons Fassade und die Anziehung zwischen den beiden ist nicht mehr zu leugnen, doch ist Cameron wirklich ehrlich?
Meinung: Ich mag dieses eher blasse und pastellfarbene Cover. Es ist schlicht, aber hebt sich von der Masse ab. Es ist mein erstes Buch von der Autorin gewesen. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut. Ich war sofort in der Geschichte drin und bin nur so durch die Geschichte geflogen. Ich fand die Charaktere und Geschichte sehr realitätsnah. Es fühlte sich einfach echt an. So als wäre die Geschichte so in echt passiert. Ich konnte ihre Sorgen und Ängste verstehen. Die beiden haben mich aber auch zum Grinsen und Lachen gebracht. Mir haben die Charaktere sehr gut gefallen. Sowohl David als auch Cam als auch die Nebencharaktere, die auch wirklich ihre eigenen Charaktereigenschaften hatten und nicht nur fades Beiwerk waren. Die beiden haben ein paar Gemeinsamkeiten, aber sind teilweise auch gegensätzlich. Genau das trägt aber auch beides zur Anziehung zwischen den beiden bei. Mir gefällt besonders welche Wandlung Cam in Gegenwart von David gemacht hat. Bei ihm kann er mehr er selbst sein.
Fazit: Die Geschichte war genau das richtige als ich mit Corona im Bett gelegen habe. Es hat mich sehr gut unterhalten und abgelenkt. Von den Gefühlen her konnte ich alles empfinden, aber es ist trotzdem keine zu emotionale Geschichte. Die Leichtigkeit hat definitiv überwogen. Ich kann sie nur empfehlen und werde demnächst mehr von der Autorin lesen.
Eine fantastische Geschichte mit großartigen Charakteren
bluetenzeilen am 22.11.2022
Bewertungsnummer: 1830958
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Titel: Counting Rainbows
Autorin: Emily Bähr
Verlag: Forever
Preis: 14,99€
Seitenanzahl: 336 Seiten
Inhalt:
Du musst wissen, wer du bist, um zu zeigen, wer du sein kannst!
David, aka »Toast«, hat eigentlich genug zu tun. Da wären sein verhasstes Studienfach, die schwierige Situation seiner Familie, das anstehende Praktikumsjahr, die Organisation eines Charity-Events und sein brach liegendes Liebesleben. Dass er schwul ist, ist kein Geheimnis. Dass er auf Cameron Walsh steht, dagegen schon. Denn Cameron ist alles, was Toast nicht ist. Und er hat alles, was Toast nicht hat. Und doch scheinen die beiden sich wie magisch anzuziehen. Aber auch wenn Cameron gutaussehend und scheinbar sorglos ist, eines ist er nicht: ehrlich...
Meine Meinung:
Das Cover vom zweiten Band von Emily Bähr’s "Queen's University"-Reihe finde ich absolut großartig. Ich liebe es, dass es eine Ähnlichkeit zum ersten Band gibt und es doch auch vollkommen allein stehen kann und wunderschön ist. Wenn ich aber ganz ehrlich bin, muss ich doch zugeben, dass mir die Farben nicht unbedingt gefallen und ich normalerweise kein Fan von Glitzer bin. Doch hier hat mich das glitzern nicht so ganz gestört. Dafür mag ich den Titel wirklich sehr, denn er passt für mich perfekt zur Geschichte.
Toast war ein unheimlich sympathischer Charakter. Er ist freundlich, ein Familienmensch, was sich vor allem im Bezug auf seinen Vater zeigt und zudem leitet er noch den Debattierclub. Er macht eine tolle Entwicklung in der Geschichte durch, die man sehr gut nachvollziehen konnte und die mich auch für ihn gefreut hat.
Aber auch Cameron hat eine fantastische Entwicklung durchgemacht. Am Anfang des Buches lernt man ihn vor allem als reichen, arroganten Jungen kennen, der irgendwann die Firma seiner Mutter übernehmen wird. Doch im Verlauf des Buches wird deutlich, dass so viel mehr hinter seiner Fassade steckt und lernt auch seine verletzliche Seite kennen. Denn durch die Firma seiner Mutter wird ihm sozusagen eingeredet, dass er sich nicht outen darf, da dies sonst das Geschäft ruinieren würde. Er tat mir manchmal einfach unglaublich leid.
Die Liebesgeschichte zwischen Cameron und Toast war zudem auch super süß, denn beide scheinen immer genau das zu sein, was der andere braucht. Sie unterstützenden einander, machen Mut und geben sich vor allem auch Halt, was mich unglaublich berührt hat.
Die Handlung war auch etwas das mich wirklich packen konnte. Die Geschichte war nicht so aufgebaut, dass ich es vor Spannung kaum aushalten konnte, dafür gab es aber einfach wichtige Themen, die im Buch vorgekommen sind und dafür gesorgt haben, dass ich in einen Bann gezogen wurde. So geht es hier um das Thema Coming Out, weswegen das Buch einfach sehr viel Tiefe hatte, denn es ist eine schwieriges Thema, dass aber auch super wichtig ist. Zudem ging es auch darum herauszufinden, wer man selbst eigentlich ist, was ich unglaublich spannend finde, da es etwas ist das mich selbst sehr beschäftigt.
Was mich aber glaube ich am meisten fesseln konnte, war wie Emily Bähr es geschafft hat die Emotionen, die wirklich tiefgreifend und voller schwere waren rüberzubringen, so dass ich manchmal das Gefühl hatte eine Hand würde sich um mein Herz schließen. Es war schmerzhaft, packend und auch manchmal einfach wunderschön.
Dabei möchte ich aber auch nicht vergessen, wie viel Humor auch in diesem Buch gesteckt hat, denn obwohl es manchmal schon echt schmerzhafte Stellen gab, hat der Humor doch dafür gesorgt, dass die Geschichte auch sehr viel Leichtigkeit besessen hat. Dies war auch mein kleines Highlight am Buch und hat mir einfach nur fantastisch gefallen.
Auch hat die Autorin hier fantastische Nebencharaktere geschaffen, die die Geschichte in meinen Augen hervorragend unterstützt haben und nicht nur Personen waren, die hin und wieder aufgetaucht sind, sondern ihre ganz eigenen Persönlichkeiten hatten. So haben diese zu Cameron und Toast gehalten und ihnen gezeigt, dass egal was kommt sie immer für sie da sind. Und am Ende des Tages finde ich auch, dass das mit Abstand das wichtigste ist, was es auf der Welt gibt. Menschen, die immer zu einem halten, egal was kommt und einem das Gefühl geben, dass man genau richtig ist, so wie man halt ist. Somit fand ich es fantastisch, dass Emily Bähr hier so verständnisvolle Charaktere geschaffen hat, die allen zeigen, wie wichtig es ist zu jemandem zu halten, der sich gerade outet oder generell vor Problemen steht.
Der Schreibstil von Emily Bähr hat mir zudem auch sehr gut gefallen. Die Emotionen haben mich immer direkt erreicht, so dass ich mit den Charakteren mitgefühlt habe und einfach auf das Beste gehofft hatte. Ich freue mich somit auch schon sehr auf das nächste Buch der Autorin und bin gespannt, was für eine aufregende und emotionale Geschichte sie dort erzählen wird.
Die Geschichte von Toast und Cameron, ist eine wunderschöne, queere Geschichte, voller Tiefe und Bedeutung, so dass ich jedem nur empfehlen kann das Buch zu lesen.
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