Produktbild: Ace in Space

Ace in Space Der SF-Roman zum Rollenspiel

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.03.2021

Verlag

Ach je Verlag

Seitenzahl

466 (Printausgabe)

Dateigröße

943 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783958694828

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

11.03.2021

Verlag

Ach je Verlag

Seitenzahl

466 (Printausgabe)

Dateigröße

943 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783958694828

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  • Bewertung

    aus Lustenau

    5/5

    08.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Weltraumabenteuer mit Tiefgang

    Was wir auf den ersten Blick bekommen, ist eine actiongeladene Story in der Welt der Chokey Gangs, die auf Ruhm und Likes aus sind. Was sich durch Flugchallenges und ähnliches bewerkstelligen lässt. Dabei finde ich die Slangausdrücke, die sich die Vögte überlegt haben, innovativ und sehr passend. Sie haben diese Gangs außerdem als protzig und toxisch dargestellt, ohne auf allzu diskriminierende Klischees zurückzugreifen. Ein Konzept ist die No-Fomo Mentalität (Fomo steht hier für Fear of Making out und belächelt heteronormative monogame Beziehungen). Toller Move, etwas gesellschaftlich Vorherrschendes zu wählen, um die toxischen Strukturen innerhalb der Gangs aufzuzeigen. Das funktioniert super und es werden keine Minderheiten beleidigt. Als weiteren wichtigen Handlungsstrang gibt es eine Siedlung auf Valoun II, die sowohl von einer Sekte als auch von einem großen Konzern bedroht wird - alles aufgrund eines wertvollen Rohstoffvorkommens. Hier ziehen die Vögte teilweise Parallelen zu Rojava, was auch im Schlusswort explizit erwähnt wird. Mehr möchte ich nicht verraten, aber es lohnt sich, auch wenn ihr nicht so Social Media affin seid und manche Anspielungen und Witze nicht versteht, trotzdem weiterzulesen, weil es ein weit komplexerer Roman ist als es auf den ersten Blick scheint. Action, Liebe, politischer Aktivismus, Diversität sind nur einige Schlagworte, die den Roman beschreiben. Das Buch bewegt sich auf so vielen Ebenen, die mich nachhaltig beeindruckt haben.

  • Mein Regal voller Regenbögen

    5/5

    30.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Dare to fly - unbedingt!

    Science-Fiction ist eines der Genres, die ich wirklich gerne lese. Trotzdem ist mein letzter Ausflug in ferne Welten schon Lichtjahre her. „Ace in Space“, die neueste Veröffentlichung des Autorenduos Vogt, hat mich dann doch so neugierig gemacht, dass ich nicht daran vorbeigekommen bin. Der Grund – ihre Storys bringen oftmals queeren Content und Diversität mit. Der erste Satz: – //LOGGTUBE KoCoCo – KobeniCorpCombat – Wähle deinen Lieblingscorp! – Danai Zustand könnte man glatt als schwebend bezeichnen. Ihr altes Leben hat sie hinter sich gelassen. Sie ist geflohen, vor den fragwürdigen Geschäftsmethoden ihres Arbeitgebers, der bis dahin ihr ganzes Leben beeinflusst hat, und vor ihren Schuldgefühlen. Angekommen ist sie in ihrem neuen Leben aber noch nicht, ist das doch völlig konträr zu dem, was sie eigentlich will - unsichtbar werden, möglichst lange unterm Radar von Hadronic durchzuschlüpfen. Die Welt der Jockeys besteht allerdings aus einem Höher, Schneller, Weiter und jeder ist darauf aus, sich zu profilieren, gesehen zu werden, möglichst viele Likes im Datanet zu generieren. Likes sind gleichzusetzen mit Anerkennung, Erfolg und letzten Endes auch mit Geld. So ist die Gang auch nicht sonderlich erfreut, dass Danai, als Tochter der Präsident, sofort zum Vollmitglied aufsteigt, ohne je etwas dafür geleistet zu haben. Sie muss zeigen, was in ihr steckt, muss sich entscheiden zwischen Angriff und Rückzug, zwischen einem Kampf mit offenem Visier oder der ständigen Flucht vor dem eigenen Gewissen. – »Weißt du, mir ist aufgefallen, dass Quetzal unsere Wertung anführt – wenn Quetzal nicht wär, wärt ihr schon so was von abgeschmiert, aber er hält euch im Rennen. Wird er, sie, xier oder was auch immer das Cockpit verlassen, wenn wir ihm den goldenen Anstecktotenkopf der Woche verleihen oder so was?« – (S. 348) Ich muss zugeben, dass ich die ersten ein, zwei Kapitel leichte Schwierigkeiten hatte, im Buch anzukommen. Zum einen steckt man gleicht bis zum Anschlag in der Welt des Datanets und der Jockey-Gangs des Kobeni-Gürtels, ist mit Slangausdrücken und relativ viel Information konfrontiert. Zum anderen setzten die Vögte auf eine genderneutrale Schreibweise und auch bei Pronomen wird non-binary mit bedacht (sie/ihr, er/ihm, xier/xiem). Diversität wird generell großgeschrieben. Neben queeren Figuren, People of Color und Menschen mit Handicap werden auch traditionelle Beziehungsformen aufgebrochen, Polyamorie oder auch rein körperlichen Verbindungen haben in dieser Zukunft nichts anrüchiges mehr – man ist offen für alles. Das Autorenduo verpackt diese bunte Vielfalt sehr gekonnt in der Story, es wirkt nicht gewollt oder belehrend, sondern ist Teil der beschriebenen Gesellschaft. Etwas, von dem wir in der Realität leider noch sehr weit entfernt sind. Nach dem etwas holprigen Start entwickelt sich die Story um Danai, Kian, Neval und die Jockeys der Deardevils für mich aber zu einem richtigen Pageturner. Action, emotionale Aspekte und soziale Themen vereinen sich zu einem mitreißenden Ganzen, dem, mit den Interaktion im Datanet und dem immer wieder durchblitzende Humor, meiner Meinung nach das Sahnehäubchen aufgesetzt wird. Wie sich die Erzählung, die Konflikte mit ihren unterschiedlichsten Lösungswegen, und parallel dazu die Figuren entwickeln, fand ich absolut großartig. Eine Überraschung war für mich, welche Bedeutung das Cover für die Geschichte hat. Ich finde es immer wundervoll, wenn man während des Lesens einen ganz anderen Blick darauf erhält, wenn sich die Puzzleteile zusammenfügen und klar wird, dass Optik und Inhalt perfekt zusammenpassen. Judith und Christian Vogt haben ihre Geschichte in ein grandioses Setting eingebettet. Valoun II mit seiner kargen Schönheit, den sehr speziellen Lebensformen darauf, Asteroidenfelder, umfunktionierte oder verlassene Bohrstationen im All und natürlich der Blick aus dem Cockpit. Was ich als sehr positiv empfinde ist, dass die Technik der Zukunft zwar präsent ist, die Story aber nicht davon erdrückt wird, und somit auch nicht so affine Leser einen leichteren Zugang bekommen. „Ace in Space“ ist in meinen Augen ein rundum gelungener Science-Fiction Roman, der mich mit seiner Mischung aus unterhaltsamer Jockey-Kultur, einer etwas ungewöhnlichen Love-Story und dem Kampf gegen einen übermächtig erscheinenden Gegner absolut abholen und begeistern konnte. Die Story ist auf geradem Weg in das Regal meiner diesjährigen Highlights eingezogen und ich möchte sie jedem ans Herz legen, der sich zutraut in eines der Cockpits zu steigen, um Princess und Prophet herauszufordern.

  • Andersleser

    5/5

    23.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Dare to fly

    Ace in Space, ein richtig tolles Buch, das nicht nur sehr spannend geschrieben ist, sondern auch in der Diversität auf allen Ebenen wirklich gut gemacht ist. Ob nun vom Thema Gender, Behinderungen oder was auch immer. Dieses Buch zeichnet sich in allen Bereichen als Divers aus, ohne dass es in irgendeiner Weise zu viel werden würde. Alle Themen sind hier so natürlich drin verarbeitet, wie es sein soll, wie man es wünscht - so natürlich wie all diese Themen nunmal auch sind! Es ist nicht gestellt, erzwungen oder gekünstelt und wird konsequent durchgezogen. Und das gefällt mir wahnsinnig gut. Hier ist ein Mensch vorrangig einfach ein Mensch. So wie es sein sollte. Natürlich ist auch in dieser Welt nicht alles super toll, aber die Konflikte sind hier ganz andere und beziehen sich endlich mal nicht darauf, was, wer oder wie man ist. Anfangs musste ich mich zwar erst etwas an den Jockey-Slang gewöhnen, allerdings ist in der Klappe auch eine Auflistung mit Worterklärungen, um es am Beginn einfacher zu gestalten. Insgesamt ging die Gewöhnung aber recht schnell und im laufe der Geschichte habe ich persönlich kaum noch etwas von dem Slang bemerkt, weil die Worte von merkwürdig immer mehr zu natürlich wechselten und auch beim Lesen immer flüssiger durch den Kopf gingen, wie jedes andere Wort auch. Ein weiterer positiver Aspekt bleibt hier eindeutig noch, dass ich beim Lesen ununterbrochen einen richtigen Film im Kopf hatte. Fast von Beginn an zog es Serienreif vor meinem Auge lang und konnte mich so auf noch höherer Ebene begeistern. Ich liebe die Geschichte und die Protagonisten, aber auch einige der anderen Charaktere. Aber auch der Schreibstil ist, wie immer bei diesem Duo, sehr angenehm und flüssig zu lesen. Es macht einfach Spaß und ist von mir jede Empfehlung wert. Hier gibt es nicht einfach nur ein sinnloses Herumgeballer im Weltraum, es ist mehr. Viel mehr und tiefgehender. Eine Geschichte, die in ihrer Handlung permanent überraschen kann und mir immer wieder ein Geschehen servierte, mit dem ich absolut nicht gerechnet hatte. Und gleichzeitig ist es gerade im Bereich der gesamten Vielfalt und dem Umgang mit all dem so wünschenswert für unsere jetzige Gesellschaft. Die Akzeptanz vom Menschen als Person an sich. Egal wie man sich selbst nun definiert, fühlt oder sieht. In diesem Buch kann man hervorragend sehen, dass es durchaus funktioniert. Ace in Space ist ein gut abgeschlossenes Buch ohne Cliffhanger, welches trotzdem noch Raum für Abenteuer lassen kann. Ich würde mir so manche weitere Geschichte auf jeden Fall sehr wünschen. Für mich ist es ein besonderes Buch, bietet es doch so viel, mit dem ich mich identifizieren kann, oder in das ich mich reinversetzen kann, da an Vielfältigkeit nicht gespart wurde. Weil alles was es nunmal gibt auch seinen Platz in der Welt findet und ich so Gemeinsamkeiten mit den verschiedensten Charakteren finden kann. Es muss sich nicht immer auf eine Sache, oder einige wenige, beschränkt werden. Auch mit allem zusammen kann man sehr gut tolle Geschichten schreiben, das ist hiermit ganz deutlich bewiesen! In dieser Art kam mir noch kein Buch unter. Einfach toll.

  • Lisa

    5/5

    21.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Dare to fly?

    Ace in Space geschrieben von Judith & Christian Vogt ist eine actionreiches Weltraumabenteuer für Erwachsene. Wie die Inhaltswarnungen schon verraten, darf sich der Leser auf viel Gewalt, explizite Sexszenen sowie Cybergliedmaßen und -sinnesorgane freuen. Den Autoren gelingt es von Beginn an eine völlig neues Universum zu kreieren. Als Leser fühlt man sich am Anfang dadurch erstmal überfordert. Nach einigen Kapiteln allerdings wurde ich völlig in die Welt von Kian, Danai und Neval gezogen. Diese ist trotz Jockeyslang, Imponiergehabe und coolen Choppern auch für Frauen lesenswert. Von Rollenzuweisungen und Geschlechterklischees halten die Autoren zum Glück so gar nichts! Dafür machen sie sich stark für Diversität und Freiheit Beziehungen zu leben, wie auch immer man will. Gleichzeitig dient die Geschichte, meiner Meinung nach, als warnendes Beispiel dafür, was passieren kann, wenn Unternehmen zu viel Macht bekommen. Den Kampf für die Gerechtigkeit der unabhängigen Siedlung auf Valoun 2 habe ich mit Freude verfolgt. Vom restlichen Inhalt möchte ich sonst gar nicht viel verraten, außer: Er wird dich sicherlich überraschen! Also sei mutig und greif zu diesem Buch. Erlebe Scifi neu, abseits von Genre-Klischees. Es lohnt sich!

  • Lucy Kreschnak

    aus Selb

    4/5

    28.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Unterhaltsam und auf jeden Fall mal etwas anderes

    Inhalt: Desillusioniert von ihrem Heimatkonzern Hadronic Inc. flieht die Pilotin Danai mitsamt gestohlenem Raumjäger zur Jockey-Gang ihrer Mutter. Marlene „Deardevil“ führt die Daredevils an – Fliegerasse, die ihre Stunts und kleinkriminellen Aufträge direkt ins Datanet streamen und von ihren Followern dafür geliebt werden. Danai hat wenig Lust auf Follower und Social Media, aber Fliegen kann sie wie der Teufel. Der Daredevils-Anwärter Kian braucht ihr Talent für eine Stuntflugshow, die verschleiern soll, dass sie einer unabhängigen Siedlung auf Valoun II gegen die Luftangriffe eines Megakonzerns helfen – genauer gesagt: gegen Hadronic Inc. Und so navigiert Danai mit vollem Schub in den Konflikt zwischen Anonymität, Ruhm und Zivilcourage, zwischen Kian und seine Ex-Freundin Neval, zwischen die Egos der Daredevil-Jockeys und die Fallstricke ihrer eigenen Persönlichkeit. Meine Meinung: Das Cover hat mir sofort gut gefallen und mein Interesse geweckt. Aber vor allem der Klappentext hat mein Interesse geweckt. Der Schreibstil ist flüssig, fehlerfrei und sehr angenehm zu lesen. Man kann sich problemlos in alle Situationen und Orte reinversetzen. Die Charaktere sind bunt gemischt aber alle sehr wertvoll für die Story. Die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin und ich habe die Geschichte innerhalb weniger Tage verschlungen. Man kann sich richtig in der Geschichte fallen lassen und eintauchen in eine andere Welt. Einen Stern muss ich auf Grund des zähen Anfangs geben, der die Leselust etwas geschmälert hat. Es dauert einfach ein wenig, bis man ganz in dem Thema angekommen ist und flüssig lesen kann. Trotzdem ein tolles Buch für angenehme Stunden.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (5)

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