Schnattergei MBE3 Ein roter Elefant? Ganz klar: „Erdbeere!“ Ist doch logisch, oder? Denn die Farben der Karten geben an, welcher Begriff beim Ablegen der Karte gerufen wird. Karten gewinnen die Spielenden mit Schnelligkeit bei gleichen Motiven und der Schnattergei stiftet nochmal ordentlich Verwirrung. Ein lustiges Reaktionsspiel, das die Konzentration der Spielenden auf die Probe stellen wird. Schnattergei ist das neueste Kartenspiel aus der Ideenschmiede des Halli Galli-Erfinders Haim Shafir. So spielt man Schnattergei MBE3: * Ihr bekommt jeweils 25 Karten. * Reihum deckt ihr immer wieder eine eurer Karten auf und legt sie auf dem gemeinsamen Ablagestapel ab. * Beim Ablegen einer Karte musst du das Motiv nennen, das zur Farbe deiner abgelegten Karte passt: Bei einer roten Karte musst du „Erdbeere“ sagen, bei einer blauen „Elefant“, bei einer gelben „Banane“ und bei einer braunen „Kakao“. * Der Schnattergei ist eine Sonderkarte. Legst du einen Schnattergei ab, musst du ihr nicht das Motiv nennen, das zur Farbe des Schnattergeis passt, sondern „nachschnattern“, was die Person vor dir gesagt hat. * Legt ihr zweimal hintereinander dasselbe Motiv auf den Ablagestapel ab (Doppelung), schlagt ihr alle so schnell wie möglich auf den Ablagestapel. Wer am schnellsten war, bekommt alle abgelegten Karten als Gewinn. * Das Spiel endet, wenn eine Person ihre letzte Karte abgelegt hat und es ihr nicht gelingt, in derselben Runde den Ablagestapel zu gewinnen. * Wer dann die meisten Karten hat, gewinnt. Inhalt: * 110 Spielkarten * Spielanleitung Maße: 12,4 x 9,6 x 2,1 cm Autor: Haim Shafir Grafik: Marina Zlochin Erfolgsfaktoren: * Von Erfolgsautor und Halli Galli-Erfinder Haim Shafir * Schnell erklärt, schnell gespielt * (lustiges) altersübergreifendes Reaktionsspiel * Lernspiel des Jahres in der Kategorie Schulalter 5-9 Jahre (Spielemesse Stuttgart)
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
aus Kottgeisering
5/5
25.08.2026
Spielwaren
„Schnattergei“ – Fazit
[Infos]
für: 2-4 Spieler
ab: 6 Jahren
ca.-Spielzeit: 15min.
Autor: Haim Shafir
Illustration: Marina Zlochin
Verlag: Amigo Spiele
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral
[Download: Anleitung/Übersichten]
dt., engl.: -
[Fazit]
„Schnattergei“ präsentiert sich als quirliges Reaktionsspiel, das mit einer einfachen Grundidee beginnt und sich im Verlauf zu einem überraschend fordernden Konzentrations- und Chaosgenerator entwickelt. Die Mischung aus Farbzuordnung, Motivverwirrung und dem namensgebenden Papageien-Motiv erzeugt einen stetigen Spannungsbogen, der sowohl Kinder als auch Erwachsene zuverlässig in hektisches Gelächter versetzt.
Im Zentrum steht ein Stapel aus 110 Karten, die sieben Motive zeigen – Banane, Erdbeere, Elefant, Kakao, Karotte, Paprika und den Schnattergei – jeweils in vier Farben. Die Farben bestimmen, welches Motiv beim Ablegen gerufen werden muss, nicht das Motiv selbst. Rot bedeutet Erdbeere, Gelb Banane, Blau Elefant, Braun Kakao. Karotte und Paprika werden nie genannt.
Damit entsteht der typische Schnattergei-Moment, ein roter Elefant ist eben keine Elefant-Ansage, sondern eine Erdbeere. Die Diskrepanz zwischen dem sichtbaren Motiv und dem zu rufenden Begriff ist der Kern des Spiels und sorgt für ständige Verwirrung^^.
Jede Person erhält 25 verdeckte Karten, die nicht vorher angesehen werden dürfen. Die Tischmitte bleibt frei für den Ablagestapel. Die übrigen Karten wandern zurück in die Schachtel.
Reihum wird die oberste Karte des eigenen Nachziehstapels nach vorne aufgedeckt, sodass alle gleichzeitig das Motiv sehen. Sofort muss das Motiv genannt werden, das der Farbe der Karte entspricht.
Die Herausforderung liegt im schnellen Umschalten zwischen Farbe und Motiv, während die sichtbaren Motive ständig versuchen, das Gehirn zu sabotieren.
Beispiel: Gelber Elefant → „Banane“, Rote Banane → „Erdbeere“
Der Schnattergei ist die Sonderkarte des Spiels. Wird er aufgedeckt, gilt nicht die Farbregel. Stattdessen muss das wiederholt werden, was die Person zuvor gesagt hat.
Damit entsteht ein Echo-Effekt, der die Gruppe oft komplett aus dem Konzept bringt. Nur wenn ein Schnattergei als erste Karte des Ablagestapels liegt, wird er wie eine normale Karte behandelt.
Sobald zwei identische Motive – unabhängig von der Farbe – direkt hintereinander auf dem Ablagestapel liegen, entsteht eine Doppelung. Jetzt zählt nur noch Geschwindigkeit. Wer zuerst auf den Stapel haut, erhält alle dort liegenden Karten und schiebt sie unter den eigenen Nachziehstapel.
Dieser Moment ist das Herzstück des Spiels. Die Mischung aus Konzentration, Farb-Motiv-Verwirrung und plötzlich einsetzender Hektik sorgt für die typische Schnattergei-Dynamik.
Fehler passieren häufig – und sind Teil des Spaßes. Ein Fehler liegt vor, wenn: ein falsches Motiv gerufen wird, ohne Doppelung auf den Stapel gehauen wird, jemand zu Unrecht beschuldigt wird, zu lange gezögert wird.
Die Strafe: zwei Karten vom eigenen Nachziehstapel wandern unter den Ablagestapel. Danach wird normal weitergespielt.
Wer seine letzte Karte ablegt, spielt weiterhin mit, kann aber nur noch Doppelungen gewinnen. Das Spiel endet, wenn diese Person keinen Stapel mehr gewinnt oder einen Fehler macht. Dann werden alle Karten gezählt – die meisten Karten bedeuten den Sieg. Im Spiel zu zweit endet die Partie sofort, wenn eine Person ihre letzte Karte ablegt.
Für zusätzliche Herausforderung können zwei Sonderregeln aktiviert werden. Auf einen gelben Elefanten muss ebenfalls gehauen werden. Wird viermal hintereinander dasselbe Motiv genannt, gilt das ebenfalls als Schlagsignal.
Diese Varianten erhöhen die Komplexität deutlich und verwandeln das Spiel in ein noch chaotischeres Reaktionsfeuerwerk.
„Schnattergei“ ist ein typisches Haim-Shafir-Spiel: schnell erklärt, sofort spielbar und mit einer überraschend hohen Lernkurve. Die Kombination aus Farb-Motiv-Verwirrung, Papageien-Nachschnattern und plötzlichen Schlagmomenten erzeugt ein lebendiges, lautes und sehr gruppentaugliches Spielerlebnis.
Die Regeln sind klar strukturiert, die Mechanik ist eingängig und die Mischung aus Konzentration und Reflexen sorgt für eine stetige Spannungskurve. Besonders in Familienrunden oder mit Kindern entfaltet das Spiel seine volle Wirkung, bleibt aber auch für Erwachsene ein vergnüglicher Reaktionstest.
[Note lt. Kompetenz-Team]
5 von 6 Punkten.
[Links]
BGG: -
HP: -
Ausgepackt: n/a
[Galerie: 9 Fotos]
heimspiele_info
VierHummeln
5/5
01.05.2022
Spielwaren
Spaßiges Reaktions-Kartenspiel
Liegt eine gelbe Erdbeere, so ruft man “Banane” und bei einem roten Elefant “Erdbeere”. Und sobald ein Papagei erscheint wird nachgeschnattert! Klingt lustig? Ist es auch! Jeder Mitspieler erhält einen eigenen, verdeckten Stapel Karten der abgelegt werden muss. Die Karten zeigen 6 Symbole in vier verschiedenen Farben. Bei jedem Legen muss die korrekte Bezeichnung entsprechend der Farbe genannt werden. Wie z. B. “Banane” für die gelbe Erdbeere oder den gelben Elefanten. Sobald der charmante Papagei erscheint muss das Wort des Vorgängers wiederholt werden… Reaktionsfähigkeit ist ebenfalls gefragt: liegen zwei gleiche Karten muss auf den Ablagestapel geklopft werden - so bekommt man alle Karten des Stapels. Das Spiel endet, wenn ein Spieler alle Karten “eingesammelt” hat. Die Altersempfehlung ab 6 Jahren passt gut. Meine Vorschülerin ist mit Eifer dabei und konnte sich rasch die Spielregeln merken. Die Spielrundendauer von etwa 15min (natürlich je nach Geschick der Mitspieler) ist ebenfalls zutreffend und passend für dieses Spiel.
Ein wirklich spaßiges Reaktions-Kartenspiel das Spaß bringt und bei dem man sein Gehirn - selbst als großer Mitspieler- herausfordert.
Bewertung
4/5
17.03.2022
Spielwaren
Ein schnelles und witziges Kartenspiel....
Ein schnelles und witziges Kartenspiel. Fördert Konzentration und Aufmerksamkeit. Absolut gut für Zwischendurch für eine lockere Kartenrunde.
Man darf sich nur nicht verplappern, dann hat man verloren.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.