Produktbild: Nora (Ein Puppenheim). Textausgabe mit Kommentar und Materialien
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Nora (Ein Puppenheim). Textausgabe mit Kommentar und Materialien Reclam XL – Text und Kontext

Aus der Reihe Reclam Henrik Ibsen
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Beschreibung

Produktdetails

ISBN

978-3-15-016142-5

Verkaufsrang

3348

Erscheinungsdatum

18.03.2022

Bundesländer

Baden-Württemberg + weitere

Unterrichtsfächer

Deutsch

Klassenstufen

10. Klasse + weitere

Schulformen

Gesamtschule + weitere

Einband

Taschenbuch

Herausgeber

Mario Leis + weitere

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

142

Maße (L/B/H)

19,7/12/1 cm

Gewicht

136 g

Sprache

Deutsch

Beschreibung

Produktdetails

ISBN

978-3-15-016142-5

Verkaufsrang

3348

Erscheinungsdatum

18.03.2022

Bundesländer

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Unterrichtsfächer

Deutsch

Klassenstufen

  • 10. Klasse
  • 11. Klasse
  • 12. Klasse
  • 13. Klasse

Schulformen

  • Gesamtschule
  • Gymnasium
  • Realschule
  • Sekundarschule

Einband

Taschenbuch

Herausgeber

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

142

Maße (L/B/H)

19,7/12/1 cm

Gewicht

136 g

Sprache

Deutsch

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

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Eine Geschichte über Mut und Emanzipation

blerta am 06.04.2022

Bewertungsnummer: 1690306

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Im Mittelpunkt dieses Dramas steht die vermeintlich naive Nora. Man lernt sie zu Beginn kennen und hat den Eindruck, dass sie sich nur um die schönen Dinge schert und nicht wirklich allein denken kann. Der erste und zweite Akt bauen auf die Katastrophe auf, was ich als Leserin zum Teil schon gemerkt habe, da bis kurz vor dem dritten Akt keine richtige Spannung aufgekommen ist. Die Charaktere sind jedoch sehr komplex. Auch wenn nur – wie es in einem Drama so ist – ihre gesagten Worte zu lesen sind und ihre Gefühle nur als Anweisungen zu lesen sind. Aber auch dort ist vieles zwischen den Zeilen herauszulesen, was mir sehr viele Einblicke in die Charaktere verschafft hat. Und auch Noras Entwicklung ist während des Stücks sehr klar ersichtlich. Obwohl das Buch doch ein wenig älter ist, ist die Sprache sehr gut verständlich. Worte, die so nicht mehr gebraucht werden, sind im Kontext auch sehr klar. Die Probleme oder inneren Auseinandersetzungen der Charaktere wie beispielsweise von Christine Linde oder Torvald Helmer werden durch ihre oft auch direkten und eindringlichen Worte rübergebracht. Im dritten Akt wurde es dann sehr spannend, weil Noras Problem und ihre gesponnenen Lügen drumherum immer mehr ins Zentrum rückten und dringender wurden. Noras Innenleben tritt klar in Erscheinung und wird sehr gut ausgeleuchtet, sodass man als Leser:in ihre Gedankengänge nachvollziehen kann. Und ich denke, das war zu dieser Zeit sehr wichtig: Die Gedanken und Gefühle dieser emanzipierten Frau zu verstehen und nachzuvollziehen. Eine überaus gelungene Kritik an die Gesellschaft. Eine Geschichte der Emanzipation, die tief beeindruckt. Fazit Sehr interessante und komplex ausgearbeitete Charaktere, deren Innenleben man als Leser:in sehr nahe kommt – trotz der wenigen Beschreibungen. Der erste und zweite Akt bauen auf den dritten Akt auf, wo dann auch Spannung aufkommt, da Noras Entwicklung fortschreitet und sie sich mit ihren eigenen Gedanken und Zielen auseinandersetzt. Eine Geschichte, die eine Kritik in Sachen Emanzipation an die Gesellschaft äussert.

Eine Geschichte über Mut und Emanzipation

blerta am 06.04.2022
Bewertungsnummer: 1690306
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Im Mittelpunkt dieses Dramas steht die vermeintlich naive Nora. Man lernt sie zu Beginn kennen und hat den Eindruck, dass sie sich nur um die schönen Dinge schert und nicht wirklich allein denken kann. Der erste und zweite Akt bauen auf die Katastrophe auf, was ich als Leserin zum Teil schon gemerkt habe, da bis kurz vor dem dritten Akt keine richtige Spannung aufgekommen ist. Die Charaktere sind jedoch sehr komplex. Auch wenn nur – wie es in einem Drama so ist – ihre gesagten Worte zu lesen sind und ihre Gefühle nur als Anweisungen zu lesen sind. Aber auch dort ist vieles zwischen den Zeilen herauszulesen, was mir sehr viele Einblicke in die Charaktere verschafft hat. Und auch Noras Entwicklung ist während des Stücks sehr klar ersichtlich. Obwohl das Buch doch ein wenig älter ist, ist die Sprache sehr gut verständlich. Worte, die so nicht mehr gebraucht werden, sind im Kontext auch sehr klar. Die Probleme oder inneren Auseinandersetzungen der Charaktere wie beispielsweise von Christine Linde oder Torvald Helmer werden durch ihre oft auch direkten und eindringlichen Worte rübergebracht. Im dritten Akt wurde es dann sehr spannend, weil Noras Problem und ihre gesponnenen Lügen drumherum immer mehr ins Zentrum rückten und dringender wurden. Noras Innenleben tritt klar in Erscheinung und wird sehr gut ausgeleuchtet, sodass man als Leser:in ihre Gedankengänge nachvollziehen kann. Und ich denke, das war zu dieser Zeit sehr wichtig: Die Gedanken und Gefühle dieser emanzipierten Frau zu verstehen und nachzuvollziehen. Eine überaus gelungene Kritik an die Gesellschaft. Eine Geschichte der Emanzipation, die tief beeindruckt. Fazit Sehr interessante und komplex ausgearbeitete Charaktere, deren Innenleben man als Leser:in sehr nahe kommt – trotz der wenigen Beschreibungen. Der erste und zweite Akt bauen auf den dritten Akt auf, wo dann auch Spannung aufkommt, da Noras Entwicklung fortschreitet und sie sich mit ihren eigenen Gedanken und Zielen auseinandersetzt. Eine Geschichte, die eine Kritik in Sachen Emanzipation an die Gesellschaft äussert.

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    Anhang
    1. Zur Textgestalt
    2. Anmerkungen
    3. Leben und Werk
    4. Frauenunterdrückung und -emanzipation im 19. Jahrhundert
    4.1 Der Stellenwert der Ehe
    4.2 Johann Gottlieb Fichte: »Deduktion der Ehe« (1796)
    4.3 Friedrich Engels: »Die Familie« (1884)
    4.4 Richard von Krafft-Ebing: »Psychopathia sexualis« (1886)
    4.5 Frauenemanzipation in Norwegen
    5. Zur Entstehungsgeschichte von Nora
    6. Deutungsansätze
    7. Literaturhinweise