Produktbild: Der Riss, durch den das Licht eindringt

Der Riss, durch den das Licht eindringt Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.06.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1692 KB

Originaltitel

The Truth Must Dazzle Gradually

Übersetzt von

Jörn Ingwersen

Sprache

Deutsch

EAN

9783641265748

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

01.06.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1692 KB

Originaltitel

The Truth Must Dazzle Gradually

Übersetzt von

Jörn Ingwersen

Sprache

Deutsch

EAN

9783641265748

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  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    21.10.2022

    eBook (ePUB)

    Meine Meinung: Ein Herzensbuch…

    Meine Meinung: Ein Herzensbuch für mich. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wann ich das letzte Mal derart von einem Buch überrascht wurde. Der Klappentext verspricht eine Geschichte, die auf einer irischen Insel spielt. Man weiß von Anfang an, etwas Dramatisches ist passiert. Die Familie Moone führt eigentlich ein idyllisches Leben auf der Insel Inis Óg. Der Vater Murtagh konnte sich auf der Insel seinen Berufswunsch erfüllen. Er hat eine eigene Töpferei. Nichts macht ihn glücklicher als den feuchten Ton zu bearbeiten und Kunststücke daraus zu formen. Seine Frau Maeve verkauft seine Werke im eigenen Laden. Die vier gemeinsamen Kinder könnten sehr glücklich sein. Wäre da nur nicht die Gemütskrankheit der Mutter. Das Buch beginnt mit dem Selbstmord von Maeve. Es ist Weihnachten. Das Haus duftet nach leckeren Braten. Maeve ist nicht da. Ihr Mann ist sich sicher, jeden Moment kommt sie. Er und die Kinder kennen Maeves dunkle Tage. Sie haben gelernt damit zu leben. Draußen ist es dunkel. Der Regen peitscht gegen das Fenster. Der Sturm singt ein trauriges Lied. Maeve hat mit einem Ruderboot ihre letzte Reise angetreten …. In der Vergangenheit erleben wir den Anfang von Maeves und Murtaghs großer Liebe. Der 70er Jahre Flair kommt voll zu tragen. Wir erleben eine schwer verliebte und fröhliche Maeve. Eine Künstlerin, die ihr Leben in vollen Zügen genießt. Ihre große Liebe kennenlernt. Doch schon bald muss Maeve ihrem Murtagh von ihren dunklen Tagen erzählen. Sie ist ein aufrichtiger Mensch. Sie liebt, lacht und fällt immer wieder in ein dunkles Loch. Diese bittersüße Liebes- und Familiengeschichte hat mich stellenweise sehr traurig gestimmt. Obwohl ich von Anfang wusste, dass Maeve sich umbringt, habe ich einen anderen Verlauf erhofft. Ich weiß. Das war nicht möglich. Die vier Kinder sind längst erwachsen. Traumatisiert bewältigen sie ihren Alltag. Ein Ventil für richtige Trauer gab es nie. Bis an einem Abend, an dem die Familie zum ersten Mal wieder zusammen Weihnachten feiert. Mir ist die Geschichte total unter die Haut gegangen. Sie kommt unaufgeregt daher. Das ist in meinen Augen ein Kunststück. So viele unschöne Geschehnisse in über 4 Jahrzehnten und dennoch verspürte ich stets auch eine gewisse Harmonie. Eine Harmonie, die verschüttet wurde und wieder ausgegraben werden musste. Ein Hoffen und Bangen, für die Änderung eines Verlaufes, der nun mal nicht mehr zu ändern ist. Der bildliche Schreibstil hat es mir sehr leicht gemacht in die Geschichte einzutauchen. Die Familie konnte ich tatsächlich lachen, streiten und zusammen spielen sehen. Murtagh war in dieser Geschichte mein Lieblingscharakter. Er trägt die Verantwortung dafür, dass mir beim Zuklappen des Buches der Mund offen stand. Ich habe ja mit vielem gerechnet, jedoch nicht mit diesem Ende. Nur Maeve ahnte es ….. Fazit: Das Setting reflektiert das Leben auf der irischen Insel. Die Protagonisten kommen authentisch rüber. Die ruhige Geschichte weiß bestens zu unterhalten. Von mir eine absolute Empfehlung. Danke Helen Cullen, für diese wunderbare Geschichte.

  • Blaxy87

    aus Hannover

    5/5

    05.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herzensbuch

    Manchmal muss ich ein kleines Loblied auf die Buchblogger singen. Ohne sie wäre schon das eine oder andere wirklich gute Buch nicht auf meinem Radar erschienen. So auch "Der Riss, durch den das Licht eindringt". Hinter diesem Roman verbirgt sich eine Herzensgeschichte, die berührt, zum Nachdenken anregt, Melancholie heraufbeschwört und einen mit einem Lächeln auf den Lippen den Buchdeckel zuklappen lässt. Würde man bei diesem hellen, freundlichen - und meiner Meinung nach leider nicht gerade schönen - Cover erwarten, dass man hier eine Geschichte über Selbstmord und dessen Auswirkungen auf die Hinterbliebenen zu lesen bekommt? Eher nicht. Ich zumindest nicht. Und doch ist es gut gewählt; das sieht man ein, je mehr man in die Geschichte abtaucht. Als Leser beginnt man mit dem Weihnachtsmorgen 2005. Murtagh Moone erwacht in einem leeren Bett. Seine Frau Maeve ist nicht auffindbar. Auch nach der erfolglosen, gemeinsamen Suche mit den Kindern bleibt Maeve verschwunden, so dass sich sämtliche Bewohner der kleinen irischen Insel Inis Óg aufmachen.. und schließlich Maeve finden. Tod. Ihr Schicksal selbst gewählt. Darauf folgt der nächste Abschnitt des Buches und ein Zeitsprung: Irland in den späten 70er Jahren. Als Leser wird man Zeuge des Kennenlernens von Murtagh und Maeve. Zeuge einer hinreißenden Liebesgeschichte. Eines zueinander findens. Und das Erkennen von Maeves Erkrankung, den hellen und den dunklen Tagen. Sie bleiben. Sie bleiben, während die beiden Eins werden. Umziehen. Eine Familie gründen. Und auch der Leser bleibt, denn der Schreibstil von Cullen ist nicht nur einnehmend, sondern auch wunderschön. Man verliebt sich in dieses junge Paar, das in das Leben hineinwächst und von dem man weiss, dass es scheitern wird. Man leidet mit. Leidet mit Maeve, die an ihrer Erkrankung zerbricht. Leidet mit Murt, mit den Kindern der beiden. Man leidet um dieses Schicksal. Bis zum Weihnachtsmorgen 2005. Von da an wird die Geschichte der verbliebenen Familie Moone weiter erzählt. Immernoch berührend. Traurig. Aber wie schon das ganze Buch auch schön. Vielleicht zu schön, denn das Ende war in meinen Augen over-the-top. Aber verzeihbar. "Der Riss, durch den das Licht eindringt" wächst einen mit seinen 380 Seiten ans Herz. Ein Buch, um immer mal wieder ein paar Kapitel zu lesen oder sogar die Nacht zum Tag zu machen. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    21.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Herzensbuch für mich.

    Meine Meinung: Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wann ich das letzte Mal derart von einem Buch überrascht wurde. Der Klappentext verspricht eine Geschichte, die auf einer irischen Insel spielt. Man weiß von Anfang an, etwas Dramatisches ist passiert. Die Familie Moone führt eigentlich ein idyllisches Leben auf der Insel Inis Óg. Der Vater Murtagh konnte sich auf der Insel seinen Berufswunsch erfüllen. Er hat eine eigene Töpferei. Nichts macht ihn glücklicher als den feuchten Ton zu bearbeiten und Kunststücke daraus zu formen. Seine Frau Maeve verkauft seine Werke im eigenen Laden. Die vier gemeinsamen Kinder könnten sehr glücklich sein. Wäre da nur nicht die Gemütskrankheit der Mutter. Das Buch beginnt mit dem Selbstmord von Maeve. Es ist Weihnachten. Das Haus duftet nach leckeren Braten. Maeve ist nicht da. Ihr Mann ist sich sicher, jeden Moment kommt sie. Er und die Kinder kennen Maeves dunkle Tage. Sie haben gelernt damit zu leben. Draußen ist es dunkel. Der Regen peitscht gegen das Fenster. Der Sturm singt ein trauriges Lied. Maeve hat mit einem Ruderboot ihre letzte Reise angetreten …. In der Vergangenheit erleben wir den Anfang von Maeves und Murtaghs großer Liebe. Der 70er Jahre Flair kommt voll zu tragen. Wir erleben eine schwer verliebte und fröhliche Maeve. Eine Künstlerin, die ihr Leben in vollen Zügen genießt. Ihre große Liebe kennenlernt. Doch schon bald muss Maeve ihrem Murtagh von ihren dunklen Tagen erzählen. Sie ist ein aufrichtiger Mensch. Sie liebt, lacht und fällt immer wieder in ein dunkles Loch. Diese bittersüße Liebes- und Familiengeschichte hat mich stellenweise sehr traurig gestimmt. Obwohl ich von Anfang wusste, dass Maeve sich umbringt, habe ich einen anderen Verlauf erhofft. Ich weiß. Das war nicht möglich. Die vier Kinder sind längst erwachsen. Traumatisiert bewältigen sie ihren Alltag. Ein Ventil für richtige Trauer gab es nie. Bis an einem Abend, an dem die Familie zum ersten Mal wieder zusammen Weihnachten feiert. Mir ist die Geschichte total unter die Haut gegangen. Sie kommt unaufgeregt daher. Das ist in meinen Augen ein Kunststück. So viele unschöne Geschehnisse in über 4 Jahrzehnten und dennoch verspürte ich stets auch eine gewisse Harmonie. Eine Harmonie, die verschüttet wurde und wieder ausgegraben werden musste. Ein Hoffen und Bangen, für die Änderung eines Verlaufes, der nun mal nicht mehr zu ändern ist. Der bildliche Schreibstil hat es mir sehr leicht gemacht in die Geschichte einzutauchen. Die Familie konnte ich tatsächlich lachen, streiten und zusammen spielen sehen. Murtagh war in dieser Geschichte mein Lieblingscharakter. Er trägt die Verantwortung dafür, dass mir beim Zuklappen des Buches der Mund offen stand. Ich habe ja mit vielem gerechnet, jedoch nicht mit diesem Ende. Nur Maeve ahnte es ….. Fazit: Das Setting reflektiert das Leben auf der irischen Insel. Die Protagonisten kommen authentisch rüber. Die ruhige Geschichte weiß bestens zu unterhalten. Von mir eine absolute Empfehlung. Danke Helen Cullen, für diese wunderbare Geschichte.

  • Bewertung

    5/5

    31.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr berührende irische Familiengeschichte...

    Sehr berührende irische Familiengeschichte mit guter Sprache erzählt und leisen Zwischentönen, die den Zauber des Buches ausmachen

  • Bewertung

    5/5

    22.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familiendrama mit viel Hoffnung

    Zuerst dachte ich, das Buch und ich werden keine Freunde. Ich fand nach dem ersten Kapitel keinen Zugang zu den Figuren. Nach den nächsten Kapiteln dachte ich immer noch, mich erwartet eine etwas kitschige Liebesgeschichte, die in einem Drama endet. Doch weit gefehlt, das Buch hat so viel mehr zu bieten, das erst nach und nach deutlich wird. Meave Morelli und Murtagh Moone lernen sich 1978 in Dublin kennen und lieben. Ihm zuliebe gibt sie ihre Schauspielerei auf und sie ziehen zusammen auf die kleine Insel Inis Óg vor Galway. Während er seine Töpferei betreibt, kümmert sie sich liebevoll um die Kinder und den kleinen Laden. Doch wie wir im ersten Kapitel erfahren, wirft Meaves Depression ihre Schatten über die Familie. Immer mehr häufen sich »die Tage der Krähe«, wie sie sie beschreibt. Murtagh versucht alles, um sein »Dunkelchen«, wie er sie nennt, aufzufangen und der Familie Halt zu geben, wenn sie sich in ihre Einsamkeit zurückzieht. Denn die Krankheit bleibt auch nicht den Kindern verborgen. »Aber ich möchte nicht ständig darüber nachdenken, ob sie (Meave) wirklich kommt, nur um dann enttäuscht zu sein, wenn sie nicht auftaucht«, sagt Sive, die Jüngste. Bis Meave es am Weihnachstag 2005 nicht mehr verkraftet, und ihrem Leben ein Ende setzt. Ihre Gedanken finden sich am Ende des Buchs in einem Tagebucheintrag wieder, die mich zu tiefst berührt haben. Doch ihr Tod ist nicht das Ende der Geschichte. Der Vater und die vier Geschwister müssen lernen, den Verlust zu verarbeitet. Die Familie bricht auseinander, weil jeder versucht, auf seine Art mit dem Schmerz und Verlust umzugehen. Und das, als sie einander am meisten gebraucht hätten. Die Kinder versuchen Frieden mit der Vergangenheit zu schließen, während Murtaghs Leben scheinbar auf der Stelle tritt. »Wie konnte sie ihm helfen, dass er die Erinnerungen an Maeve in Ehren hielt und trotzdem einen Weg fand, um nach vorn zu blicken? Um sie gehen zu lassen. Damit aus Narben kostbare Risse wurden. Risse, durch die das Licht hereinfiel.« S. 284 Cullen findet hier eine wundervolle Metapher, indem sie ein Vergleich zu einer japanischen Reparaturtechnik findet, bei der Keramikscherben wieder zu einem ganzen verbunden werden. Helen Cullen hat einen eingängigen Schreibstil, der von der anfänglichen Leichtigkeit in eine Melancholie verfällt, dass es mir leicht fiel, die Empfindungen der tief angelegten Charaktere nachzuvollziehen. Es ist eine große Geschichte von Liebe, Familie, Trauer, Verlust und Aufarbeitung vor einer wunderschönen Kulisse an der irischen Westküste, eingebunden in das Dorfleben von Inis Óg. So tragisch und aufwühlend das Buch war, so hat es mich doch am Ende total überwältigt und tröstlich zurückgelassen. Alles war für mich stimmig und fühlte sich wie eine große Portion Hoffnung an.

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